Stromanbieter Hannover – die günstigsten Strompreise finden

stromanbieter-hannoverIn der Stadt Hannover gibt es insgesamt 90 Stromanbieter, die in das Stadtgebiet liefern. Der Grundversorger in Hannover ist enercity. Mit einem Stromanbieterwechsel in Hannover kannst du gegenüber dem Grundversorger im Schnitt 339,81 € im Jahr sparen. Diese Ersparnis basiert auf einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Jahr.

geld-sparen-mit-ökostromDu kannst in Hannover jährlich viel Geld beim Stromanbieterwechsel sparen. Der Grund dafür ist eigentlich einfach: die alternativen Anbieter locken mit günstigen Preisen und Neukundenboni sowie Rabatten und der Erlassung der Grundgebühr, die den gesamten Strompreis nach unten drücken. Grundversorger hingegen sind preislich nicht so flexibel und setzen primär auf nicht erneuerbare Energien wie Atomkraft und Kohle. Diese Rohstoffe werden in der Beschaffung immer teurer und damit auch der Strom für den Endkunden. Außerdem ist die Zahl der zahlungsunfähigen Kunden bei alternativen Anbietern längst nicht so groß wie bei Grundversorgern. Grundversorger müssen die Mehrkosten durch die preisliche Umwälzung auf ihre zahlungsfähigen Kunden wieder reinholen.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromWenn du dabei bist, deinen Stromanbieter zu wechseln, solltest du auch das Thema Ökostrom nicht aus dem Blick lassen. Dieser ist seit 2011 genauso günstig wie konventioneller Strom. Bisher ist der Preis immer weiter nach unten gegangen, weshalb er nun in den meisten Fällen sogar günstiger ist als konventionell hergestellter Strom. Außerdem schonst du die Umwelt mit der Wahl eines Ökostromtarifs, da bei seiner Herstellung keine Treibhausgase entstehen, die den Klimwandel begünstigen. Vielmehr kannst du sogar die Energiewende in Deutschland unterstützen, da der Ökostromanteil im Strom-Mix steigt (2015 beträgt der Anteil rund 26 %) und die herkömmlichen Stromarten verdrängt.

