Stromanbieter Hamburg – günstige Stromanbieter finden

stromanbieter-hamburgIn der Stadt Hamburg gibt es insgesamt 99 Stromanbieter, welche die Hansestadt mit Strom beliefern. Der Grundversorger in Hamburg ist Vattenfall. Mit einem Stromanbieterwechsel in Hamburg kannst du gegenüber dem günstigsten Tarif von Vattenfall im Schnitt 314,70 € sparen. Diese Ersparnis ergibt sich durch einen jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

geld-sparen-mit-ökostromSeit Jahren steigen nun die Strompreise. Die Gründe dafür sind vielfältig. Lokale Grundversorger beispielsweise haben viele zahlungsunfähige Kunden und setzen oft auf teure Stromarten, deren Rohstoffe immer teurer werden. Die Mehrkosten, die durch Rohstoffimporte entstehen und die Schulden der nicht zahlenden Kundschaft werden dabei auf die zahlende Kundschaft umgewälzt. Aber auch die staatlichen Abgaben werden immer teurer. Alternative Anbieter hingegen setzen vermehrt auf erneuerbare Energien und haben nicht so viele zahlungsunfähige Kunden, weshalb günstigere Preise möglich sind. Für Neukunden gibt es aber auch häufig große Boni, weshalb sich ein Wechsel finanziell auf jeden Fall lohnt.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromAuch Ökostrom ist seit einigen Jahren immer beliebter geworden. Grund ist die Umweltverträglichkeit des Ökostroms und die Tatsache, dass sein Anteil im Strom-Mix steigt, was dazu führt, dass konventionelle Stromarten verdrängt werden und die Energiewende immer näher rückt. Doch ein Ökostrom lohnt sich nicht nur hinsichtlich der Umwelt. Preisparität hat er schon 2011 erlangt. Heute ist er oft günstiger als konventioneller Strom, weshalb er inzwischen auch bei preisbewussten Kunden sehr beliebt ist.

Nützliche Informationen zum Stromanbieterwechsel

Die Kündigung des Stromanbieters - wie geht das?
Bei einem Stromanbieterwechsel muss der alte Stromanbieter natürlich gekündigt werden. In den meisten Fällen musst du dich selbst um die Kündigung nicht kümmern. Grund: wenn du dich bei einem neuen Stromanbieter anmeldest, erledigt er die Kündigung für dich. Sollten aber nur noch einige Tage bis zum Verstreichen der Kündigungfrist übrig geblieben sein, solltest du dich sicherheitshalber selbst um die Kündigung kümmern, da es dein neuer Stromanbieter zeitlich eventuell nicht mehr schafft und dann dein Vertrag verlängert wird. Auch wenn du dein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen möchtest, musst du, so sieht es das Gesetz vor, selbst aktiv werden. Beide Kündigungsformulare findest du hier. Dort kannst du sie dir herunterladen und ausdrucken. Fordere bei einer Kündigung immer eine schriftliche Bestätigung an.
Wie lange ist die Wartezeit beim Wechsel?
Wenn du den Stromanbieterwechsel durchführst, gibt es keine Wartezeit. Es kommt auch nicht zur Unterbrechung der Stromversorgung, da der neue Strom nahtlos geliefert wird. Dabei übernimmt lediglich der neue Stromanbieter die Abrechnung, während dir nach wie vor der selbe Strom aus dem Stromnetz zugestellt wird.
Wie kann ich meinen Stromzähler und den Zählerstand finden?
Du wirst bei deinem Stromanbieterwechsel den Zählerstand notieren müssen, weil dein neuer Stromanbieter diese Angabe benötigt. Den Stromzähler findest du bei deinem Sicherungskasten oder im Keller, was insbesondere bei Wohnungen der Fall ist. Auf dem Stromzähler selbst befindet sich dein aktueller Stand, vor oder hinter der Abkürzung „kWh“, die für Kilowattstunden steht. Falls du in einer Wohnung lebst, ist auch die Zählernummer wichtig, die in deinem Vertrag oder in deiner Rechnung vermerkt ist. Falls nicht, kannst du deinen Hausverwalter, Vermieter oder deinen Stromanbieter danach fragen.
Sollte ich einen günstigen Pakettarif buchen?
Pakettarife haben die positive Eigenschaft, dass sie weitaus günstiger sind als normale Tarife mit Abschlagszahlung. Der Grund dafür liegt darin, dass die Pakettarife im Voraus gezahlt werden müssen. Dadurch gibt es keine zahlungsunfähigen Kunden, deren Verluste auf andere Kunden umgewälzt werden müssen. Damit sich ein Pakettarif für dich lohnt, muss dein Stromverbrauch relativ stabil sein. Der Grund: du kannst über einen bestimmten Zeitraum eine gewisse Menge an vorher gebuchten Kilowattstunden verbrauchen. Verbrauchst du mehr, zahlst du häufig sehr hohe Preise pro Kilowattstunde, die du zu viel verbraucht hast. Verbrauchst du weniger, geht die Differenz verloren, weil du diese nicht übertragen kannst. Schau dir am besten den Stromverbrauch der letzten Monate an. Sollte er variieren, wird sich ein Pakettarif für dich wohl nicht lohnen. Beachte, dass du Pakettarife nur bei seriösen Stromanbietern buchst, weil dein Geld im Falle eines Konkurses verloren ist.
Wird mir der Strom abgestellt, falls es zu Problemen kommt?
Probleme beim Stromanbieterwechsel kommen eigentlich nur in den seltensten Fällen vor, weil sich alle Stromanbieter an die Regeln und Fristen halten müssen. Sollte es doch dazu kommen, brauchst du nicht zu befürchten, dass dir der Strom abgestellt wird. Dir wird nämlich der Strom deines lokalen Grundversorgers geschaltet und das steht dir sogar gesetzlich zu. Das Schlimmste sind also die höheren Preise deines Grundversorgers, die du aber nur vorübergehend zahlen musst.
Mein Strompreis ist gestiegen - ist das normal?
Dein Strompreis darf von Zeit zu Zeit um einen gewissen Betrag erhöht werden. Die Regelungen sind dabei vertraglich festgelegt. Sollten die Preiserhöhungen vom vertraglich Vereinbarten abweichen, kannst du schriftlichen Widerspruch einlegen und deinen alten Stromtarif zurück verlangen. Anschließend wird dir der Preis entweder gesenkt oder du bekommst ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt, mit dem du sofort aus dem Vertrag heraus kommst und deinen Stromanbieter wechseln kannst. Schließe bei deinem nächsten Stromanbieter am besten eine Preisgarantie ab, die dich vor einem Preisanstieg schützt (sie gilt aber nicht für staatliche Abgaben wie Steuern, EEG-Umlage usw.).
Wie oft empfiehlt sich ein Stromanbieterwechsel?
Einen Stromanbieterwechsel solltest du so häufig wie möglich durchführen. Der Grund dafür ist sehr einfach: du kannst bei jedem Wechsel von geringeren Preisen und Neukundenboni profitieren und auf diese Weise am meisten sparen. Sehe dich am besten gegen Ende der Vertragslaufzeit nach anderen Stromanbietern und ihren Tarifen um.
Wie kann ich einen guten Stromanbieter finden?
Einen guten Stromanbieter findest du am einfachsten, indem du den Stromvergleich ganz oben auf dieser Seite nutzt. Gebe dort einfach deinen Jahresverbrauch und deine Postleitzahl aus Frankfurt an. Anschließend führst du die Suche aus und bekommst dann alle Stromanbieter aufgeführt, die am billigsten sind. Beachte neben dem Preis auch die sonstigen Konditionen wie etwa die Vertragslaufzeit oder die Kündigungsfrist. Diese Faktoren nehmen zwar keinen Einfluss auf den Preis, können dir aber später den Wechsel erleichtern, weil du dynamischer bist und auf Preisänderungen auf dem Strommarkt flexibler reagieren kannst.
Wo finde ich meine Kundennummer?
Die Kundennummer, die du bei deinem Stromanbieter hast, wirst du bei einem Wechsel brauchen. Sie befindet sich in deinem Vertrag oder aber auf einer deiner Rechnungen. Wenn du sie nicht finden kannst, kannst du dich auch bei deinem Stromanbieter erkundigen.
Wie hoch ist mein jährlicher Stromverbrauch?
Bei einem Wechsel wirst du auch deinen Jahresverbrauch benötigen. Diesen findest du in der aktuellen oder vorherigen Jahresabrechnung.
Ist Ökostrom eine gute Wahl?
Ökostrom ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Er schont die Umwelt, ist günstig und durch die Wahl von Ökostrom kannst du auch seinen Anteil im Strom-Mix erhöhen, was dazu führt, dass die Energiewende beschleunigt wird. Die Energiewende wird beschleunigt, wenn es zu zusätzlichen Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien kommt. Diese kannst du mit einem zertifizierten Ökostromtarif bewirken. Dabei solltest du auf eines der drei Labels / Zertifikate achten, die weiter unten vorgestellt werden.

