Was ist Ökostrom? Mit sauberem Strom in die Zukunft

WAS IST ÖKOSTROM? UMWELTFREUNDLICH & GÜNSTIG

ÖKOSTROM IM KOSTENLOSEN STROMANBIETERVERGLEICH

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Die Definition von Ökostrom ist, dass es sich dabei um Strom handelt, der aus erneuerbaren Quellen stammt (Wind, Wasser, Geothermie usw.). Diese Art der Stromerzeugung steht der konventionellen Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen gegenüber und hat zahlreiche ökologische und finanzielle Vorteile. Während bei der Verstromung von Kohle und Erdöl CO2 entsteht, der den Klimawandel begünstigst, ist die Ökostromproduktion völlig umweltfreundlich und hilft dabei, die Energiewende voranzutreiben.

geld-sparen-mit-ökostromAuf dem Strommarkt befinden sich mittlerweile viele reine Ökostromanbieter, die ihre Stromproduktion auf erneuerbaren Quellen basieren. Neben den Ökostromanbietern haben die meisten konventionellen Stromanbieter auch Ökostromtarife im Angebot, um auf die immer steigende Nachfrage reagieren zu können und um somit konkurrenzfähig zu bleiben, was vor allem in Berlin der Fall ist.

Bei der Ökostromgewinnung werden keine Rohstoffe verstromt. Es handelt sich immer um eine Technologie, die aus erneuerbaren Energiequellen Strom gewinnt. Am bekanntesten dürfte die Solartechnologie sein, die den Strom aus der Sonnenenergie gewinnt. Da diese noch viele Millionen Jahre scheinen wird, gilt sie als die Stromquelle der Zukunft, die nie ausgehen wird. Aus diesem Grund gilt Ökostrom als Stromart der Zukunft, da unsere Rohstoffe begrenzt sind und sicherlich bald ausgehen, bzw. nicht in dem Ausmaß verwendet werden können, wie sie bisher verwendet wurden.

Du selbst kannst auch zu einem Ökostromanbieter oder zu einem Ökostromtarif wechseln und auf diese Weise den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland fördern. Damit förderst du zugleich die Energiewende, da der Ökostromanteil im Strom-Mix steigt und die konventionellen Stromarten langsam verdrängt.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromÖkostrom tut nicht nur mehr der Umwelt gut, sondern auch deinem Geldbeutel. Seit 2011 hat er nämlich Preisparität erlangt und ist jetzt sogar meist günstiger als der günstigste Tarif der lokalen Grundversorger. Auf diese Weise kannst du deinen Beitrag zur Energiewende leisten und gleichzeitig die Umwelt schonen.

