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ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromWusstest du, dass Ökostrom inzwischen nicht mehr teurer ist als Atomstrom oder aus Kohle gewonnener Strom? Durch die stetige Entwicklung im Bereich erneuerbare Energien sowie diverser Subventionen wird der Preis des Ökostroms auch in den kommenden Jahren noch stärker sinken und Atomstrom bald im Preis schlagen. Doch wie kannst du von dieser Entwicklung finanziell profitieren und gleichzeitig die Umwelt schonen?

Bei der Wahl deines Ökostromanbieters, solltest du auf diese Labels achten

gruener-strom-labelDas „Grüner-Strom-Label“ garantiert 100-prozentigen Ökostrom. Ein fester Betrag pro Kilowattstunde wird dabei in den Ausbau neuer Erneuerbare-Energien-Projekte investiert. Es wird vom Grüner Strom Label e.V. vergeben. Die alte Klassifizierung „Grüner-Strom-Label Silber“, die mindestens 50 Prozent Ökostrom garantierte, gibt es seit einiger Zeit nicht mehr.


2-ok-power-labelDas „ok-power Label“ wird vom EnergieVision e. V. vergeben und jährlich geprüft. Es garantiert Strom mit „Zusatznutzen für die Umwelt“, was bedeutet, dass der Anteil an Ökostrom zwischen 50 und 100 Prozent beträgt. Zum Teil werden noch alte Stromanbieter gefördert, was den geringen Ökostromanteil angeht. Künftig soll der Anteil eines jeden Stromanbieters, der das Label bekommen darf, 100 Prozent betragen.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDas Label TÜV SÜD Label EE01 und EE02 vom TÜV SÜD bekommt jeder Stromlieferant, der 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen liefert. Eventuelle Strompreiserhöhungen dienen dabei dem Ausbau neuer Kraftwerke, die ebenfalls Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Auf diese Weise soll die Energiewende beschleunigt und erneuerbare Energien gefördert werden.


Es gibt noch eine Vielzahl anderer Labels, die Ökostrom garantieren. Leider ist keines von ihnen vertrauenswürdig, weil eine Transparenz nicht gegeben ist. Häufig werden ausländische RECS-Zertifikate gekauft und Atomstrom umetikettiert sowie an den Kunden weitergeleitet. Dieser Strom wird Graustrom genannt, weil nicht klar ist, aus welchen Quellen er kommt.

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Stromanbieter im Test

Nachfolgend bekommst du einige Stromanbieter, die getestet wurden. Wenn du die Boxen aufklappst, wird der jeweilige Stromanbieter vorgestellt. Jeder Stromanbieter hat eine Ökostromnote bekommen. Das wird dir zeigen, worauf es bei der Wahl des Stromanbieters wirklich ankommt, wenn du einen Ökostromtarif haben möchtest, welcher der Umwelt einen zusätzlichen Nutzen bringt.

123energie von Pfalzwerke AG

123energie123energie ist ein Tochterunternehmen des größten Stromanbieters der Pfalz: der Pfalzwerke AG. Der Stromanbieter bietet seinen Kunden ein breit gefächertes Energiesortiment, das sowohl für Privatkunden als auch Geschäftskunden geeignet ist. Neben konventionell hergestelltem Strom und Gas, gibt es die entsprechenden Ökoangebote ebenfalls. Die Pfalzwerke AG ist ein Traditionsunternehmen, das schon mehr als 100 Jahre existiert. Es ist in der Region sehr bekannt und mit dem Onlineangebot können auch Kunden, die nicht in der Region leben, den Strom beziehen.

Das Traditionsunternehmen

Den Pfalzwerken, also auch 123energie, liegt die Kundenzufriedenheit sehr am Herzen, sowie die Umwelt, weshalb sie sich für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt einsetzen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass entsprechende Ökostrom und Ökogasprodukte im Angebot enthalten sind. Die Auszeichnungen, die das Unternehmen bisher bekam, beweisen, dass die Konditionen fair sind und die Kunden zuverlässig bedient werden. Das Angebot von 123energie kann bequem über das Internet angesehen und in Anspruch genommen werden. Entschließt sich ein Kunde zu 123energie zu wechseln, übernimmt das Unternehmen alle Formalitäten, um den Wechsel zu ermöglichen. Interessierte Kunden können sich auch über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter über das Angebot informieren. Zusätzliche Informationen befinden sich im 123energie-Blog, den das Unternehmen eigens für die Kunden eingerichtet hat. Zu guter Letzt existiert der kostenlose telefonische Kundendienst, der die Anrufer gerne berät.

