Stromanbieter Essen – die günstigsten Stromtarife für Essen

stromanbieter-essenIn der Stadt Essen gibt es insgesamt 99 Stromanbieter, die dich mit Strom versorgen können. Der lokale Grundversorger in Essen ist der Stromanbieter RWE Vertrieb. Wenn du in Essen deinen Stromanbieter wechselst, kannst du jährlich im Schnitt 384,36 € sparen. Die Ersparnis basiert auf einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden, was auch in verschiedenen Tests bestätigt wird.

geld-sparen-mit-ökostromStrompreise werden immer teurer und das hat zwei Gründe. Zum Einen liegt es an den steigenden Rohstoffpreisen und zum Anderen an den zahlungsunfähigen Kunden, mit denen vor allem Grundversorger zu kämpfen haben, da ihnen alle zugezogenen Einwohner zugeteilt werden. Die Verluste müssen dann auf die zahlende Kundschaft umgewälzt werden. Alternative Anbieter setzen vermehrt auf erneuerbare Energien, was den Strompreis sinken lässt. Darüber hinaus bieten sie hohe Neukundenrabatte und günstigere Preise, weil die Anzahl der zahlungsunfähigen Kunden noch gering ist. Wenn du deinen Stromanbieter in Essen wechselst, kannst du sparen – und zwar jährlich.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromDas Thema Ökostrom ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Bei der Produktion von Ökostrom entsteht kein CO2 und die Umwelt wird geschont. Darüber hinaus ist er preislich seit 2011 mit konventionellem Strom auf einem Niveau. Mittlerweile ist er in den meisten Städten sogar billiger als konventioneller Strom, weshalb er sich nicht nur mehr ökologisch, sondern auch finanziell lohnt.

Fragen und Antworten zum Thema Stromanbieterwechsel

Wie funktioniert die Kündigung eines Stromanbieters?
Wenn du deinen Stromanbieter wechselst, musst du deinen alten Stromanbieter natürlich kündigen. Wenn du deinen neuen Strom anmeldest, gibst du dem neuen Stromanbieter automatisch die Vollmacht darüber, deinen alten Vertrag zu kündigen. Deshalb kannst du dem Ganzen entspannt begegnen. Wenn aber nur noch einige Tage bis zum Verstreichen der Kündigungsfrist übrig sind, solltest du trotzdem selbst schriftlich kündigen, weil du sonst Gefahr läufst, dass dein aktueller Vertrag automatisch in die Verlängerung geht. Auch im Falle einer Sonderkündigung solltest du zu Stift und Zettel greifen und selbst kündigen, weil es anders nicht möglich ist (gesetzliche Regelung). Beide Kündigungsformulare findest du hier kostenlos zum Herunterladen und Ausdrucken.
Wie lange muss ich auf den Wechsel warten?
Der Stromanbieterwechsel verläuft nahtlos. Das bedeutet, dass die Stromversorgung nach wie vor weiterläuft und du auf den Wechsel nicht warten musst. Du musst lediglich darauf warten, dass die Kündigungsfrist, die zwischen 4 und 8 Wochen beträgt, abläuft.
Stromzähler und Zählerstand - wo ist beides?
Bei deinem Stromanbieterwechsel wirst du deinen Zählerstand benötigen. Dieser befindet sich auf deinem Stromzähler vor oder hinter der Abkürzung „kWh“, die für Kilowattstunden steht. Deinen Stromzähler findest du bei deinem Sicherungskasten oder aber im Keller beim Hauptverteiler. Wenn du in einer Wohnung wohnst, ist auch die Zählernummer entscheidend. Diese findest du auf deiner Rechnung oder im Vertrag. Falls nicht, solltest du deinen Vermieter oder Hausverwalter fragen.
Ist ein Pakettarif wirklich so günstig?
Verschiedene Stromanbieter locken Neukunden mit außerordentlich günstigen Pakettarifen und es ist wahr: sie sind wirklich so günstig. Eine Voraussetzung gibt es aber: dein Stromverbrauch muss sehr stabil sein und darf keine großen Abweichungen haben. Bei einem Pakettarif buchst du nämlich eine gewisse Menge an Kilowattstunden im Voraus und darfst die einen bestimmten Zeitraum über verbrauchen. Der Haken: wenn du mehr verbrauchst, als du im Paket gebucht hast, musst du wesentlich höhere Kilowattstundenpreise zahlen. Auch bei einem geringeren Verbrauch geht das Sparpotenzial verloren, weil du die Differenz nicht erstattet bekommst. Buche Pakettarife aber nur bei einem seriösen Stromanbieter, weil im Falle einer Pleite auch dein Geld verloren ist, was in Vergangenheit bereits zahlreiche Male passiert ist.
Wird mir der Strom bei Problemen beim Wechsel abgestellt?
Im Grunde genommen halten sich alle Stromanbieter an die Regeln und Fristen bei einem Wechsel und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass es zu Problemen beim Wechsel kommt. Falls doch, kann dir der Strom trotzdem nicht abgestellt werden, weil er dir gesetzlich zugesichert ist. Die Stromlieferung übernimmt in diesem Fall einfach dein lokaler Grundversorger, dessen höhere Gebühren du zahlen musst – zumindest vorübergehend, bis dein neuer Stromanbieter dir seinen Strom schaltet.
Mein Strompreis ist gestiegen - warum und was kann ich tun?
Von Zeit zu Zeit hat dein Stromanbieter das Recht, den Strompreis zu erhöhen. Der Grund sind steigende Preise für Rohstoffe und nicht zahlende Kunden, deren Verbrauch bezahlt werden muss. Wie häufig und wie stark der Preis erhöht werden darf, ist vertraglich festgelegt. Finden die Erhöhungen häufiger statt oder wird der Preis stärker erhöht, kannst du dich schriftlich beschweren. Anschließend bekommst du wieder den Tarif, der dir zusteht oder ein Sonderkündigungsrecht, mit dem du aus dem Vertrag herauskommst und deinen Stromanbieter wechseln kannst. Buche das nächste Mal am besten eine Strompreisgarantie, damit du einen bestimmten Preis die ganze Vertragslaufzeit über erhältst.
Wie oft sollte ich meinen Stromanbieter wechseln?
Stromanbieter solltest du immer dann vergleichen, wenn deine Kündigungsfrist anfängt. Täglich kommen neue Stromanbieter auf den Markt, die dir günstigere Preise bieten, die du mit einem Wechsel in Anspruch nehmen kannst. Damit du jährlich profitierst, sollte die Vertragslaufzeit maximal ein Jahr betragen.
Wie kann ich einen guten Stromanbieter finden?
Wenn du auf der Suche nach einem guten Stromanbieter bist, benutzt du am besten den Tarifrechner für Strom hier oben auf der Seite. Dort musst du deine Postleitzahl und deinen Jahresverbrauch eingeben. Danach führst du die Suche aus und bekommst anschließend Stromanbieter aufgeführt, die günstig sind und in dein Gebiet liefern. Achte neben dem Preis auch auf die vertraglichen Konditionen wie Vertragslaufzeit und Dauer der Kündigungsfrist. Diese Faktoren können langfristig den Preis indirekt mitbestimmen.
Wo finde ich meinen Jahresverbrauch?
Deinen Jahresverbrauch findest du in deiner Jahresabrechnung oder du kannst deinen Stromanbieter kontaktieren. Falls du ihn für den Stromanbietervergleich benötigst, kannst du auch die statistischen Richtwerte nutzen, die ziemlich genau sind.
Wo kann ich meine Kundennummer finden?
Deine Kundennummer steht in deinem Vertrag oder auf deiner Rechnung. Du kannst diese auch herausfinden, indem du deinen Stromanbieter kontaktierst.
Lohnt sich Ökostrom für mich?
Ökostrom lohnt sich für jeden. Er ist nicht mehr teurer als konventioneller Strom. In vielen Städten ist er sogar günstiger, weshalb es sich finanziell lohnt. Noch lohnenswerter ist er wegen der Umweltverträglichkeit, da bei seiner Produktion keine Treibhausgase entstehen, die den Klimawandel vorantreiben. Außerdem erhöhst du mit der Wahl von Ökostrom seinen Anteil im Strom-Mix und förderst die Energiewende in Deutschland, da konventioneller Strom verdrängt wird. Zusätzliche Investitionen bewirkst du mit einem Ökostromtarif mit Label oder Zertifikat. Mehr über Labels und Zertifikate findest du weiter unten.

