Stromanbieter München – günstiger Strom für München

stromanbieter-münchenIn der Stadt München gibt es insgesamt 100 Stromanbieter, die dir den Strom in das Stadtgebiet von München liefern können. Der Grundversorger in München sind die Stadtwerke München (SWM). Bei einem Stromanbieterwechsel in München kannst du pro Jahr im Schnitt 297,94 € sparen. Diese Ersparnis basiert auf einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

geld-sparen-mit-ökostromDeine Stromrechnung wird immer höher, weil die Strompreise steigen? Das musst du nicht hinnehmen, wenn du den Stromanbieter wechselst. Wenn du von den Stadtwerken München zu einem alternativen Stromanbieter wechselst, kannst du, abhängig vom Jahresverbrauch, durch Neukundenboni oder die erlassene Grundgebühr einige hundert Euro im Jahr sparen. Diese Gelegenheit solltest du natürlich nutzen. Es sind aber nur die wenigsten Deutschen bereit zu wechseln. Ihre Befürchtung ist, dass etwas schief gehen könnte oder das die Qualität des Stroms abnehmen könnte. Diese Sorgen sind aber unberechtigt. Damit bei deinem Stromanbieterwechsel alles glatt läuft, findest du unten einen Ratgeber zum Stromanbieterwechsel, der deine Fragen beantworten sollte und dir deine Befürchtungen beseitigt.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromBei deinem nächsten Stromanbieterwechsel solltest du dir unbedingt die Ökostromtarife anschauen. Sie sind deshalb so gut, weil bei der Ökostromproduktion kein schädliches CO2 entsteht, das den Klimawandel vorantreibt. Außerdem steigt der Ökostromanteil im Strom-Mix und dadurch wird die Energiewende gefördert. Momentan beträgt der Ökostromanteil im Strom-Mix rund 26 % (2015). Mit der Wahl von Ökostrom kannst du ihn auch steigern und ganz nebenbei preislich profitieren, weil Ökostrom inzwischen oft günstiger ist als konventioneller Strom.