Informatives zum Thema Stromanbieterwechsel

So wird der aktuelle Vertrag gekündigt
Dein aktueller Vertrag muss bei einem Wechsel natürlich gekündigt werden. Wenn du rechtzeitig neuen Strom anmeldest, übernimmt der neue Stromanbieter die Kündigung für dich, da er die Erlaubnis dafür von dir bei der Anmeldung selbst erhält. Wenn aber nur noch wenige Tage übrig sind, bis die Kündigungsfrist verstreicht, solltest du dich selbst um die Kündigung kümmern, weil du sonst Gefahr läufst, dass dein aktueller Vertrag verlängert wird. Auch im Falle einer Sonderkündigung musst du selbst aktiv werden, weil nur du diese vornehmen kannst. Die Kündigungsformulare kannst du dir hier kostenlos herunterladen und ausdrucken.
Hier findest du deinen Stromzähler und Zählerstand
Deinen Stromzähler findest du entweder bei deinem Sicherungskasten oder beim Hauptverteiler im Keller. Der Zählerstand befindet sich darauf, vor oder hinter der Angabe „kWh“, die für Kilowattstunden steht. Falls du in einer Wohnung wohnst, ist auch die Zählernummer wichtig. Diese ist deiner Wohnung zugeteilt und du findest sie auf einer deiner Stromrechnungen, im Stromliefervertrag oder du fragst deinen Stromanbieter, bzw. deine Hausverwaltung danach.
Pakettarife lohnen sich manchmal, aber nicht immer
Pakettarife sind besonders beliebt, weil sie billiger sind als normale Stromtarife. Dabei buchst du eine gewisse Anzahl an Kilowattstunden, die du in einem bestimmten Zeitraum verbrauchen darfst und zahlst im Voraus dafür. Die Sache hat allerdings einen Haken: dein Stromverbrauch sollte so stabil wie möglich sein, damit sich ein Pakettarif lohnt. Verbrauchst du nämlich mehr, wird dir die Kilowattstunde für einen enorm hohen Preis in Rechnung gestellt. Falls dein Stromverbrauch aber geringer ausfällt, geht die Differenz verloren. Du kriegst sie nicht erstattet und nicht gutgeschrieben. Solche Tarife solltest du auch nur bei seriösen Stromanbietern buchen, weil im Falle einer Pleite dein Geld aller Wahrscheinlichkeit nach verloren ist.
Stromausfall bei Wechselproblemen?
Viele Menschen haben Angst vor dem Wechsel, weil sie befürchten, dass ihnen der Strom bei Problemen abgestellt werden könnte. Das ist aber nicht so. Der Strom wird definitiv nicht abgestellt, auch wenn es zu Problemen kommen sollte. Gesetzlich vorgeschrieben ist nämlich, dass jeder Haushalt mit Strom versorgt werden muss. Wenn etwas schief geht, wird dich dein Grundversorger vorübergehend mit Strom beliefern. Dieser ist zwar teurer, aber zumindest musst du die teureren Preise nicht ewig zahlen.
Dein Strom ist plötzlich teurer? Das kannst du tun!
Stromanbieter dürfen, und das ist vertraglich so bestimmt, den Strompreis erhöhen, um ihre eigenen Ausgaben zu decken und konkurrenzfähig zu bleiben. Das geschieht meist, wenn Rohstoffe teurer werden oder es viele zahlungsunfähige Kunden gibt. Im Vertrag ist genau festgelegt, wie hoch der Preis gesteigert werden darf. Wird er doch stärker angezogen, kannst du schriftlichen Widerspruch einlegen, woraufhin du den alten Preis zurück bekommst oder ein Sonderkündigungsrecht erhältst. Mit diesem Kündigungsrecht kannst du sofort aus dem Vertrag heraus und zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln.
Stromanbieter so oft wie möglich wechseln
Täglich betreten neue Stromanbieter den Strommarkt und haben dabei äußerst konkurrenzfähige Preise, um an Neukunden zu kommen. Auch Wechselboni drücken den Preis zusätzlich, weil diese meist großzügig sind. Davon kannst du natürlich profitieren, vorausgesetzt, dass du deinen Stromanbieter jährlich wechselst. Im Durchschnitt kannst du auf diese Weise jährlich 281 € sparen und über die Jahre hinweg summiert sich das zu einer stolzen Summe.
So findest du den besten Stromanbieter
Du kannst einen guten Stromanbieter finden, indem du einen Vergleichsrechner benutzt, wie er auch hier auf dieser Seite ganz oben verfügbar ist. Den Rechner musst du mit deiner Postleitzahl und deinem Jahresverbrauch füttern, damit er dir Stromanbieter aufführt, die in dein Gebiet liefern können. In den Suchoptionen kannst du weitere Faktoren eingeben, die dir wichtig sind, wie etwa eine Preisgarantie, eine kurze Mindestvertragslaufzeit und eine kurze Kündigungsfrist oder aber, ob du nur Ökostrom haben möchtest. Du kannst sogar deinen aktuellen Tarif eingeben, um sofort erkennen zu können, wie hoch die Ersparnis ist. Das Ganze dauer keine fünf Minuten. Die Anmeldung eines neuen Stromanbieters kannst du einfach online vornehmen.
Hier findest du deine Kundennummer
Du wirst für den Stromanbieterwechsel deine aktuelle Kundennummer benötigen. Diese ist auf jedem Schriftstück vermerkt, welches du von deinem Stromanbieter je bekommen hast. Wenn du keines der Dokumente zur Hand hast, kannst du dich auch direkt bei deinem Stromanbieter informieren (telefonisch oder per Mail), egal um welchen Stromanbieter es sich handelt.
So findest du deinen Jahresverbrauch heraus
Deinen Jahresverbrauch kannst du ganz einfach ermitteln, indem du einen Blick in deine Jahresabrechnung wirfst. Falls du die Aktuelle noch nicht hast, musst du dich an der Vorherigen orientieren. Wenn du sie aus irgendeinem Grund nicht finden kannst, kannst du dich auch bei deinem Stromanbieter oder bei einem deiner vorherigen Stromanbieter informieren. Üblicherweise haben sie diese Daten jahrelang gespeichert.
Ökostrom ist immer eine gute Wahl!
Du solltest bei deinem Stromanbieterwechsel auf jeden Fall Ökostrom berücksichtigen. Es handelt sich um die Stromart der Zukunft und du kannst dabei helfen, die Energiewende zu beschleunigen, da durch die Wahl von Ökostrom sein Anteil im Strom-Mix steigt und die anderen Stromarten verdrängt. Du kannst auch zusätzliche Investitionen bewirken, die über die Gesetzlichen hinausgehen, indem du dir einen zertifizierten Ökostromtarif auswählst. Weitere Informationen zu den Zertifikaten und Labels für Ökostrom findest du weiter unten.

