Stromversorger im Vergleich bei Energieinitiative.org

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Beim Wechsel deines Stromversorgers kannst du durchschnittlich 281 € sparen

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Du bist mit den Preisen von deinem Stromversorger nicht mehr zufrieden, weil er sie ständig erhöht? Dann wird es Zeit, dich nach einem anderen Stromversorger umzuschauen und zu wechseln. Du kannst von den günstigeren Preisen der Konkurrenz nämlich finanziell profitieren.

geld-sparen-mit-ökostromGrundversorger ziehen ihre Preise in der Regel am stärksten an, weil ihr Strom aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird und diese immer teurer werden. Außerdem haben sie viele zahlungsunfähige Kunden, die den Preis in die Höhe schnellen lassen. Auf dem liberalen Strommarkt befinden sich mittlerweile aber sehr viele alternative Anbieter, die günstigere Preise bieten. Neben den günstigeren Preisen bekommst du aber in den meisten Fällen auch einen Neukundenbonus, der den Endpreis zusätzlich nach unten drückt. Im Durchschnitt kannst du bei einem Wechsel jährlich 281 € sparen. Die Ersparnis ist nicht in allen Städten gleich – manchmal ist sie höher, manchmal niedriger, doch ist ein Stromanbieterwechsel auf jeden Fall empfehlenswert. Im Laufe der Zeit rentiert es sich finanziell stark.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromAuch Ökostrom solltest du beachten, wenn du den Stromanbieter wechselst. Ökostrom ist mittlerweile preislich auf einer Ebene mit konventionellem Strom. In über 70 % aller deutschen Städte ist er sogar günstiger als der günstigste Tarif des lokalen Grundversorgers. Er ist aber nicht nur für preisbewusste Kunden attraktiv, sondern auch für Umweltbewusste. Bei seiner Produktion entstehen keine Treibhausgase, die den Klimawandel vorantreiben. Mit der Wahl von Ökostrom erhöhst du auch den Ökostromanteil im Strom-Mix und kannst somit dafür sorgen, dass der deutsche Strom insgesamt grüner und sauberer wird.