Das Angebot von 123energie

Wie man im Stromvergleichsrechner sieht, produziert der Anbieter 123energie Strom primär aus Kohlekraft. Daneben wird auch Ökostrom produziert, der anteilmäßig mit 18 Prozent vertreten ist. Wer einen Stromtarif bucht, bekommt einen günstigen Grundpreis, der 12 Monate lang gültig ist. Im Grundpreis enthalten sind Kosten für den Stromzähler, die Abrechnung für denselben sowie die technische Instandhaltung. Der Bonus für Neukunden beträgt 100 Euro.

Nachhaltigkeitsfaktor

8 / 10

Drei von insgesamt 7 Tarifen sind Ökostromtarife, die mit dem seriösen OK-Power Label zertifiziert sind. Das bedeutet, dass der Strom garantiert aus regenerativen Quellen stammt und der Ausbau von neuen Anlagen gefördert wird. Hier kann man bedenkenlos zum Ökostrom greifen.

Die EnBW – moderne Energien für anspruchsvolle Kunden

enbwHauptziel des Stromanbieters EnBW ist die Gewährleistung der CO2-armen Energieproduktion. Teil davon sind moderne Wind- und Wasserkraftwerke, die künftig noch weiter modernisiert und ausgebaut werden sollen. 20000 Angestellte sind immerzu darum bemüht den Ansprüchen ihrer Kunden gerecht zu werden.

Die EnBW im Detail

Der Unternehmenssitz der EnBW liegt in Karlsruhe und beliefert sowohl Privat- und Geschäftskunden mit Strom und Gas. Kunden haben die Wahl zwischen Laufzeitmodellen und Umweltprodukten mit Festpreisgarantie. Neben den beiden Modellen gibt es auch Lösungen ohne Laufzeitebschränkung sowie Ersatzversorgung. Bei den Kunden kommt vor allem auch der transparente und intelligente Stromzähler gut an, mit dem man seine Stromkosten sogar senken kann. Noch mehr Strom lässt sich sparen, indem man von Stromsparzeiten Gebrauch macht. EnBW ist in allen Strompreisrechnern vertreten. Dabei werden die Tarife untereinander als auch mit Tarifen von anderen Unternehmen verglichen. Auf diese Weise geht man sicher, dass man nicht zu viel bezahlt. Neben den Grundleistungen, bietet EnBW auch Tipps zum Energiesparen an. Die Tipps gehen über Beleuchtungslösungen bis hin zur Energieberatung für Gebäude.

Das Angebot des EnBW

Das Unternehmen ist ein regionaler Stromanbieter, weshalb man in Baden Württemberg wohnhaft sein sollte. Ist das so, kann man zwischen verschiedenen Tarifen wählen, die so gestaffelt sind, dass für jeden etwas dabei ist. Ein Stromvergleichsrechner wird dabei direkt den günstigsten Tarif auflisten, den es bei EnBW gibt. Weitere Informationen zum Anbieter findet man auf seiner Webseite oder über soziale Medien wie Facebook und Twitter.

Nachhaltigkeitsfaktor

6 / 10

EnBW bietet unter anderem auch Ökostromtarife an. Der von ihnen produzierte Ökostrom könnte, nach eigenen Aussagen, rund 2 Millionen Haushalte versorgen. Da die entsprechenden seriösen Labels nicht vorhanden sind, ist das Unternehmen zum Ausbau von Ökostromanlagen allerdings nicht verpflichtet. Und ob der Gewinn durch den Ökostrom in den Ausbau konventioneller Kraftwerke fließt, ist auch unklar. Deshalb kann EnBW aus ökologischer Sicht nicht empfohlen werden.

E.ON – weltweit einer der größten Stromanbieter

eonE.ON ist einer der größten Energieversorger auf der ganzen Welt. Das Unternehmen betreibt das größte überregionale Stromverteilernetz in ganz Deutschland und kann daher seinen Strom fast in das gesamte Bundesgebiet liefern. Das Netz reicht von der Nordsee bis an die Alpen.

