Stromanbieter wechseln in 3 einfachen Schritten

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Du willst deine Stromrechnung massiv senken und gleichzeitig nicht ohne Strom dastehen? Wir zeigen dir, wie du den Stromanbieter reibungslos wechselst und dabei bis zu 1000 € sparen kannst.

geld-sparen-mit-ökostrom Laut einer Studie von Statista kann ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden über einen Zeitraum von 5 Jahren rund 980 € sparen (Basis für diese Zahlen bildet die deutsche Hauptstadt Berlin).

In diesem Jahr kann der Kunde durchschnittlich 76 % mehr sparen als noch vor vier Jahren. 2010 lag das Sparpotenzial bei 147 €, 2014 waren es schon 259 € (Tendenz steigend). Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Grundversorger ihre Preise über die Jahre stärker angezogen haben als die Alternativanbieter, die den Kunden meist, neben Wechselboni, auch die Grundgebühr erlassen. Wenn du den Stromanbieter wechseln möchtest, kannst du viel Geld sparen.

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ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromWusstest du, dass Ökostrom inzwischen nicht mehr teurer ist als Atomstrom oder aus Kohle gewonnener Strom? Durch die stetige Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energien sowie diverser Subventionen wird echter Ökostrom auch in den kommenden Jahren preislich noch attraktiver und Atomstrom bald im Preis schlagen. Doch wie kannst du von dieser Entwicklung finanziell profitieren und gleichzeitig die Umwelt schonen?

Häufig gestellte Fragen zum Stromanbieterwechsel

Wer kündigt den bestehenden Vertrag?
Den bestehenden Vertrag zur Stromlieferung kündigt der neue Stromanbieter, nachdem du dich bei ihm angemeldet hast. Mit der Anmeldung, bevollmächtigst du ihn automatisch, den alten Anbieter zu kündigen. Wenn du vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen musst, was etwa bei stark angestiegenen Strompreisen der Fall ist, musst du dich allerdings selbst um die Kündigung kümmern. Dafür verfasst du ein formloses Schreiben und schickst es am besten per Einschreiben auf postalischem Weg zum Stromanbieter, der gekündigt werden soll.
Wie lange dauert der Wechsel?

Der Wechsel hat die gleiche Dauer wie die Kündigungsfrist. Beträgt die Kündigungsfrist beim alten Stromanbieter vier Wochen, musst du vier Wochen warten, bis der Wechsel vollzogen wurde. Am Tag des Wechsels wird dir der neue Strom nahtlos geliefert. Dein Strom wird dir zu keinem Zeitpunkt abgestellt. Anders sieht es bei einem Gewerbe aus, das einen Stromzähler hat, der mit dem Stromanbieter verbunden ist. In diesem Fall gelten andere Regeln, die von Stromanbieter zu Stromanbieter unterschiedlich sind.

Wo finde ich meinen Stromzähler und meinen Zählerstand?

stromzähler-zählerstandDeinen aktuellen Zählerstand findest du auf dem Stromzähler. Wenn du nach dem Stand gefragt wirst, musst du dir die Nummer vor dem Begriff „kWh“ notieren. Diese kann durchaus sehr lang sein. Wenn mehrere Leute im gleichen Haus wohnen, ist auch die Zählernummer wichtig. Dieser ist eindeutig dir zugeordnet und es entstehen keine Verwechslungen. Die Zählernummer ist auch auf deiner aktuellen Stromabrechnung vermerkt. Falls dir diese Daten fehlen oder du dir unsicher darüber bist, welcher Zähler deiner ist, solltest du den Hausmeister oder deinen Vermieter kontaktieren. Hier findest du auch eine bebilderte Anleitung, die dir zeigt, wie du deinen Stromzähler ablesen kannst.

