Stromanbieter Köln – die günstigsten Stromtarife finden

stromanbieter-kölnIn der Stadt Köln gibt es insgesamt 93 verschiedene Stromanbieter. Der Grundversorger in Köln ist der Stromanbieter RheinEnergie. Mit einem Stromanbieterwechsel in Köln kannst du im Jahr durchschnittlich 323,03 € sparen. Diese Ersparnis ergibt sich aus einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

geld-sparen-mit-ökostromDie steigenden Strompreise, die vor allem in den letzten paar Jahren stark gestiegen sind, haben viele Menschen dazu bewegt, ihren Stromanbieter zu wechseln. Nach wie vor wollen die meisten Deutschen ihren Stromanbieter trotzdem nicht wechseln, obwohl diese Wahl aus finanzieller Hinsicht clever wäre, weil man einige hundert Euro im Jahr sparen kann. Alternative Anbieter locken häufig mit äußerst niedrigen Preisen und recht großzügigen Neukundenboni und Rabatten. Sie sind deshalb günstiger, weil sie sich auf dem Markt mit vielen Kunden behaupten möchten. Sie haben außerdem nicht so viele zahlungsunfähige Kunden und setzen vermehrt auf erneuerbare Energien, da die Ökostromproduktion weitaus günstiger ist. Deshalb lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters auch für dich, nicht nur, wenn du in Köln wohnst.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromÖkostrom hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Die Produktion vom Ökostrom ist umweltfreundlich und bringt die von der Bundesregierung angestrebte Energiewende voran. Es ist nicht nur mehr Strom für umweltbewusste Kunden, sondern auch für Preisbewusste: der Preis ist seit 2011 so günstig wie noch nie und mittlerweile ist Ökostrom in den meisten Orten sogar viel günstiger als der billigste Tarif des lokalen Grundversorgers, der in Köln RheinEnergie ist.