Das ist E.ON

E.ON ist in sechs verschiedene Vertriebsgesellschaften für Strom und Gas aufgeteilt: Avacon Vetriebs GmbH, Bayern Vetrieb, edis Vertrieb, Hanse Vertrieb, Mitte Vertrieb, Westfalen Weser Vertrieb und E.ON Vertrieb Deutschland GmbH. Das Unternehmen schafft es immer mehr Kunden an sich zu binden, weil sich die knapp 80000 Mitarbeiter um höchste Qualität und Kundenzufriedenheit bemühen. Das Unternehmen entstand im Jahre 2000 durch die Fusion der VEBA und VIAG. Die beiden fusionierten Unternehmen waren aber schon seit 1920 existent. Mittlerweile ist E.ON der führende Stromanbieter in Deutschland und er investiert auch in Windparks in der Nordsee, damit auch Ökostrom berücksichtigt werden kann.

Das Angebot von E.ON

Der Großteil des Stroms von E.ON wird durch fossile Brennstoffe produziert. Der Anteil an regenerativen Energien ist aber größer als der Anteil der Atomkraft. Neukundenrabatte gibt es als Bonus für einen Wechsel. Der Neukundenbonus für die Wahl eines Ökostromtarifs beträgt derzeit 60 Euro. Dieser wird zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen gewonnen (Wasserkraft). Mit einem Strompreisrechner kann man die verschiedenen Tarife von E.ON vergleichen und sich einen aussuchen, der regional oder überregional verfügbar ist.

Nachhaltigkeitsfaktor

6 / 10

E.ON bietet Ökostrom aus hauseigener Erzeugung an. Allerdings sind die Tarife nicht von unabhängigen Vereinen zertifiziert. Zwar sichert E.ON zu, dass bis 2018 100 Prozent des Stroms Ökostrom sein soll, aber momentan ist das nicht der Fall. Ob der Gewinn aus dem Ökostrom in den Ausbau konventioneller Kraftwerke fließt, kann nicht nachvollzogen werden. Deshalb sollte man die Ökostromtarife von E.ON besser meiden.

EWE – moderne Energie und innovative Lösungen

eweNeben der Rolle als Energieanbieter, ist der Anbieter EWE auch in der Telekommunikationsbranche sowie der Branche der Informationstechnologie vertreten. Privat- und Geschäftskunden haben daher ein großes und bereit gefächertes Angebot zur Auswahl. Weil die Energieformen der Zukunft auf erneuerbaren Quellen basieren, hat sich der Stromanbieter in letzter Zeit viele Gedanken zum Thema Effizienz und Ausbau erneuerbarer Energien gemacht und diese in die Tat umgesetzt. Ein Teil des Unternehmens konzentriert sich ausschließlich auf die Entwicklung und Moderniesierung auf dem Strommarkt.

Der Stromanbieter EWE im Detail

Anfang des 20-sten Jahrhunderts schlossen sich PreussenElektra und die Stadt Leer zusammen, was die Grundlage für die Gründung der Weser-Ems-Stromversorgung AG bildete. 2011 schlossen sich ETE Tel und die Nordcom sowie die Teleos dem Unternehmen an. Im Jahre 2012 wurde das Gasgeschäft ausgelagert und eine Gesellschaft gegründet, die die Vermarktung von Offshore-Windkraft übernahm. Den Strom der EWE kann man als Kunde regional in Norddeutschland beziehen. Die Verteilernetze erstrecken sich nach Bremen, Brandenburg und Rügen. Das Unternehmen zählt momentan rund 1,3 Millionen Stromkunden und 1,5 Millionen Gaskunden.

Das Angebot der EWE

Sehr große Popularität genießt bei den Stromkunden eine Strompreisgarantie, die vor Überraschungen schützt und eine genaue Kalkulation ermöglicht. Im Angebot befindet sich konventionell hergestellter Strom sowie Ökostrom, der vom TÜV Nord zertifiziert wurde. Das bedeutet, dass er den Ausbau neuer regenerativer Kraftwerke fördert und der Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Quellen stammt. Durch einen Stromvergleichrechner lässt sich in Sekundenschnelle der Tarif finden, der den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Nachhaltigkeitsfaktor

4 / 10

EWE bietet insgesamt 6 Tarife an, wovon 2 Ökostromtarife sind. Diese sind vom TÜV Nord zertifiziert und man kann bedenkenlos zugreifen, weil der Strom garantiert aus erneuerbaren Quellen stammt und der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben wird. Die Benotung könnte besser sein, wenn weitere Ökostromtarife in die Produktpalette aufgenommen werden würden.