Nützliche Informationen zu deinem Stromanbieterwechsel

Die Kündigung meines Stromanbieters - wie funktioniert das?
Wenn du beabsichtigst, deinen Stromanbieter zu wechseln, muss der Vertrag mit deinem aktuellen Stromversorger natürlich gekündigt werden. Das musst aber nicht du machen, sondern dein neuer Stromanbieter. Wenn du dich bei ihm anmeldest, erteilst du ihm die Erlaubnis, für dich zu kündigen. Sollten bis zum Verstreichen der Kündigungsfrist nur noch einige Tage übrig bleiben, solltest du dich besser selbst um die Kündigung kümmern, da es zeitlich sonst knapp werden könnte. Auch wenn du von deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen möchtest, solltest du selbst aktiv werden, weil dein neuer Stromanbieter keine Sonderkündigung vornehmen kann. Beide Kündigungsformulare kannst du dir übrigens hier herunterladen und ausdrucken – kostenlos!
Wie viel Zeit nimmt der Stromanbieterwechsel in Anspruch?
Dein Stromanbieterwechsel nimmt keine Zeit in Anspruch, weil er nahtlos verläuft. Es ändert sich lediglich etwas an der Abrechnung, jedoch nicht an der Stromversorgung, weshalb diese zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wird.
Stromzähler, Zählernummer und Zählerstand - was muss ich wissen?
Wenn du deinen Stromanbieter wechselst, musst du ihm deinen Zählerstand mitteilen. Dieser befindet sich auf dem Stromzähler selbst hinter oder vor der Abkürzung „kWh“ (Kilowattstunden). Deinen Stromzähler findest du entweder bei deinem Sicherungskasten oder im Keller, falls du in einem Mehrfamilienhaus wohnst. Solltest du in einer Wohnung leben, ist auch die Zählernummer wichtig, die deiner Wohnung zugeteilt wurde. Diese findest du in deinem Vertrag oder in einer der Rechnungen. Falls nicht, musst du deinen Stromanbieter oder Hausverwalter fragen.
Günstige Pakettarife - sind sie wirklich lohnenswert?
Stromanbieter locken ihre Kundschaft preislich mit äußerst günstigen Pakettarifen. Dabei zahlst du im Voraus für eine gewisse Menge an Kilowattstunden, die du anschließend einen bestimmten Zeitraum über verbrauchen darfst. Aus diesem Grund sollte dein Stromverbrauch sehr stabil sein, weil die Ersparnis in Luft auflösen könnte, falls du mehr oder weniger verbrauchst. Falls du mehr verbrauchst, kommen große Kosten pro Kilowattstunde auf dich zu. Falls du weniger als vereinbart verbrauchst, verfallen die nicht verbrauchten Kilowattstunden und können nicht übertragen werden. Prüfe deinen vergangenen Stromverbrauch nach und entscheide erst dann, ob sich ein Pakettarif lohnt. Falls er sich lohnt, solltest du ihn nur bei einem seriösen Stromanbieter buchen, weil du im Konkursfall dein Geld nicht mehr zurück bekommst.
Probleme beim Wechsel - kann mir der Strom abgestellt werden?
Dein Strom kann dir auf keinen Fall abgestellt werden, falls du alle deine Rechnungen immer bezahlt hast, auch wenn es zu Problemen bei einem Wechsel kommen sollte, was ziemlich unwahrscheinlich ist. Oft wurde der neue Schalttermin falsch angegeben, was ein häufiges „Problem“ bei einem Stromanbieterwechsel ist, das der Kunde alleine zu verantworten hat. In diesem Fall wird dir der Strom von deinem Grundversorger geschaltet (in Hannover ist er enercity). Du wirst die eventuell höheren Gebühren des Grundversorgers vorübergehend zahlen müssen, was aber auch das Schlimmste ist, das dir passieren kann.
Meine Stromrechnung steigt - was ist da los?
Falls dein Strompreis immer mal wieder steigt, braucht das dich nicht zu beunruhigen. Das ist völlig normal und auch im Vertrag so vermerkt. Dein Stromanbieter kann den Preis aber nicht öfter oder stärker erhöhen, als im Vertrag angegeben ist. Falls er es doch macht, kannst du schriftlichen Widerspruch einlegen und deinen alten Preis zurück verlangen. Sollte dein Stromanbieter nicht einlenken, bekommst du automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Mit dem Sonderkündigungsrecht kommst du sofort aus dem Vertrag heraus und kannst dich dann nach einem neuen Stromanbieter umsehen. Achte beim nächsten Mal darauf, eine Strompreisgarantie abzuschließen. Diese wird dich vor steigenden Preisen schützen.
Wie oft sollte ich einen Stromanbieterwechsel vornehmen?
Laut verschiedenen Test, solltest du am besten jährlich deinen Stromanbieter wechseln, weil du auf diese Weise am meisten sparen kannst. Täglich kommen neue Stromanbieter auf den Markt, die mit noch günstigeren Preisen und mit noch höheren Neukundenboni locken. Diese Angebote solltest du annehmen.
Wie kann ich den besten Stromanbieter finden?
Du findest einen guten Stromanbieter am einfachsten mit dem Tarifrechner ganz oben auf dieser Seite. Dort musst du zuerst deinen Jahresverbrauch und deine Postleitzahl aus Hannover eingeben. Daraufhin führst du die Suche aus und bekommst die günstigsten Stromanbieter aufgelistet. Aber nicht nur der Preis ist entscheidend. Auch andere Faktoren wie die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist spielen eine Rolle. Diese sollten so kurz wie möglich sein, damit du beim nächsten Stromanbieterwechsel flexibel und schnell reagieren kannst.
Wo finde ich meine Kundennummer heraus?
Deine Kundennummer beim aktuellen Stromanbieter wirst du brauchen, wenn du deinen Stromanbieter wechseln möchtest. Sie befindet sich in deinem Vertrag oder auf einer der Rechnungen. Falls nicht, solltest du deinen Stromanbieter kontaktieren. Er wird dir deine Kundennummer gerne mitteilen.
Wie finde ich meinen Jahresverbrauch heraus?
Wenn du deinen Stromanbieter wechseln möchtest, wirst du deinen Jahresverbrauch benötigen. Diesen findest du auf einer deiner Jahresabrechnungen. Je neuer sie ist, desto genauer ist sie.
Ökostromtarife - sollte ich einen wählen?
Ökostromtarife sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil sie die Umwelt schützen und darüber hinaus auch billiger sind als konventionelle Stromtarife. Außerdem bringen sie die Energiewende voran, weil der Ökostromanteil im Strom-Mix steigt. Zu weiteren Investitionen in erneuerbare Energien kommt es bei der Wahl eines zertifizierten Ökostromtarifs. Welche Ökostromlabels und Zertifikate gut sind, erfährst du weiter unten.