Nützliches zum Thema Stromanbieterwechsel

Wie läuft es mit der Vertragskündigung beim Wechsel?
Wenn du neuen Strom anmeldest, also zu einem anderen Stromanbieter wechselst, erteilst du ihm automatisch die Erlaubnis, den alten Stromversorger für dich zu kündigen. Das ist heutzutage die Regel, um alle Formalitäten für den Kunden so gering wie möglich zu halten. Trotzdem kann es sein, dass du in einigen Fällen selbst kündigen musst. Das ist beispielsweise der Fall, wenn bis zum Verstreichen der Kündigungsfrist nur noch einige Tage übrig bleiben und der neue Stromanbieter es zeitlich nicht mehr schafft oder im Fall, dass du ein Sonderkündigungsrecht bekommen hast. In diesem Fall musst du die Kündigung auch selbst übernehmen. Beide Kündigungsformulare findest du bei Energieinitiative.org kostenlos zum Herunterladen.
Wie lange muss ich auf den Wechsel warten?
Du musst auf den Wechsel nicht warten. Am Schalttermin wird der alte Stromanbieter gekündigt und der neue Stromanbieter übernimmt die Abrechnung. Dein Strom wird dir dabei nicht abgestellt, weil du aus dem selben Netz versorgt wirst. Du wirst den Wechsel also nicht merken und musst aus diesem Grund nicht darauf warten. Du musst lediglich darauf warten, dass die Kündigungsfrist bei deinem aktuellen Stromversorger abläuft. Diese dauert in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen.
Wo finde ich meinen Stromzähler und den Zählerstand?
Dein Stromzähler befindet sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Keller beim Hauptverteiler oder bei deinem Sicherungskasten. Der Zählerstand ist darauf vermerkt und befindet sich meist vor oder hinter der Abkürzung „kWh“, die für Kilowattstunden steht. Falls du in einer Wohnung wohnst, ist auch die Zählernummer wichtig. Dieser Zähler ist deiner Wohnung zugeordnet. Diese Nummer findest du auf deiner Stromrechnung oder in deinem Vertrag. Wenn du diese Angabe dort nicht finden kannst, solltest du deinen Hausverwalter, Vermieter oder Stromversorger kontaktieren.
Soll ich einen Pakettarif buchen?
Pakettarife locken mit äußerst niedrigen Preisen. Die Preise sind deshalb so niedrig, weil alle, die einen Pakettarif buchen, diesen im Voraus bezahlen und dadurch die Anzahl säumiger Kunden so gering wie möglich gehalten wird. Nichtzahlungen können also nicht auf andere Kunden abgewälzt werden. Der Haken daran ist, dass du eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden bekommst, die du in einem bestimmten Zeitraum verbrauchen kannst. Solltest du aber mehr verbrauchen, als vereinbart, kommen hohe Kosten pro Kilowattstunde auf dich zu – meist viel höher als üblich. Falls du aber weniger verbrauchst, kann es sein, dass du die Differenz nicht gut geschrieben bekommst. Wenn du einen stabilen Stromverbrauch hast, solltest du einen Pakettarif buchen. Falls nicht, solltest du die Finger davon lassen, da du sonst nicht sparen kannst. Da du den Tarif im Voraus zahlen musst, solltest du solche Tarife nur bei seriösen Stromversorgern buchen, da dein Geld im Insolvenzfall verloren ist.
Kann mir der Strom bei Wechselproblemen abgestellt werden?
In der Regel läuft bei einem Stromanbieterwechsel nichts schief, weil dir der gleiche Strom aus dem Netz geliefert wird, wie vorher auch. Der Wechsel verläuft nahtlos und du bekommst nichts davon mit. Es geht eigentlich nur darum, wer dir den Strom abrechnet. Sollte trotzdem was schief gehen, was unwahrscheinlich ist, wird dir trotzdem weiterhin Strom geliefert. Gesetzlich festgelegt ist, dass dir der lokale Grundversorger seinen Strom liefert, falls was schief läuft. Das Schlimmste, das dir also passieren kann ist, dass du vorübergehend die höheren Preise des lokalen Grundversorgers in Kauf nehmen musst, bis dir der neue Stromanbieter den Strom liefert. Über Stromausfälle brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Mein Strompreis wurde erhöht - ist das in Ordnung?
Wenn du dich bei einem neuen Stromanbieter anmeldest, ist meist im Vertrag vermerkt, dass er sich das Recht einräumt, den Preis dem Markt oder der Rohstoffsituation anzupassen. Bei der Preiserhöhung gibt es aber eine Obergrenze, die nicht überschritten werden darf. Sollte der Stromanbieter, egal welcher, diese Grenze dennoch überschreiten, musst du dir das nicht gefallen lassen. Lege sofort schriftlich Widerspruch ein. Die Chancen, dass du auf diese Weise deinen alten Preis zurück bekommst, sind gut. Falls nicht, bekommst du ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt, mit dem du den Vertrag sofort beenden und dir einen neuen Stromanbieter suchen kannst.
Wie oft sollte der Stromanbieter gewechselt werden?
Einen Stromanbieterwechsel solltest du am besten jährlich vornehmen, da die Preise der verschiedenen Stromanbieter sich ständig ändern und neue Anbieter den Markt betreten, die mit billigeren Preisen locken. So kannst du jährlich viel Geld sparen. Sobald deine Kündigungsfrist bei deinem aktuellen Stromversorger beginnt, solltest du mit einem Vergleichsrechner nach billigeren Anbietern Ausschau halten. Mit der Eingabe deines aktuellen Tarifs, kannst du gleich sehen, wie viel Geld du sparen kannst, wenn du wechselst.
Wie finde ich den besten und günstigsten Stromversorger?
Einen guten und günstigen Stromversorger findest du am besten mit dem Vergleichsrechner oben auf dieser Seite. Nach der Eingabe deiner Postleitzahl und des Jahresverbrauchs bekommst du die günstigsten Stromversorger aufgelistet. Da aber nicht alles allein vom Preis abhängt, sondern von anderen Faktoren wie Kündigungsfrist und Vertragslaufzeit, solltest du die Suchoptionen nutzen, mit denen du den Stromversorger finden kannst, der deinen Ansprüchen vollkommen gerecht wird.
Wo befindet sich meine Kundennummer?
Deine Kundennummer findest du entweder im Vertrag oder auf der Rechnung deines Stromversorgers. Falls du diese Dokumente gerade nicht hast, solltest du deinen Stromversorger kontaktieren, der dir diese Information geben wird.
Wie finde ich meinen Jahresverbrauch heraus?
Deinen Jahresverbrauch kannst du in deiner Jahresabrechnung herausfinden. Wenn du die Jahresabrechnung noch nicht erhalten hast, musst du dich an einer der vorherigen Jahresabrechnungen orientieren. Deinen bisherigen Verbrauch kann dir dein aktueller Stromversorger auch mitteilen.
Sollte ich Ökostrom buchen?
Die Buchung eines Ökostromtarifs lohnt sich aus mehreren Gründen. Du kannst mit ihm Geld sparen, weil Ökostromtarife mittlerweile Preisparität erreicht haben. Darüber hinaus erhöhst du den Ökostromanteil im Strom-Mix und schützt damit die Umwelt. Dadurch wird der Energiewende auch auf die Sprünge geholfen. Wenn du preis- und umweltbewusst bist, solltest du einen Ökostromtarif auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Du kannst mit bestimmten Ökostromtarifen zusätzliche Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland bewirken. Dazu solltest du einen Tarif wählen, der zertifiziert ist, bzw. mit einem Label ausgezeichnet wurde. Mehr darüber gibt es weiter unten.