FlexStrom – für clevere Verbraucher

flexstromIm Dezember des Jahres 2002 hat sich der Unternehmer Robert Mundt über hohe Stromkosten geärgert und sich daraufhin auf die Gründung der FlexStrom AG konzentriert, die 2003 an den Markt ging. FlexStrom war damit der erste unabhängige Stromanbieter seit der Liberalisierung des Strommarkts und gewann dadurch eine sehr hohe Beliebtheit. Ein weiteres Schmankerl: die Strompreise sind weitaus günstiger als bei der Konkurrenz und das finden die Kunden sehr gut. FlexStrom bietet oft Strompaket-Tarife an, die ebenfalls sehr beliebt sind.

FlexStrom im Detail

Der Stromanbieter FlexStrom versorgt nunmehr über 600000 Privathaushalte und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. FlexStrom hat als erster Stromanbieter Pakettarife angeboten, bei denen der Strom im Voraus gebucht und gezahlt werden konnte. Der Tatsächliche Verbrauch wird dann einfach vom vorher eingezahlten Guthaben abgebucht, wie es bei Prepaid-Tarifen immer der Fall ist. Durch die Vorauszahlungen sind die Preise für den Strom günstiger als bei der Konkurrenz. Aber Achtung: bei Pakettarifen und Vorauszahlungen sollte man seinen Jahresverbrauch gut kennen, weil ein Mehrverbrauch zusätzlich kostet und ein geringerer Verbrauch bedeutet, dass man die Differenz nicht zurückerstattet bekommt. Die günstigeren Preise entstehen dadurch, dass FlexStrom durch die Vorauszahlungen keine säumigen Kunden hat, die die Strompreise auch nach oben schnellen lassen können.

Das Angebot von FlexStrom

FlexStrom bietet unterschiedliche Tarifmodelle an, die für jeden Kundentypen geeignet sind. Ein Beispiel für einen guten Tarif ist der 3600 Your Family Tairf, mit dem man fast 600 Euro im Jahr sparen kann. Das Paket enthält 3600 Kilowattstunden Strom monatlich und garantiert einen Festpreis für eine Laufzeit von 12 Monaten. Noch attraktiver wird der Wechsel durch einen Wechselbonus. Ökostromtarife sind auch vorhanden, die vor allem umweltbewusste Verbraucher ansprechen sollen.

Nachhaltigkeitsfaktor

2 / 10

FlexStrom bietet auch günstigen Ökostrom an. Der Ökostrom wird durch die EEG und EECS Zertifikate ausgezeichnet. Leider wird dieser Ökostrom in Skandinavien produziert und ob der konventionell hergestellte Strom, auf den FlexStrom primär setzt, umetikettiert und als Ökostrom verkauft wird, kann nicht gesagt werden. Wegen des kleinen Ökostromanteils, des großen Anteils an konventionell hergestelltem Strom und unseriöser Zertifikate, gibt es für den ökologischen Standpunkt eine schlechte Benotung.

Lichtblick – Ökostrom pur

lichtblickDie Lichtblick AG hat ihren Unternehmenssitz in Hamburg und ist einer der größten Energieversorger in Deutschland. Im Moment zählt das Unternehmen mehr als 600000 Kunden und die Tendenz ist steigend. Die Kunden schätzen vor allem die günstige und ökologisch hergestellte Energie, was die steigenden Kundenzahlen eindrucksvoll unter Beweis stellen. Mit den günstigen Ökostromtarifen möchte das Unternehmen bis zu 2 Millionen Menschen mit Ökostrom versorgen.