Praktischer Ratgeber zum Thema Stromanbieterwechsel

Wie läuft die Kündigung meines Stromanbieters
Deinen aktuellen Stromanbieter kündigt dein neuer Stromanbieter für dich, nachdem du dich bei ihm angemeldet hast. Du erteilst ihm nämlich, bei der Anmeldung, eine Vollmacht darüber. Du selbst solltest die Kündigung schriftlich vornehmen, wenn einige Tage bis zum Verstreichen der Kündigungsfrist übrig geblieben sind, da es dein neuer Stromanbieter eventuell nicht mehr schafft und dann dein aktueller Vertrag verlängert wird. Auch, wenn du von deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machst, musst du selbst kündigen. Alle Kündigungsformulare für Stromanbieter findest du hier kostenlos zum Herunterladen.
Wie lange dauert der Stromanbieterwechsel?
Der Stromanbieterwechsel nimmt selbst keine Zeit in Anspruch, weil du immer noch mit dem selben Strom versorgt wird. Der neue Stromanbieter übernimmt dabei die Abrechnung. Du wirst ihn also nicht bemerken, weil er nahtlos geschieht. Der Strom wird dir dabei nicht abgestellt.
Stromzähler und Zählerstand - alles, was du wissen musst
Bei einem Stromanbieterwechsel musst du dem neuen Stromanbieter deinen Zählerstand mitteilen. Diesen findest du auf deinem Stromzähler, der im Keller ist. Alternativ befindet er sich auch eventuell bei deinem Sicherungskasten. Darauf steht der Zählerstand vor oder nach der Abkürzung „kWh„, die für Kilowattstunden steht. Falls du in einer Wohnung lebst, ist auch die Zählernummer wichtig. Diese ist dir zugeteilt und du findest sie in deiner Rechnung oder im Vertrag. Falls nicht, musst du deinen Hausverwalter oder deinen Vermieter fragen.
Pakettarife - rentabel oder nicht?
Immer mehr Stromanbieter locken ihre Kunden mit sehr günstigen Pakettarifen. Das Konzept ähnelt Prepaid-Handykarten. Du buchst dabei eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden, die du im Voraus zahlst und innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufbrauchen kannst. Wenn dein Stromverbrauch stabil ist und keine großartigen Abweichungen hat, solltest du solch einen Tarif unbedingt buchen, weil das Sparpotenzial am höchsten ist. Falls dein Stromverbrauch aber Abweichungen hat, musst du mit wesentlich höheren Kilowattstundenpreisen rechnen. Bei einem geringeren Verbrauch verfällt die Differenz. Buche Pakettarife nur bei seriösen Stromanbietern, weil im Falle eines Konkurses dein Geld verloren ist. Das ist in Vergangenheit bereits des Öfteren passiert.
Kann mir der Strom bei Problemen beim Wechsel ausgestellt werden?
Solange du deine Rechnungen immer innerhalb der Zahlungsfrist beglichen hast, brauchst du dich vor einem Stromausfall nicht zu fürchten, was auch die Erfahrungen der Kunden widerspiegeln. Der Strom ist dir nämlich gesetzlich zugesichert und er wird dir auch dann geliefert, falls es beim Wechsel Probleme gibt. Mit Problemen beim Wechsel brauchst du aber nicht zu rechnen, weil diese kaum vorkommen. Falls doch, übernimmt die Lieferung dein lokaler Grundversorger. Der lokale Grundversorger in München sind die Stadtwerke München (SWM). Die höheren Gebühren wirst du aber vorübergehend in Kauf nehmen müssen.
Mein Strompreis steigt - wieso? Ist das normal?
Der Strompreis kann vom Stromanbieter natürlich angepasst werden, wenn die Rohstoffpreise steigen oder es zu viele zahlungsunfähige Kunden gibt, deren Verluste gedeckt werden müssen. Im Vertrag ist aber genau vermerkt, wie häufig und wie stark der Strompreis erhöht werden darf. Hält sich dein Stromanbieter nicht an die vertraglichen Vereinbarungen, solltest du unbedingt schriftlichen Widerspruch einlegen. Das bedeutet, dass du deinen Stromanbieter dazu bittest, dir den alten Preis zurück zu geben. Falls er das nicht möchte, bekommst du automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Damit kannst du den Stromanbieter wechseln und deinen Stromanbieter direkt kündigen. Buche am besten eine Strompreisgarantie, die dich vor steigenden Preisen schützt, wenn du deinen Stromanbieter wechselst.
Stromanbieter wechseln - wie häufig sollte ich das machen?
Deinen Stromanbieter solltest du am besten so oft wie möglich wechseln, um auf diese Weise so viel Geld wie möglich zu sparen. Begrenze die Vertragslaufzeit am besten auf ein Jahr, so dass du jährlich sparen kannst. Schau dich am besten am Anfang der Kündigungsfristen nach anderen Stromanbietern um. Dabei findest du direkt heraus, wie viel du sparen kannst.
Einen guten Stromanbieter finden - so geht es
Wenn du einen Stromanbieter finden willst, zu dem du wechseln möchtest, solltest du den Preisvergleichsrechner hier oben auf dieser Seite nutzen. Mit dem Vergleich findest du innerhalb nur weniger Minuten einen für dich geeigneten Stromanbieter. Alles, was du dazu tun musst: gebe oben deine Postleitzahl in München (oder einer anderen deutschen Stadt) und deinen Jahresverbrauch ein. Daraufhin bekommst du die verschiedenen Stromanbieter, nach Preis geordnet, aufgeführt. Achte aber nicht nur alleine auf den Preis. Damit du schnell und flexibel wechseln kannst, sollte die Vertragsdauer maximal ein Jahr betragen und die Kündigungsfrist maximal 4 Wochen. Dafür kannst du die Suchoptionen nutzen und findest auf diese Weise schnell einen Stromanbieter, der deinen Bedürfnissen gerecht wird.
Die Kundennummer des Stromanbieters - so findest du sie
Die Kundennummer, die du bei deinem Stromanbieter hast, findest du in deinem Vertrag oder auf einer der Rechnungen. Falls du die Formulare nicht verfügbar hast, kannst du auch deinen Stromanbieter fragen.
Wie finde ich meinen Jahresverbrauch heraus?
Für den Stromanbieterwechsel musst du auch deinen Jahresverbrauch wissen. Du kannst natürlich auch die Richtwerte verwenden, doch müssen diese nicht unbedingt auch deinem Stromverbrauch entsprechen. Du findest deinen Jahresverbrauch in der Jahresabrechnung. Falls du diese noch nicht hast, kannst du dich bei deinem Stromanbieter über deinen Jahresverbrauch informieren.
Ökostrom - ist er empfehlenswert?
Ökostrom unterscheidet sich nicht im Geringsten von konventionellem Strom, außer bei der Art der Herstellung. Während bei konventionellem Strom Treibhausgase entstehen, ist die Produktion von Ökostrom frei davon. Wählst du Ökostrom aus, erhöhst du damit automatisch seinen Anteil im Strom-Mix, was dazu führt, dass konventioneller Strom verdrängt und die Energiewende gefördert wird. Darüber hinaus profitierst du auch finanziell, weil Ökostrom in den meisten Fällen günstiger ist als konventioneller Strom. Mit zertifiziertem Ökostrom kannst du zusätzliche Investitionen in erneuerbare Energien bewirken. Nachfolgend bekommst du seriöse Ökostromlabels vorgestellt.

