Stromanbieter Frankfurt – so findest du ihn ganz einfach

stromanbieter-frankfurtIn der Stadt Frankfurt gibt es insgesamt 97 verschiedene Stromanbieter, die ihren Strom in die hessische Metropole liefern. Grundversorger in Frankfurt ist die Mainova. Bei einem Stromanbieterwechsel in Frankfurt kannst du jährlich durchschnittlich 372,92 € sparen. Diese Ersparnis ergibt sich bei einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

geld-sparen-mit-ökostromSchon seit einigen Jahren steigen die Strompreise in die Höhe. Die Gründe dafür: steigende Rohstoffpreise (Öl und Kohle) und sehr viele zahlungsunfähige Kunden, die automatisch beim Grundversorger angemeldet werden. Alternative Anbieter locken hingegen mit niedrigen Preisen und teilweise sehr hohen Neukundenboni sowie der Erlassung der Grundgebühr. Wie das geht? Es handelt sich meist um neue Stromanbieter, die noch keine große Zahl an zahlungsunfähigen Kunden haben und knapp kalkulieren, um an Kunden zu kommen. Außerdem investieren die Stromanbieter auch in erneuerbare Energien. Die Ökostromproduktion ist nach der Kompensation fast kostenlos und das sieht man auch an den geringen Strompreisen.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromAuch Ökostrom solltest du bei deinem Stromanbieterwechsel in Frankfurt nicht außer Acht lassen. Er ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch günstig. Er erreichte 2011 Preisparität zum herkömmlichen Strom und wurde seither günstiger. Deshalb ist er mittlerweile in den meisten Städten günstiger als konventionell hergestellter Strom und definitiv eine Überlegung wert.

Wichtige Fragen und Antworten zum Stromanbieterwechsel

Die Kündigung eines Stromanbieters - wie funktioniert sie?
Jedes Mal, wenn du deinen Stromanbieter wechselst und dich bei einem neuen Stromanbieter anmeldest, erteilst du ihm automatisch die Erlaubnis, den alten Vertrag für dich zu kündigen. Das funktioniert auch in den meisten Fällen. Du solltest dich aber selbst um die Kündigung kümmern, wenn die Kündigungsfrist bald abläuft und der neue Stromanbieter die Kündigung aus Zeitgründen eventuell nicht mehr schafft. Auch bei einer Sonderkündigung musst du selbst aktiv werden, weil das gesetzlich so vorgeschrieben ist. Du kannst dir die Kündigungsformulare hier kostenlos herunterladen und ausdrucken.
Wie viel Zeit nimmt der Wechsel in Anspruch?
Der Wechsel selbst nimmt keine Zeit in Anspruch und die Stromversorgung wird dazu auch nicht unterbrochen. Es wird dir auch weiterhin der selbe Strom geliefert, während die Abrechnung dein neuer Stromanbieter übernimmt. Das Einzige, worauf du warten musst: die Dauer der Kündigungsfrist. Diese beträgt meist zwischen 4 und 8 Wochen.
Wo ist mein Stromzähler und der Zählerstand?
Deinen Stromzähler wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach bei deinem Sicherungskasten finden, oder aber beim Hauptverteiler im Keller. Auf dem Stromzähler befindet sich auch dein Zählerstand. Es handelt sich dabei um die Zahl vor oder hinter der Abkürzung „kWh“. Falls du in einer Wohnung leben solltest, ist auch die Zählernummer wichtig, die deiner Wohnung zugeteilt ist. Du erfährst sie, indem du einen Blick in deinen Vertrag oder in deine Stromrechnung wirfst. Falls nicht, solltest du deinen Stromanbieter oder Hausverwalter kontaktieren und dich erkundigen.
Kann ich mit einem Pakettarif sparen?
Pakettarife sind in den meisten Fällen viel günstiger als normale Tarife, was auch die Erfahrungen der Kunden bestätigen. Sie werden im Voraus gezahlt und man erhält im Gegenzug eine gewisse Anzahl an Kilowattstunden, die man einen bestimmten Zeitraum über verbrauchen darf. Sollte der Stromverbrauch von dir stabil sein, ist ein Pakettarif das Richtige für dich. Falls Abweichungen existieren, kann es für dich teuer werden. Bei einem höheren Verbrauch, musst du hohe Gebühren pro Kilowattstunde zahlen, die sogar noch höher sind als bei Tarifen mit Abschlagszahlung. Bei einem geringeren Verbrauch bekommst du die Differenz nicht erstattet und kannst diese auch nicht in den Folgezeitraum mitnehmen. So geht die Ersparnis verloren.
Probleme beim Stromanbieterwechsel - wird mir der Strom abgestellt?
Dein Strom kann dir auf keinen Fall abgestellt werden, es sei denn, du hast nicht dafür gezahlt. Sollte es zu Problemen beim Stromanbieterwechsel kommen, und zu denen kommt es in den allermeisten Fällen nicht, kriegst du den Strom deines Grundversorgers geschaltet. In Frankfurt ist der Grundversorger die Mainova. Vorübergehend musst du die höheren Preise des Grundversorgers zahlen, bis dir dein neuer Strom geliefert wird. Das ist aber auch das Schlimmste, was dir passieren kann. Eine Stromversorgung steht dir nämlich gesetzlich zu.
Mein Strompreis steigt - ist das in Ordnung?
Steigende Strompreise sind keine Neuigkeit mehr. Rohstoffe werden teurer und immer mehr Kunden sind zahlungsunfähig. Die Verluste und Mehrkosten werden dabei auf die zahlende Kundschaft umgewälzt. Wie häufig und wie stark dein Strompreis steigen darf, ist vertraglich geregelt. Kommt es zu häufigeren oder stärkeren Erhöhungen, kannst du schriftlichen Widerspruch einlegen und deinen alten Tarif zurückfordern. Falls du ihn nicht bekommst, erhältst du aber ein Sonderkündigungsrecht, mit dem du den aktuellen Vertrag sofort kündigen und deinen Stromanbieter wechseln kannst. Buche beim nächsten Mal am besten eine Strompreisgarantie mit, die die meisten Stromanbieter nun anbieten. Diese schützt dich vor steigenden Preisen.
Wie oft sollte ich meinen Stromanbieter wechseln?
Du solltest deinen Stromanbieter am besten ein Mal im Jahr wechseln, weil du immer von günstigeren Alternativanbietern profitieren kannst. Schau dich am besten zu Beginn deiner Kündigungsfrist in einem Vergleich nach neuen Stromanbietern um und finde heraus, ob sich ein Wechsel lohnt. In den meisten Fällen lohnt er sich wegen den Neukundenboni.
Wie kann ich einen guten Stromanbieter finden?
Die Suche nach einem guten Stromanbieter dauert maximal fünf Minuten. Nutze dafür am besten den Vergleichsrechner ganz oben auf der Seite, der dir sagen wird, welcher Stromanbieter gut ist. Gib dort deine Postleitzahl und deinen Jahresverbrauch ein. Anschließend bekommst du die günstigsten Stromanbieter vorgeschlagen. Achte aber auch auf die sonstigen Konditionen, wie etwa Vertragsdauer und Dauer der Kündigungsfrist. Diese Faktoren sind langfristig entscheidend und können den Strompreis mitbestimmen. So findest du exakt den Stromanbieter, der deinen Ansprüchen gerecht wird.
Wo finde ich eigentlich meine Kundennummer?
Deine Kundennummer ist im Vertrag und auf jeder Stromrechnung vermerkt. Solltest du diese Dokumente gerade nicht haben, kannst du dich bei deinem Stromanbieter erkundigen.
Wie finde ich meinen Jahresverbrauch heraus?
Deinen Jahresverbrauch findest du in deiner Jahresabrechnung. Falls du die Aktuelle noch nicht bekommen hast, kannst du dich an der Vorherigen orientieren oder bei deinem Stromanbieter nachfragen. Die Richtwerte für den Jahresverbrauch kannst du auch nutzen, da diese in den meisten Fällen zutreffen.
Sollte ich einen Ökostromtarif buchen?
Ökostrom solltest du bei deinem Stromanbieterwechsel auf keinen Fall außen vor lassen. Die Produktion von Ökostrom fordert kein CO2, weshalb die Umwelt geschont wird. Außerdem wird der Anteil von Ökostrom im Strommix erhöht, wodurch konventioneller Strom verdrängt und die Energiewende beschleunigt wird. Du kannst mit Ökostrom auch sparen, weil er meist günstiger ist als dein lokaler Grundversorger (Mainova in Frankfurt). Zusätzliche Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien bewirkst du mit der Wahl eines zertifizierten Ökostromtarifs. Mehr über die Labels und Zertifikate erfährst du weiter unten.