Lichtblick AG im Detail

Das Unternehmen Lichtblick AG wurde 1998 von Heiko von Tschischwitz und Michael Saalfeld gegründet, um ökologischen Strom zu einem fairen Preis anzubieten. Der gesamte Strom wird aus regenerativen Quellen gewonnen, ganz ohne fossile Brennstoffe oder Atomkraft. Das Unternehmen lässt sich regelmäßig von unabhängigen Institutionen prüfen, was die zahlreichen Auszeichnungen belegen können. Zu den Kunden zählen auch Großkunden wie das Expo-Regelwaldhaus in Hannover und über 100000 Kunden konnten bereits im Jahre 2003 gezählt werden. Kurz danach wurde auch an öffentliche Einrichtungen in Berlin, Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg geliefert. Im Unternehmen sind rund 100 Angestellte beschäftigt.

Das Angebot vom Lichtblick

Auch Lichtblick wird von allen Strompreisrechnern und Vergleichsportalen gelistet und das Unternehmen überzeugt in erster Linie mit den günstigen Strompreisen. Was den Service angeht, übernimmt Lichtblick für seine Kunden alle Formalitäten beim Wechsel. Dabei ist der Wechsel für die Kunden kostenlos und da kann man sich erst recht auf seinen Ökostrom freuen. Im Programm befindet sich auch ein Bonussystem, das die Kunden zum Stromsparen animieren soll. Wer bei seiner Jahresabrechnung den Stromverbrauch um 10 Prozent verkleinert, bekommt einen Bonus in Höhe von 20 Euro. So spart man Stromkosten und wird darüber hinaus zusätzlich belohnt. Besser geht es eigentlich nicht.

Nachhaltigkeitsfaktor

10 / 10

Lichtblick ist ein reiner Ökostromanbieter, der den gesamten Strom aus erneuerbaren Quellen produziert. Der Herstellungsprozess ist nachvollziehbar, weshalb eine Zertifizierung überflüssig ist. Mit der Bestnote können alle Verbraucher bedenkenlos zu einem Tarif von Lichtblick greifen.

Mainova – der größte hessische Energieversorger

mainovaMit über 500000 Kunden ist die Mainova AG der größte Stromanbieter in Hessen. Außer in Hessen, können auch die angrenzenden Bundesländer den beliebten Strom beziehen. Neben Strom, liefert die Mainova auch Erdgas, Wärme und Wasser. Firmenkunden können im gesamten Bundesgebiet den Strom von Mainova beziehen.

Die Mainova AG im Detail

Die Mainova AG entstand bei der Fusion der Stadtwerke Frankfurt und der Maingas AG im Jahre 1998. Rund 40 Prozent des Stroms per Kraft-Wärme-Kopplung in den eigenen Kraftwerken produziert. Vier Kraftwerke und ein eigenes Netz versorgen Frankfurter Kunden mit Strom. Seit der Liberalisierung des Strommarkts 1998 können Endverbraucher sich ihren Stromanbieter selbst aussuchen. Zu den günstigsten Anbietern gehört auch die Mainova. Neben den günstigen Preisen bietet die Mainova aber auch sehr vorteilhafte Konditionen und hebt sich damit von der Konkurrenz ab.

Was die Mainova AG bietet

Bei Mainova kann man sich online ganz bequem anmelden und so den Stromanbieter wechseln. Neukunden sollen durch Neukundenboni angelockt werden, die relativ großzügig sind. Vorkasse muss für günstigen Strom bei der Mainova nicht geleistet werden und eine Mindestvertragslaufzeit gibt es auch nicht. Entsprechende Ökostromtarife befinden sich ebenfalls im Angebot, wie der Tarif Novanatur beweist. Wer seine Kosten kontrollieren möchte und nicht auf unangenehme Überraschungen steht, kann den Tarif Strom Smart wählen, der mit einer Strompreisgarantie gekoppelt ist. Mit einem Vergleichsrechner bekommt man innerhalb nur weniger Sekunden einen optimalen Mainova-Stromtarif aufgeführt und kann online wechseln.

Nachhaltigkeitsfaktor

4 / 10

Die Mainova bietet insgesamt fünf Tarife an, von denen einer ein Ökostromtarif ist. Zertifiziert wird dieser mit dem TÜV Süd Label und man kann ihn wählen, da er erneuerbare Energien fördert und 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt. Bisher ist Ökostrom aber nur zu einem kleinen Teil vertreten, weshalb vier Punkte die Höchstpunktzahl ist.