Ratgeber zum Thema Ökostromlabels

gruener-strom-labelMit dem Grüner Strom Label zertifizierte Ökostromtarife sind zu 100 % aus erneuerbaren Quellen. Darüber hinaus wird ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Das Label wird vom Grüner Strom Label e. V. vergeben, der von zahlreichen bekannten Verbänden getragen wird, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.


2-ok-power-labelAuch mit dem ok-Power Label erhälst du Ökostrom, der zu 100 % aus erneuerbaren Quellen stammt. Es wird ebenfalls mindestens ein Cent in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Das Label wird von EnergieVision e. V. vergeben, dessen Träger neben bekannten Umwelt- und Naturschutzvereinen auch von Verbraucherzentralen getragen und empfohlen wird.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV zertifiziert auch Ökostromtarife und stellt sicher, dass diese zu 100 % aus erneuerbaren Quellen stammen. Das Investitionsvolumen beträgt mindestens 1 Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom oder ergibt sich aus einer vorherigen Marktanalyse. Die Anlagen zur Ökostromerzeugung müssen strenge ökologische Kriterien erfüllen, weshalb sie alle 6, bzw. 12 Jahre modernisiert werden müssen. Die Vergabestellen des TÜV sind der TÜV Nord, der TÜV Süd und der TÜV Rheinland.


Neben den oben aufgeführten seriösen Ökostromlabels, die 100-prozentigen Ökostrom und Investitionen in erneuerbare Energien garantieren, gibt es auch eine große Anzahl an anderen Ökostromlabels. Diese stehen wohl für Ökostrom, stammen aber aus den Werbeabteilungen von Stromanbietern. Sie garantieren keine Investitionen, auch wenn der Stromanbieter sie verspricht. Da er nicht kontrolliert wird, liegt es an ihm selbst zu entscheiden, wohin das Geld fließt. Deshalb solltest du diesen Labels auch nicht zu viel Vertrauen schenken. Manchen offiziellen Labels, wie den RECS-Zertifikaten, solltest du auch kein großes Vertrauen schenken. Diese werden zwar für die Produktion von Ökostrom vergeben, können jedoch europaweit gehandelt werden. Auf diese Weise können deutsche Stromanbieter solche Zertifikate günstig kaufen und ihren Kohle- und Atomstrom „rein waschen“ und als Ökostrom verkaufen. Das ist legal, weil sich der Verkäufer der Zertifikate dazu verpflichtet, die selbe Menge an schmutzigem Strom zu verkaufen. Wie du siehst, ist es für die Energiewende eher unproduktiv und kann diese sogar verlangsamen. Deshalb solltest du RECS-zertifizierten Tarifen lieber aus dem Weg gehen.

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