Wissenswerte Informationen zum Stromanbieterwechsel

Kündigung meines Stromanbieters - wie geht das?
Um deinen Stromanbieter wechseln zu können, muss dein aktueller Stromanbieter natürlich gekündigt werden. Darüber brauchst du dir aber keine großen Gedanken zu machen. Wenn du dich bei deinem neuen Stromanbieter anmeldest, erteilst du ihm automatisch die Vollmacht darüber, für dich zu kündigen. Falls aber nur noch ein paar Tage bis zum Verstreichen der Kündigungsfrist übrig sind, solltest du dich selbst um die Kündigung kümmern. Der Grund: dein neuer Stromanbieter schafft es eventuell zeitlich nicht mehr zu kündigen und dann verlängert sich dein aktueller Vertrag. Auch wenn du von deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen möchtest, musst du auch selbst schriftlich kündigen – so sieht es der Gesetzgeber vor. Die entsprechenden Kündigungsformulare findest du hier zum Herunterladen – kostenlos.
Wie viel Zeit dauert der Wechsel?
Der Stromanbieterwechsel selbst nimmt keine Zeit in Anspruch. Du wirst nicht merken, dass der Stromanbieterwechsel passiert, weil er nahtlos passiert. Das Einzige, das sich ändert ist der Stromanbieter, der die Abrechnung übernimmt, während du nach wie vor den selben Strom aus dem selben Netz beziehst. Einen Stromausfall musst du also nicht befürchten.
Stromzähler und Zählerstand - so findest du beides
Um einen Stromanbieterwechsel durchzuführen, wirst du deinen Zählerstand brauchen. Dieser befindet sich vor der Abkürzung „kWh“, die für Kilowattstunden steht auf dem Stromzähler selbst. Der Stromzähler dagegen befindet sich entweder bei deinem Sicherungskasten oder im Keller beim Hauptverteiler. Solltest du in einer Wohnung leben, ist auch die Zählernummer wichtig. Die Zählernummer ist deshalb so wichtig, weil sie deiner Wohnung zugeteilt ist. Welche du hast, steht im Vertrag oder dein Vermieter kann sie dir mitteilen.
Kann ich mit einem günstigen Pakettarif wirklich so viel sparen?
Pakettarife sind deshalb so attraktiv, weil sie wenig kosten – weitaus weniger als normale Stromtarife mit Abschlagszahlung. Einen Pakettarif mit einer bestimmten Anzahl an Kilowattstunden musst du im Voraus zahlen und kannst anschließend die Menge an Kilowattstunden in einem Zeitraum verbrauchen, der vertraglich festgelegt ist. Wenn du einen stabilen Stromverbrauch hast, kannst du auf diese Weise tatsächlich sparen. Sollte dein Stromverbrauch aber variieren, wirst du wesentlich höhere Kosten zahlen müssen: in der Regel kostet jede zusätzlich verbrauchte Kilowattstunde weitaus mehr als bei einem Tarif mit Abschlagszahlung. Wenn du hingegen weniger verbrauchst, verfällt die Differenz meist. Deshalb solltest du deinen vergangenen Stromverbrauch sehr gut analysieren.
Kann mir der Strom bei Problemen abgestellt werden?
Bei einem Stromanbieterwechsel kommt es im Grunde nie zu Problemen. Alle Stromanbieter sind sich der Regeln und Fristen bewusst und halten diese auch ein. Sollte trotzdem ein Problem auftreten, was ziemlich unwahrscheinlich ist, brauchst du nicht zu befürchten, dass du ohne Strom dastehst. In diesem Fall tritt dein lokaler Grundversorger (RheinEnergie in Köln) ein und versorgt dich mit Strom. Das schlimmste Übel sind also die höheren Tarife, die du bei RheinEnergie wohl vorübergehend zahlen musst.
Mein Strom ist wieder teurer geworden - was kann ich da tun?
Von Zeit zu Zeit darf dein Stromanbieter die Gebühren für den Strom erhöhen. Das ist sogar im Vertrag so festgelegt. Sollte dein Stromanbieter den Strompreis aber häufiger und stärker erhöhen, als im Vertrag festgelegt ist, kannst du schriftlichen Widerspruch bei ihm einlegen und deinen alten Tarif zurückfordern, den du vor der Erhöhung hattest. Wenn dein Stromanbieter nicht reagiert oder dir keinen günstigeren Preis gibt, kannst du ihn mit dem Sonderkündigungsrecht kündigen und dir einen anderen Stromanbieter aussuchen. Wenn du deinen Strom bei einem anderen Anbieter anmeldest, stelle sicher, dass du auch eine Preisgarantie buchst, die dich vor Preiserhöhungen schützt.
Wie oft sollte ich meinen Stromanbieter wechseln?
Es ist empfehlenswert, den Stromanbieter so häufig wie möglich zu wechseln. Bei jedem Wechsel kannst du einige hundert Euro sparen und das solltest du dir nicht durch die Finger gehen lassen.
Wie finde ich einen guten Stromanbieter für mich?
Einen guten Stromanbieter findest du, indem du den Preisvergleichsrechner oben nutzt. Dort gibst du einfach deine Postleitzahl (in diesem Fall die Postleitzahl von Köln) und deinen Jahresverbrauch ein. Direkt danach bekommst du eine Liste mit den günstigsten Stromanbietern in Köln und kannst dir dann einen aussuchen. Achte aber neben dem Preis auch auf die sonstigen Konditionen wie die Dauer der Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist. Wenn beides so kurz wie möglich ist, kannst du flexibler auf Preisänderungen reagieren und bei Bedarf deinen Stromanbieter wechseln. Der Vergleich dauert maximal 2 Minuten und spart dir einige hundert Euro ein.
Wo finde ich meine Kundennummer?
Wenn du den Plan hast, deinen Stromanbieter zu wechseln, wirst du deine Kundennummer benötigen. Diese befindet sich in deinem Vertrag oder in einer deiner Rechnungen. Wenn du die Dokumente nicht hast oder gerade nicht findest, kannst du auch deinen Stromanbieter nach der Kundennummer fragen. Er wird sie dir natürlich mitteilen.
Wie hoch ist mein jährlicher Stromverbrauch?
Deinen jährlichen Stromverbrauch kannst du mit einem Blick in deine Jahresabrechnung ermitteln. Falls du die Aktuelle noch nicht hast, musst du dich an den Vorherigen orientieren. Falls du unsicher bist und den Jahresverbrauch für deinen Stromanbieterwechsel benötigst, kannst du dich auch an den statistischen Richtwerten orientieren, die meistens sehr genau sind.
Lohnt sich Ökostrom auch für mich?
Ökostrom lohnt sich nicht nur für dich, sondern für alle Stromkunden und für die Umwelt! Er ist seit 2011 preislich auf einer Linie mit konventionellem Strom. Nun ist er in den meisten deutschen Städten sogar günstiger als konventioneller Strom, weshalb er sich finanziell lohnt. Er lohnt sich aber auch hinsichtlich der Umwelt, weil seine Produktion frei von Treibhausgasen ist und den Klimwandel nicht begünstigt. Außerdem steigert jeder ausgewählte Ökostromtarif den Ökostromanteil im Strom-Mix, wodurch konventionelle Stromarten verdrängt werden und die Energiewende näher rückt. Die Energiewende lässt sich noch besser mit der Wahl von zertifizierten Ökostromtarifen unterstützen, weil diese Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien fließen lassen. Welche Labels und Zertifikate gut sind erfährst du weiter unten.