Die Naturstrom AG – mit Ökostrom in Richtung Zukunft

naturstromSeit 1998 gibt es die Naturstrom AG, die Strom aus erneuerbaren Quellen anbietet. Der Ökostrom steht dabei Privat- und Geschäftskunden zur Verfügung. Inzwischen hat die Naturstrom AG über 200000 Kunden, die ihren Ökostrom aus verschiedenen Tarifoptionen beziehn.

Die Naturstrom AG im Detail

Gründer der Naturstrom AG sind verschiedene Umweltverbände wie BUND, NABU, BWE und Eurosolar, um umweltfreundlichen und sauberen Strom zu produzieren. Im Jahre 2004 wurde das Unternehmen umstrukturiert und das Geschäft mit dem Strom ausgegliedert. Vor allem nach dem Reaktorunglück in Fukushima hat der Anbieter eine große Zahl an Kunden gewonnen. Wer sich für Naturstrom entschließt, hilft auch bei der Energiewende: 1,25 – 2,50 Cent pro Kilowattstunde fließen ind en Ausbau neuer Stromproduktionsanlagen, in denen Ökostrom entsteht. Auf diese Weise wurden bereits mehr als 200 neue Anlagen ausgebaut, worunter 116 Anlagen vollkommen auf Solarenergie fokussiert sind. Der Ökostrom wird in verschiedenen Tarifmodellen angeboten und das ganze funktioniert bei Naturstrom bundesweit.

Was die Naturstrom AG bietet

Die Naturstrom AG bietet ihren Ökostrom an Privat- und Geschäftskunden in verschiedenen Tarifmodellen an. Alle Interessierten können mit einem Vergleichsrechner für Strom ganz einfach alle Tarife vergleichen und den Tarif wählen, der ihnen am besten zusagt. Die Naturstrom AG beweist, dass Ökostrom nicht unbedingt teurer als konventionell hergestellter Strom sein muss. Ganz im Gegenteil: der Ökostrom ist in den meisten Fällen günstiger als der konventionell hergestellte Strom der lokalen Grundversorger.

Nachhaltigkeitsfaktor

10 / 10

Auch der Anbieter Naturstrom stellt seinen gesamten Strom aus erneuerbaren Quellen her, wofür es die Bestnote gibt. Eine Zertifizierung ist nicht nötig, weil das Geschäft transparent ist und Umweltorganisationen das Unternehmen tragen, die unter anderem auch Träger der Vergabestellen für die Labels sind. Genau der richtige Anbieter für umweltbewusste und kritische Kunden.

RWE – der ständig expandierende Stromanbieter

rweRWE steht für Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG und wurde bereits 1898 durch verschiedene Unternehmen, die sich zusammengeschlossen haben, gegründet, um die Stromversorgung in der Stadt Essen zu gewährleisten. Hugo Stinnes und August Thyssen haben 1902 mit der Hilfe der Dresdner Bank, der Deutschen Bank und der Disconto-Gesellschaft die Mehrheit des Unternehmens aufgekauft und erichteten auf dem Gelände der Zeche Victoria Mathias das erste Stromkraftwerk. Unmittelbar danach expandierte die Gesellschaft und schloss Versorgungsverträge mit umliegenden Städten und Gemeinden im Rheinland und Ruhrgebiet ab. Die RWE blieb ihrem Kurs treu, schloss viele Versorgungsverträge ab und agierte aggressiv, was dazu führte, das die RWE zu einem der größten deutschen Stromversorger wurde. Die Hauptstrategie lag im Zukauf von elektrischen Kleinbahnbetrieben und Straßenbahnen. Damit bekam RWE exklusive Stromlieferungsrechte. Im Jahre 1972 zählte die RWE mehr als 55000 Angestellte und hatte einen Umsatz von 6,8 Milliarden Mark.

Die Transformation zum Beteiligungsunternehmen

Im Jahr 2000 fusionierte die RWE mit einem ihrer größten Konkurrenten: der VEW (Elektrizitätswerke Westfalen). Gleichzeitig mit der Fusion wurden auch Vorzugsrechte der kommunalen Anteilseigner erworben, wordurch sich das Unternehmen von einem Energieversorgungsunternehmen zu einem europaweiten Industrie- und Beteiligungsunternehmen entwickelte.