Ökostromtarife mit Label – für zusätzliche Investitionen in erneuerbare Energien

gruener-strom-labelMit Ökostromtarifen, die mit dem Grüner Strom Label vom Grüner Strom Label e. V. ausgezeichnet sind, bekommst du echten Ökostrom aus erneuerbaren Quellen. Es kommt darüber hinaus auch zu Investitionen in erneuerbare Energien, die mindestens einen Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom betragen. Träger des Vereins sind bekannte Umwelt- und Naturschutzorganisationen.


2-ok-power-labelAuch mit Ökostromtarife, die vom OK-Power Label von EnergieVision e. V. ausgezeichnet wurden, bekommst du echten Ökostrom und bewirkst Investitionen von mindestens einem Cent pro Kilowattstunde Ökostrom in erneuerbare Energien Projekte. Die Träger des Vereins sind ebenfalls bekannte Umwelt- und Naturschutzvereine aber auch Verbraucherschutzzentralen, die das Label empfehlen.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelÖkostromtarife, die das TÜV Zertifikat tragen, stammen ebenfalls komplett aus erneuerbaren Quellen und es kommt ebenfalls zu Investitionen von mindestens einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom. Darüber hinaus erstellt der TÜV Rheinland eine Marktanalyse, anhand welcher das Investitionsvolumen bestimmt wird. Die Anlagen zur Ökostromproduktion müssen alle 6, bzw. 12 Jahre erneuert werden, weil ständig neue ökologische Mindestvoraussetzungen erfüllt werden müssen. Vergabestellen des TÜV sind der TÜV Rheinland, der TÜV Nord und der TÜV Süd.


Die oben aufgeführten Labels und Zertifikate sind nicht die Einzigen. Es gibt viele Weitere, die den Marketingabteilungen der verschiedenen Stromanbieter entspringen und deren Ökostrom bewerben. Sie garantieren zwar eine echte Ökostromproduktion, jedoch nicht, dass es auch zu Investitionen in erneuerbare Energien kommen wird. Solche Tarife solltest du nicht buchen, falls du zusätzliche Investitionen bewirken möchtest. Auch bei offiziellen Zertifikaten solltest du vorsichtig sein, wie beispielsweise bei RECS-Zertifikaten. Diese stehen zwar offiziell für die Ökostromproduktion, jedoch können sie europaweit gehandelt werden, was deutschen Stromanbietern den Kauf ermöglicht. Das Schlechte: sie können dafür missbraucht werden, um konventionellen Strom zu „greenwashen“. Das bedeutet, dass er offiziell als Ökostrom verkauft werden darf, was sich im Endeffekt schlecht für die Energiewende auswirkt, weil der Ökostromanteil im Strom-Mix sinkt.

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