Gute deutsche Ökostromlabels und -zertifikate

gruener-strom-labelEine hohe Aussagekraft und Qualität hat das Grüner Strom Label, das vom Grüner Strom Label e. V. vergeben und kontrolliert wird. Damit bekommst du reinen Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und bewirkst Investitionen von mindestens einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Zu dem Trägern des Vereins gehören renommierte Verbände, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.


2-ok-power-labelAuch sehr qualitativ ist das ok-Power Label, das von EnergieVision e. V. vergeben und kontrolliert wird. Auch hier bekommst du echten Ökostrom aus regenerativen Quellen und es kommt zu Investitionen von mindestens einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom, mit denen der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert wird. Die Träger des Vereins sind namhafte Organisationen für Umwelt- und Naturschutz sowie Verbraucherzentralen, die das Label sehr empfehlen.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV vergibt seit einigen Jahren ebenfalls qualitative Ökostromzertifikate für Ökostromtarife. Neben der Garantie über reinen Ökostrom aus erneuerbaren Quellen gibt es darüber hinaus auch eine Investitionsgarantie. Dabei fließt mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in den Ausbau erneuerbarer Energien. Der TÜV Rheinland geht sogar so weit, dass er eine Marktanalyse erstellt, die das Investitionsvolumen später bestimmt. Alle Vergabestellen fordern große ökologische Mindestvoraussetzungen und eine Modernisierung der Ökostromanlagen im 6-, bzw. 12-Jahres-Takt. Vergabestellen des TÜV sind der TÜV Rheinland, der TÜV Süd und der TÜV Nord.


Oben aufgeführte Labels und Zertifikate garantieren zusätzliche Investitionen in die Energiewende. Alle anderen Zertifikate, die meist aus der Marketingabteilung des Stromanbieters selbst stammen, garantieren womöglich echten Ökostrom, jedoch keine Investitionen in erneuerbare Energien. Es bleibt dem Stromanbieter selbst überlassen, ob er zusätzlich investiert. Offizielle Zertifikate, wie beispielsweise RECS-Zertifikate, können dagegen gehandelt werden. Deutsche Stromanbieter kaufen sie sich oft günstig, um ihren Strom reinwaschen und legal als Ökostrom verkaufen zu können, obwohl es sich um konventionellen Strom handelt. Das ist auf keinen Fall umweltfreundlich, weshalb du solche Tarife meiden solltest.

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