Die RWE im Detail

Das in Essen ansäßige Unternehmen ist der zweitgrößte deutsche Energieversorger und versorgt mittlerweile mehr als 16 Millionen Menschen mit Strom. Das Angebot umfasst auch Gas und Öl in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, was das Unternehmen auch zu einem der größten europäischen Energiehändler macht. Laut RWE wird jährlich mehr als 1 Milliarde Euro in erneuerbare Energien investiert, mit besonderem Fokus auf Elektromobilität. Der Anteil erneuerbarer Energien im hauseigenen Strommix des Unternehmens ist aber eher klein. Kunden bekommen aber die Möglichkeit Ökostrom zu beziehen. Eine Preisgarantie gibt es auch für die Dauer von drei Jahren.

Nachhaltigkeitsfaktor

8 / 10

Der Anbieter RWE hat 3 Tarife, von denen einer ein Ökostromtarif ist, der vom TÜV Süd zertifiziert wurde. Das bedeutet, dass er aus erneuerbaren Quellen gewonnen und der Ausbau von erneuerbaren Energien gefördert wird. Für den Kunden bedeutet das, dass der Ökostromtarif bedenkenlos gewählt werden kann.

Vattenfall – der Braunkohlegigant

vattenfallVattenfall verkauft seinen Strom über Vattenfall Europe Sales. Dabei handelt es sich um das Tochterunternehmen Vattenfall Europe, das neben Strom auch Gas im Angebot hat. Momentan zäht Vattenfall über 2,7 Millionen Kunden. Das Unternehmen selbst entstand aus vier Unternehmen, die in den Jahren 2003 und 2004 fusionierten. Darunter zählen die Hamburgerischen Elektrizitätswerke, die Berliner Bewag, die Lausitzer Braunkohle und die Vereinigten Energiewerke, die zum schwedischen Dachunternehmen Vattenfall AB wechselten. Das Unternehmen ist momentan der viertgrößte deutsche Stromkonzern und der drittgrößte Stromproduzent in Deutschland.

Vattenfall im Detail

Vattenfall konzentriert sich zu 90 Prozent auf die Erzeugung von Strom durch fossile Brennstoffe mit dem Schwerpunkt auf Braunkohle. Trotzdem setzt das Unternehmen auf innovative Produktionskonzepte, mit denen die CO2-Emissionen reduziert werden sollen. In Berlin und Hamburg ist Vattenfall ein Grundversorger und in den meisten Fällen auch Erstversorger. Mit dem Tarif Easy Privat bekommt der Kunde die Möglichkeit auch Ökostrom zu beziehen.

Oft kritisiert

Das Unternehmen ist seit 2006 als einheitliche Marke in Deutschland bekannt. Davor gab es noch zwei weitere Marken: die Bewag und die HEW. Im März 2010 musste Vattenfall aus wettbewerbspolitischen Grünen sein Tochterunternehmen 50Hertz Transmission und sein Hochspannungsnetz an die Firma Elia und die australische Fondsgesellschaft Industry Funs Management abgeben. Schließlich wurden die Vattenfall GmbH und die Vattenfall AG vereint. Das Unternehmen steht auch wegen der massiven Nutzung von Braunkohle in der Kritik, wodurch die Umwelt stark belastet wird. Trotz des Ausbaus von Ökostromanlagen kommen nach wie vor 90 Prozent des Stroms aus Braunkohle, was zu keinem so guten Ruf führt.

Nachhaltigkeitsfakrot

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Vattenfall arbeitet an einer Reduzierung von Treibhausgasen und hat 2 Ökostromtarife in seinem 4-Tarife-Angebot. Zwar sind die Ökostromtarife durch das TÜV Süd und das OK-Power Label zertifiziert, doch gibt es trotzdem 0 Punkte. Grund: wenn 90 Prozent des Stroms aus Braunkohle gewonnen werden, stellt diese Tatsache alles Andere in den Schatten. Auch die Tatsache, dass Vattenfall in den Ausbau seiner eigenen ökologischen Stromproduktion nicht sonderlich viel investiert, bestätigt die negative Benotung. Wer unbedingt möchte, kann bedenkenlos zu einem der Ökostromtarife von Vattenfall greifen und schont damit die Umwelt. Moralisch vertretbar finden wir das aber nicht.

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