Was sind Pakettarife?
Bei Pakettarifen buchst du meist ein Strompaket mit einer gewissen Strommenge und zahlst dafür im Voraus. Pakettarife haben den entscheidenden Vorteil, dass sie sehr günstig sind. Allerdings solltest du ein Paket wählen, welches deinem Verbrauch exakt entspricht. Dafür solltest du den Stromverbrauch des letzten Jahres analysieren. Ist er stabil, lohnt sich für dich ein Pakettarif eventuell. Variiert der Stromverbrauch von Monat zu Monat jedoch stark, solltest du auf eine Vorauszahlung und Buchung eines Pakettarifs verzichten. Wenn du mehr verbrauchst, zahlst du hohe Preise pro zusätzlich verbrauchter Kilowattstunde. Verbrauchst du weniger, als im Pakettarif festgelegt, bekommst du kein Geld zurück. Wichtig: falls der Stromanbieter Konkurs anmeldet, ist das im Voraus gezahlte Geld verloren. Deshalb solltest du bei Pakettarifen besonders vorsichtig sein und seriöse Stromanbieter bevorzugen und dir zunächst einen Stromanbieter Test durchlesen.
Stehe ich ohne Strom da, wenn beim Wechsel etwas schiefgeht?
Du brauchst dir darüber keine Sorgen zu machen. Grund: beim Stromwechsel geht nur in den seltensten Fällen etwas schief. Mittlerweile ist das Prozedere bekannt und sowohl alter als auch neuer Stromanbieter machen keine Probleme. Sollte es trotzdem zu Problemen kommen, was sehr unwahrscheinlich ist, bekommst du zur Überbrückung Strom vom lokalen Grundversorger geliefert. Es ist nämlich gesetzlich festgelegt, dass du auf keinen Fall ohne Stromversorgung dastehst. Bis zur Anmeldung des neuen Stromanbieters musst du höchstens für eine kurze Zeit die höheren Gebühren des lokalen Grundversorgers zahlen. Was Schlimmeres kann nicht passieren.
Was tun bei Strompreiserhöhung?

Damit der Strompreis nicht erhöht wird, solltest du bei der Wahl eines Stromtarifs auf die Strompreisgarantie achten. Das bedeutet, dass der Strompreis während der gesamten Vertragslaufzeit identisch sein wird (das gilt aber nicht für Steuern und sonstige staatliche Abgaben, weil diese immer bezahlt werden müssen). Wenn du einen Tarif ohne Strompreisgarantie hast, kannst du nach der Erhöhung beim Stromanbieter einen schriftlichen Widerspruch einlegen. Damit bekommst du auch ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Verringert der Stromanbieter die Preise trotz Widerspruchs nicht, kannst du den Vertrag kündigen und dir einen neuen Stromanbieter suchen.

Wie häufig sollte ich den Stromanbieter wechseln?

Du solltest den Stromanbieter am besten jährlich wechseln, bzw. am Ende der Vertragslaufzeit. Jeden Tag kommen neue Stromanbieter auf den Markt, die mit Billigstrom locken und deshalb profitierst du bei jedem Wechsel finanziell. Du solltest den Stromanbieter auch wechseln, wenn dein Stromanbieter die Strompreise unverhältnismäßig erhöht (siehe vorheriger Punkt).

Wie finde ich den preiswertesten Stromanbieter?

Den preiswertesten Stromanbieter kannst du ganz einfach mit dem kostenlosen Tarifrechner für Strom auf dieser Seite finden. Gib dazu einfach deine Postleitzahl und deinen Jahresverbrauch ein und führe den Strompreisvergleich durch. Anschließend werden dir günstige Stromanbieter angezeigt, die dich mit Strom beliefern können. Wenn du deinen Vergleichstarif angibst, kannst du auch direkt die Ersparnis gegenüber deinem jetzigen Tarif sehen. Den Jahresverbrauch findest du auf der letzten Abrechnung. Wenn du die Angaben bezüglich des Stromverbrauchs nicht kennst, kannst du auch die Vergleichsangaben nehmen. So verbraucht ein Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich 3500 kWh pro Jahr. Auf diese Weise findest du ganz einfach in kürzester Zeit einen guten Stromanbieter.