Diese Ökostromlabels sorgen für Investitionen in erneuerbare Energien

gruener-strom-labelDas Grüner Strom Label garantiert 100-prozentigen Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und Investitionen von mindestens einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde in erneuerbare Energien. Vergabestelle des Labels ist der Verein Grüner Strom Label e. V., der von verschiedenen gemeinnützigen Umwelt- und Naturschutzverbänden getragen und kontrolliert wird.


2-ok-power-labelAuch das ok-Power Label garantiert 100-prozentigen Ökostrom aus regenerativen Energiequellen. Es kommt ebenfalls zu Investitionen von mindestens einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde in neue Ökostromprojekte. Vergabestelle des Labels ist der Verein EnergieVision e. V., der neben Umwelt- und Naturschutzverbänden auch von Verbraucherzentralen getragen und empfohlen wird.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV vergibt seit einiger Zeit ebenfalls Zertifikate für Ökostrom. Dabei wird 100-prozentiger Ökostrom aus erneuerbaren Quellen garantiert. Was das Investitionsvolumen angeht, fließt mindestens ein Cent pro Kilowattstunde in erneuerbare Energien Projekte. Darüber hinaus müssen die Anlagen zur Ökostromerzeugung die neusten ökologischen Mindestvoraussetzungen erfüllen, weshalb die Stromanbieter diese in regelmäßigen Zeitabständen erneuern müssen. Die Vergabestellen des TÜV sind der TÜV Süd, der TÜV Nord und der TÜV Rheinland.


Neben den oben aufgeführten Labels gibt es noch zahlreiche Andere, bei denen es aber keine Garantie gibt, dass es zu Investitionen in erneuerbare Energien kommt. Diese dienen lediglich den Werbezwecken der Stromanbieter. Es bleibt am Ende aber ihnen überlassen, ob sie in erneuerbare Energien investieren möchten oder nicht. Offizielle Ökostromzertifikate, wie etwa die RECS-Zertifikate, sind nicht immer vertrauenswürdig. Diese werden Ökostromproduzenten zwar zugeteilt, doch können sie beispielsweise von deutschen Stromversorgern gekauft werden, um ihren konventionellen Strom zu greenwashen und ihn als Ökostrom zu verkaufen. Dadurch sinkt der Ökostromanteil im Strom-Mix sogar und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im Land, das die Zertifikate verkauft hat. Der Stromanbieter verpflichtet sich nämlich dazu, die gleiche Menge an konventionell hergestelltem Strom zu verkaufen.

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