Stromverbrauch senken und Geld sparen: Darüber freuen sich Umwelt und Portemonnaie

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Die Stromrechnung bereitet mal wieder Kopfzerbrechen? Nur wenige Konsumenten sind sich bewusst, wie viel Geld sie im richtigen Umgang mit elektronischen Geräten sparen können. Eine Verringerung des Stromverbrauchs schont nicht nur das Haushaltsbudget, sondern leistet auch einen wertvollen ökologischen Beitrag.

Kennst du deinen Stromverbrauch?

Der erste Schritt zur Senkung der Stromkosten liegt darin, den eigenen Stromverbrauch zu analysieren. Dabei hilft ein Vergleich mit den aktuellen Durchschnittswerten nach Haushaltsgröße.

Je mehr Personen in einem Haushalt leben, desto höher der Stromverbrauch? Jein. Da Geräte mit großem Stromverbrauch wie Kühlschrank oder Waschmaschine gemeinsam benutzt werden, ist der tatsächliche Pro-Kopf-Verbrauch in großen Familien-Haushalten im Regelfall geringer als in Single-Haushalten.

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Dein Konsum liegt über dem Durchschnitt? Dann wird es höchste Zeit, die Energiefresser in deinem Haushalt zu identifizieren! Die meisten davon sind gut getarnt und fallen im Alltag kaum auf, zudem spielen persönliche Gewohnheiten eine entscheidende Rolle. Wer zu Hause arbeitet, sollte besonders vorsichtig sein, denn das Home-Office mit Computer, Drucker und ständiger Beleuchtung ist ein wesentlicher Faktor im Stromverbrauch. Weiters haben Elektroherde, Kühl- und Gefriergeräte, Lampen, TV- und Audiogeräte sowie Geschirrspüler und Wäschetrockner wesentlichen Einfluss auf den Energieverbrauch. Interessant: Einer der größten Stromfresser überhaupt versteckt sich im Keller – alte Heizungspumpen belasten die Stromrechnung jährlich mit bis zu 150 Euro. Auch Durchlauferhitzer oder Boiler zur Warmwasserbereitung belasten das Budget, denn sie erhöhen den Stromverbrauch pro Kopf um ganze 27 Prozent.

Strom sparen – gewusst wie:

  • Achte beim Kauf großer Elektrogeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen auf die Energieeffizienzklasse: Geräte der Klasse A+++ oder A++ sind in der Lage, die Stromkosten für die Nutzung zu halbieren!
  • Stecker ziehen: Nicht genutzte Geräte wie Fernseher oder Stereoanlage im Stand-by-Modus sind echte Energiefresser, die pro Jahr mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Mit praktischen Verteilersteckdosen lassen sie mehrere Geräte mit einem einzigen Schalter ausschalten, um unnötigen Energieverbrauch zu verhindern.
  • Ab in den Urlaub: Wer länger als eine Woche unterwegs ist, gut tut daran, den Kühlschrank zu leeren und wie die restlichen Geräte komplett auszuschalten. In zwei Urlaubswochen sparst du damit rund 25 Euro, in drei Wochen sogar 39 Euro.
  • Stromanbieter wechseln: Die Konkurrenz unter den Stromanbietern ist mittlerweile stark gewachsen und ein jährlicher Vergleich der aktuellen Tarif lohnt sich. Mit speziellen Suchmasken ist es kinderleicht, den passenden Anbieter zu finden: Einfach den persönlichen Stromverbrauch und die Postleitzahl eingeben und die Suchmaschine  präsentiert dir den günstigsten Tarif. Tipp: Ökostromtarife sind mittlerweile günstig und schonen die Umwelt.
  • Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer sind eine einfache, aber effektive Methode, die Stromkosten zur Warmwasseraufbereitung zu senken, und zwar bis zu 120 Euro jährlich.
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Toni Pavicic
Toni leitet das Portal Energieinitiative.org, setzt sich persönlich für regenerative Energien, den Umweltschutz und die Umwelt ein. Mit dem Portal Energieinitiative.org verfolgt er das Ziel, die Besucher zu informieren und das Umweltbewusstsein derselben zu stärken, um einen Dominoeffekt zu erzeugen.
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