Wo finde ich die Kundennummer des bestehenden Versorgers?
Die Kundennummer findest du in den Unterlagen von dem aktuellen Versorger. Normalerweise ist sie auf jeder Rechnung vermerkt, oder in jedem Schreiben deines Versorgers. Falls du dir nicht sicher sein solltest, kannst du bei deinem aktuellen Stromversorger anrufen und nach der Kundennummer fragen.
Wie kann ich herausfinden, wie viel Strom ich letztes Jahr verbraucht habe?
Den Stromverbrauch des letzten Jahres findest du ganz einfach heraus: du nimmst alle Stromrechnungen der letzten 12 Monate und dann rechnest du den Verbrauch aus. Alternativ kannst du auch den Zählerstand des letzten Jahres nehmen und den Zähler erneut ablesen. Die Differenz ist dein Jahresverbrauch. Dein Stromanbieter ist außerdem verpflichtet dir den Jahresverbrauch mitzuteilen. Solltest du dir unsicher sein, kannst du deinem Anbieter auch eine Anfrage schicken.
Was ist Ökostrom?
Ökostrom ist Strom, der aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Zu den bedeutendsten erneuerbaren Quellen gehören die Sonne, der Wind und das Wasser. Bei der Produktion von Ökostrom entsteht kein CO2, weshalb die Umwelt nicht belastet wird. Besonders beliebt ist Ökostrom bei umweltbewussten Kunden. Da der Ökostrom Preisparität erreicht hat, kommt günstiger Ökostrom mittlerweile auch bei preisbewussten Kunden gut an. Bei der Wahl eines Ökostromtarifs solltest du einen zertifizierten Stromanbieter bevorzugen (auf dieser Seite findest du auch Informationen zu den Zertifizierungen / Labels). Ein zertifizierter Tarif garantiert Investitionen in neue Ökostromprojekte und das bedeutet im Endeffekt, dass die Energiewende vorangetrieben wird. Um einen guten Ökostromtarif zu finden, brauchst du keinen gesonderten Ökostrom Preisvergleich, sondern kannst den normalen Strom-Preisvergleich nutzen und in den Suchoptionen Ökostrom auswählen, wie auch im Ökostrom Test empfohlen wird. Die Erfahrungen der Ökostrom-Kunden sind durchweg positiv.

Bei der Wahl deines Ökostromanbieters solltest du auf diese Labels achten:

gruener-strom-labelDas „Grüner-Strom-Label“ garantiert 100-prozentigen Ökostrom. Ein fester Betrag pro Kilowattstunde wird dabei in den Ausbau von Erneuerbare-Energien-Projekten investiert. Das Label wird vom Grüner Strom Label e.V. vergeben. Die alte Klassifizierung „Grüner-Strom-Label Silber“, die mindestens 50 % Ökostrom garantierte, gibt es seit einiger Zeit nicht mehr.


2-ok-power-labelDas „ok-power Label“ wird vom EnergieVision e. V. vergeben und jährlich geprüft. Es garantiert Strom mit „Zusatznutzen für die Umwelt“, was bedeutet, dass der Anteil an Ökostrom zwischen 50 und 100 Prozent beträgt. Zum Teil werden noch alte Stromanbieter gefördert, die einen geringen Ökostromanteil aufweisen. Künftig soll aber der Ökostrom-Anteil eines jeden Stromanbieters, der das Label bekommen möchte, 100 % betragen.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDas Label TÜV SÜD Label EE01 und EE02 vom TÜV SÜD bekommt jeder Stromlieferant, der 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen liefert. Eventuelle Strompreiserhöhungen dienen dabei dem Ausbau neuer Kraftwerke, die ebenfalls Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Auf diese Weise sollen die Energiewende beschleunigt und erneuerbare Energien gefördert werden.


Es gibt noch eine Vielzahl anderer Labels, die Ökostrom garantieren. Leider ist keines von ihnen vertrauenswürdig, weil eine Transparenz nicht gegeben ist. Häufig werden ausländische RECS-Zertifikate gekauft und Atomstrom umetikettiert sowie an den Kunden weitergeleitet. Dieser Strom wird Graustrom genannt, weil nicht klar ist, aus welchen Quellen er kommt.

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Toni Pavicic
Toni leitet das Portal Energieinitiative.org, setzt sich persönlich für regenerative Energien, den Umweltschutz und die Umwelt ein. Mit dem Portal Energieinitiative.org verfolgt er das Ziel, die Besucher zu informieren und das Umweltbewusstsein derselben zu stärken, um einen Dominoeffekt zu erzeugen.
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21 Kommentare

    • Manfred Strecker

      Sehr geehrter Herr Werner,

      über Ihr Kompliment freuen wir uns und sagen: Danke! 🙂

      Ich bin mir sicher, dass viel mehr Menschen wechseln würden, wenn ihnen das Sparpotenzial bewusst wäre. Und wenn Menschen wechseln, dann unseren Infos zufolge meistens zu Ökostromanbietern. Deshalb informieren wir so gut es geht.