Bekannte und seriöse deutsche Ökostromlabels und Zertifikate

gruener-strom-labelDas bekannteste Label ist das Grüner Strom Label, das 100-prozentigen Strom aus erneuerbaren Quellen garantiert. Außerdem wird der Stromanbieter bei der Vergabe des Labels dazu verpflichtet, pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom mindestens einen Cent in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland zu investieren. Vergabestelle des Labels ist der gleichnamige Verein Grüner Strom Label e. V., der von mehreren Organisationen getragen wird, die sich für Umwelt- und Naturschutz einsetzen.


2-ok-power-labelGenauso bekannt und wirksam ist das ok-Power Label, das ebenfalls 100-prozentigen Ökostrom garantiert und zu Investitionen verpflichtet, die mindestens einen Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom betragen müssen. Die Vergabestelle dieses Labels ist der Verein EnergieVision e. V., der ebenfalls von Organisationen getragen wird, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen. Zu den Trägern gehören auch Verbraucherzentralen, die das Label empfehlen.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV hat nun auch seine Finger im Ökostrom-Spiel und zertifiziert zahlreiche Tarife. Diese müssen ebenfalls zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf mindestens einen Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom. Manchmal wird das Volumen auch anhand einer vorher angefertigten Markanalyse bestimmt. Darüber hinaus müssen die Stromanbieter ihre Kraftwerke in regelmäßigen Zeitabständen modernisieren, um den neusten ökologischen Mindestvoraussetzungen gerecht zu werden. Vergabestellen für das TÜV Zertifikat sind der TÜV Süd, der TÜV Nord und der TÜV Rheinland. Es handelt sich dabei um Gewinn orientierte Unternehmen, die von keinerlei Organisationen getragen oder kontrolliert werden.


Bei den oben aufgeführten Zertifikaten und Labels kannst du ruhigen Gewissens zugreifen. Bei anderen Labels und Zertifikaten solltest du aber vorsichtig sein. Sie entstammen meist den Marketingabteilungen der Stromanbieter und dienen zu Werbezwecken. Womöglich wird der Ökostrom wirklich produziert und vertrieben, doch gibt es keine Garantie darüber, ob der Stromanbieter sein Versprechen, in erneuerbare Energien Projekte zu investieren, auch wirklich erfüllt. Neben den selbst gemachten Labels und Zertifikaten gibt es dann noch die offiziellen RECS-Zertifikate, die für die Produktion von Ökostrom zugeteilt werden. Ein Überangebot gibt es beispielsweise in Norwegen, wo der Hauptenergiebedarf durch Ökostrom gedeckt wird. Diese Zertifikate werden oft an deutsche Stromanbieter verkauft, damit sie ihren konventionellen Strom umetikettieren und als Ökostrom verkaufen dürfen. Das ist kontraproduktiv und nicht im Interesse umweltbewusster Kunden, weil der Ökostromanteil dadurch sogar sinkt. Deshalb sollte man um diese Tarife einen hohen Bogen machen.

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