Wichtige und seriöse deutsche Ökostromlabels und Zertifikate

gruener-strom-labelDas Grüner Strom Label, das vom Grüner Strom Label e. V. vergeben wird, garantiert dir 100-prozentigen Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und Investitionen von mindestens einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in erneuerbare Energien Projekte. Träger der Vergabestelle sind verschiedene Umweltschutzvereine und Naturschutzorganisationen.


2-ok-power-labelAuch das OK-Power Label von EnergieVision e. V. garantiert 100-prozentigen Ökostrom aus erneuerbaren Quellen sowie Investitionen von mindestens einem Cent pro Kilowattstunde in erneuerbare Energien. Die Vergabestelle wird von Umwelt-, Naturschutz- und Friedensorganisationen getragen. Auch Verbraucherzentralen, die das Label empfehlen, gehören zu den Trägern.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV garantiert auch 100-prozentigen Ökostrom und Investitionen in erneuerbare Energien. Der TÜV Süd und TÜV Nord investieren einen Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom, während der TÜV Rheinland vorher eine Marktanalyse erstellt, die das Investitionsvolumen bestimmt. Neben den Investitionen bestehen auch strenge ökologische Mindestvoraussetzungen, die eine Anlage zur Erzeugung von Ökostrom erfüllen muss. Deshalb müssen diese Anlagen auch in bestimmten Zeitabständen (alle 6, bzw. 12 Jahre) erneuert werden.


Oben aufgeführt findest du alle seriösen deutschen Ökostromlabels, die zusätzliche Investitionen garantieren. Es gibt natürlich auch andere inoffizielle Labels, die zu Werbezwecken entworfen werden. Du wirst dabei Ökostrom bekommen, doch ist es fraglich, ob dein Stromanbieter auch in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Das bleibt alleine ihm überlassen. Neben den inoffiziellen Zertifikaten gibt es aber auch Offizielle, die du meiden solltest. Ein Beispiel sind RECS-Zertifikate, die für Ökostrom stehen, aber gehandelt werden können. So kann ein deutscher Stromanbieter beispielsweise Zertifikate aus Norwegen kaufen (dort existiert ein Überangebot) und seinen konventionellen Strom als Ökostrom verkaufen. Das wirkt sich schlecht auf den Ökostromanteil im Strom-Mix aus und kann sicherlich nicht im Interesse umweltbewusster Kunden sein. Deshalb solltest du solche Tarife besser meiden.

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