      LG

      Manfred

  1. Günstige Preise würde ich bekommen, wenn es keinen Ökostrom geben würde. Überhaupt stellt sich mittlerweile die Frage, wer das braucht und überhaupt wer das will??? Außer das es teuer ist und in allen Fällen eine reine Mogelpackung, steckt ja nicht mehr dahinter.

    • Manfred Strecker

      Hallo Sara,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Mag sein, dass Ökostrom noch vor kurzer Zeit teurer war, aber mittlerweile geht der Trend in die Richtung, dass erneuerbare Energien immer günstiger werden und Strom insgesamt günstiger wird. Das wird man in den nächsten 2 – 3 Jahren wahrscheinlich merken.

      Was die Mogelpackung angeht, kann ich Ihre Meinung bestätigen. Leider gibt es viele “Öko”-Stromanbieter, die Atomstrom einspeisen. Achtet man aber auf die Labels bei der Wahl des Stromanbieters, kann eigentlich nichts schief gehen. Eine Übersicht der Labels kann hier gefunden werden: http://www.klaretexte.de/magazin/images/20090106.jpg

      Falls du noch weitere Fragen hast, stehen wir dir gerne zur Verfügung.

      LG

      Manfred

    • Andreas Bedner am

      Mogelpackung stimmt schon. Aber immerhin wird der Strom ja irgendwo grün produziert und ich Deutschland grau verkauft, was bedeutet, dass die Energiewende trotzdem vorangetrieben wird. Nur nicht lokal. Aber das wird schon.

      Schön, dass ihr am Ende auch noch die Labels veröffentlicht habt.

      • Manfred Strecker

        So ist es. Irgendwoher müssen die Zertifikate ja stammen und das passiert, wenn wirklich Grünstrom erzeugt wird. Was in Deutschland mit den Zertifikaten passiert, ist trotzdem nicht in Ordnung.

        Lieben Gruß

        Manfred

  2. Eure Webseite und die Infografik gefällt mir super. Hab die Infografik vorhin auf meinen Social-Network-Accounts geteilt. Besten Dank.

    Gruß

    • Manfred Strecker

      Hallo Daniel,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist richtig. In der Grafik selbst sind die Labels nicht enthalten. Wir sind gerade dabei zu entscheiden, ob wir die Labels noch mit rein nehmen oder nicht. Auf jeden Fall kannst du aber hier auf der Seite mehr zu den Labels erfahren.

      Lieben Gruß

      Manfred

  3. Wir können bestätigen, dass Ökostrom nicht zwangsläufig teurer sein muss. Wechseln kann sich für die Haushaltskasse UND die Umwelt lohnen! Nur welcher Anbieter ist der Richtige … ?

    Anfang des Jahres hat der Nachrichtensender n-tv das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) beauftragt, regionale und überregionale Stromanbieter unter die Lupe zu nehmen. Insgesamt 25 Ökostromanbieter mussten zeigen, welche Vorteile sie ihren Kunden bieten können.

  4. Wir können bestätigen, dass Ökostrom nicht zwangsläufig teurer sein muss. Wechseln kann sich für die Haushaltskasse UND die Umwelt lohnen! Nur welcher Anbieter ist der Richtige … ?

  5. Mogelpackung stimmt schon. Aber immerhin wird der Strom ja irgendwo grün produziert und ich Deutschland grau verkauft, was bedeutet, dass die Energiewende trotzdem vorangetrieben wird. Nur nicht lokal. Aber das wird schon.
    Schön, dass ihr am Ende auch noch die Labels veröffentlicht habt.

  6. @Lee
    Das stimmt so nicht ganz.

    In den skandinavischen Ländern ist Ökostrom standard, daher interessiert es die Käufer gar nicht, entsprechend gibt es auch keinen Marktvorteil. Daher verkauft der skandinavische Stromanbieter die Lizenzen einfach weiter und der deutsche Stromanbieter produziert weiter Strom über Kohle und Gas und hat keinen Ansporn auf erneuerbare Energien zu wechseln.

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