Wichtige deutsche Ökostromlabels und Zertifikate

gruener-strom-labelZu dem empfehlenswerten Labels zählt das Grüner Strom Label, das vom Grüner Strom Label e. V. vergeben wird. Dabei fließt mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in erneuerbare Energien Projekte, wodurch die Energiewende zusätzlich begünstigt wird. Träger des Vereins sind verschiedene gemeinnützige Umwelt- und Naturschutzverbände sowie Friedensorganisationen.


2-ok-power-labelAuch empfehlenswert ist das ok-Power Label von EnergieVision e. V. Dabei fließt auch mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland, aber auch im Ausland. Zu den Trägern des Vereins zählen neben vielen gemeinnützigen Umwelt- und Naturschutzorganisationen auch Verbraucherzentralen, die das Label auch empfehlen.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelEin sehr seriöses Ökostromzertifikat vergibt auch der TÜV mit seinen Vergabestellen TÜV Süd, TÜV Nord und TÜV Rheinland. Dabei fließt auch mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in den Ausbau erneuerbarer Energien. Der TÜV Rheinland erstellt im Voraus sogar eine Marktanalyse, um das Investitionsvolumen zu bestimmen. Außerdem müssen alle Anlagen zur Ökostromerzeugung ökologische Mindestvoraussetzungen erfüllen und in regelmäßigen Zeitabständen modernisiert werden.


Neben den oben aufgeführten seriösen Ökostromlabels und Zertifikaten gibt es natürlich auch andere Zertifikate und Labels, die für Ökostrom stehen. Höchstwahrscheinlich wirst du auch sauberen Ökostrom mit ihnen bekommen, doch gibt es keine offizielle Garantie darüber, dass es zu Investitionen in erneuerbare Energien kommt, die über die EEG-Umlage hinaus gehen. Auch bei offiziellen Zertifikaten wie den RECS-Zertifikaten solltest du vorsichtig sein. Sie stehen zwar auch für Ökostrom, doch können deutsche Stromanbieter mit dem Kauf solcher Zertifikate ihren konventionellen Strom umetikettieren und als Ökostrom verkaufen. Das ist für die Energiewende kontraproduktiv und sicherlich nicht im Interesse von umweltbewussten Kunden.

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