Vertrauenswürdige Ökostromlabels für Investitionen in erneuerbare Energien

gruener-strom-labelDas Grüner Strom Label garantiert echten Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und Investitionen von mindestens einem Cent pro Kilowattstunde Ökostrom in erneuerbare Energien. Das Label wird vom Verein Grüner Strom Label e. V. vergeben, zu dessen Trägern unterschiedliche gemeinnützige Umwelt- und Naturschutzorganisationen gehören.


2-ok-power-labelAuch das ok-Power Label garantiert dir echten Ökostrom aus regenerativen Quellen sowie Investitionen von mindestens einem Cent pro Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und im Ausland. Das Label wird vom Verein EnergieVision e. V. vergeben, zu dessen Trägern Natur- und Umweltschutzorganisationen, aber auch Verbraucherzentralen gehören, die das Label empfehlen. Im Test wird dieses Label besonders hervorgehoben.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV zertifiziert seit geraumer Zeit ebenfalls Ökostromtarife. Dabei bekommst du echten Ökostrom und bewirkst Investitionen von mindestens einem Cent pro Kilowattstunde. Der TÜV Rheinland erstellt sogar eine Marktanalyse vor der Zertifizierung, die das Investitionsvolumen bestimmt. Die Anlagen müssen auch alle 6 oder 12 Jahre modernisiert werden, damit sie die neusten ökologischen Mindestvoraussetzungen erfüllen können. Neben dem TÜV Rheinland gehören zu den Vergabestellen des TÜV auch der TÜV Süd und TÜV Nord.


Lass dich von anderen Zertifikaten und Labels, die für Ökostrom stehen, nicht täuschen. Sie stehen eventuell für die Produktion und Lieferung von echtem Ökostrom, doch kann keiner garantieren, dass es zu zusätzlichen Investitionen in erneuerbare Energien kommt. Die Labels stammen in den meisten Fällen aus der Schmiede der Marketingabteilung und dienen für Werbezwecke. Sei auch bei den offiziellen RECS-Zertifikaten achtsam. Diese werden an Ökostromproduzenten verteilt und können gehandelt werden. Auf diese Weise können deutsche Stromanbieter diese Zertifikate günstig einkaufen und ihren konventionell produzierten Strom umetikettieren und als Ökostrom verkaufen. Das wirkt sich äußerst schlecht auf den Ökostromanteil im Strom-Mix aus, weshalb man solche Tarife meiden sollte.

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