Stromanbieter Bremen – die günstigsten Stromtarife in Bremen

stromanbieter-bremenIn der Stadt Bremen gibt es insgesamt 90 Stromanbieter, die ihren Strom in das Gebiet der Stadt liefern. Der Grundversorger in Bremen ist SWB Vertrieb Bremen. Bei einem Stromanbieterwechsel in Bremen kannst du jährlich durchschnittlich 311,83 € sparen. Dieses Sparpotenzial bezieht sich auf einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

geld-sparen-mit-ökostromDie Preise vom konventionellem Strom steigen, weil die Rohstoffe wie Öl und Braunkohle immer teurer werden. Das gilt insbesondere für die lokalen Grundversorger, die auf konventionellen Strom setzen. Außerdem verfügen Grundversorger immer über eine hohe Anzahl von Kunden, die nicht in der Lage sind zu zahlen. Die Differenz muss schlussendlich von der zahlenden Kundschaft getragen werden. Da täglich neue Stromanbieter auf den Markt kommen, die keine säumigen Kunden haben, kannst du mit einem Wechsel finanziell profitieren. Auch die Neukundenboni liefern einen großen Wechsel-Anreiz, weil auf diese Weise die Stromrechnung zusätzlich gedrückt wird. Manchmal wird dir bei dem neuen Stromanbieter sogar die Grundgebühr für einen gewissen Zeitraum erlassen. Den Stromanbieter in Bremen wechselst du aus diesem Grund am besten jährlich, um so viel wie möglich sparen zu können.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromBeim Stromanbieterwechsel solltest du Ökostrom, bzw. Ökostromtarife auf jeden Fall berücksichtigen. Ökostrom ist inzwischen genauso günstig wie konventioneller Strom, oftmals sogar günstiger als der günstigste Tarif deines lokalen Grundversorgers. Mit der Wahl eines Ökostromtarifs hilfst du beim Ausbau erneuerbarer Energien Projekte im In- und Ausland und kannst den Ökostromanteil im Strommix steigern, wodurch wir uns der Energiewende nähern. Momentan beträgt der Ökostromanteil 26 % (Jahr: 2015), Tendenz steigend.

Informatives zum Thema Stromanbieterwechsel

Stromanbieter kündigen - wie funktioniert das?
Die Kündigung deines aktuellen Stromanbieters übernimmt für dich dein neuer Stromanbieter. Bei der Anmeldung ermächtigst du ihn automatisch, die Kündigung für dich vorzunehmen. Sollten aber nur noch einige Tage bis zum Verstreichen der Kündigungsfrist übrig sein, solltest du dich aber selbst um die Kündigung kümmern, da du sonst Gefahr läufst, dass dein aktueller Vertrag automatisch verlängert wird. Du selbst musst auch im Falle einer Sonderkündigung aktiv werden, da nur du die Sonderkündigung bewirken kannst. Beide Formulare zur Kündigung des Stromanbieters findest du hier kostenlos zum Herunterladen und Ausdrucken.
Wie lange muss ich auf den Wechsel warten?
Es gibt bei einem Stromanbieterwechsel keine Wartezeit. Der Wechsel verläuft grundsätzlich nahtlos, weil dir immer noch der selbe Strom aus dem Netz geliefert wird, die Abrechnung läuft allerdings über deinen neuen Stromanbieter. Du musst höchstens die Kündigungsfrist ablaufen lassen, die in der Regel 4 – 8 Wochen lang ist.
Wo befindet sich mein Stromzähler und der Zählerstand?
Bei deinem Stromanbieterwechsel wirst du deinem neuen Stromanbieter deinen Zählerstand mitteilen müssen. Dieser befindet sich auf deinem Stromzähler. Deinen Stromzähler findest du entweder bei deinem Sicherungskasten oder beim Hauptverteiler im Keller. Sofern du in einer Wohnung lebst, musst du auch die Zählernummer beachten, die dir zugeordnet ist. Diese findest du in deinem Vertrag oder auf deiner Rechnung. Notfalls kannst du auch die Hausverwaltung oder deinen Vermieter danach fragen. Der Zählerstand befindet sich bei der Abkürzung „kWh“.
Ist ein Pakettarif wirklich so günstig und lohnenswert?
Mit Pakettarifen kannst du dir, gegenüber normalen Tarifen mit Abschlagszahlung, sehr viel Geld sparen. Sie werden im Voraus gezahlt, weshalb die Zahl säumiger Kunden gleich 0 ist. Das bedeutet, dass diese Tarife auch nicht teurer werden können. Du bekommst für dein im Voraus gezahltes Geld eine gewisse Anzahl an Kilowattstunden, die du über einen bestimmten Zeitraum verbrauchen darfst. Aber Achtung: dein Stromverbrauch sollte stabil sein, weil ein Mehrverbrauch teuer zu stehen kommt. Ein geringerer Verbrauch ist auch nicht optimal, weil dir die Differenz nicht erstattet wird. Sollte dein Stromverbrauch stark variieren, solltest du dir das mit dem Pakettarif besser noch einmal überlegen. Schließe einen Pakettarif unbedingt bei einem seriösen Stromanbieter ab. Sollte dieser nämlich pleite gehen, ist auch dein im Voraus gezahltes Geld verloren.
Droht mir das Abstellen vom Strom bei Wechselproblemen?
Probleme beim Stromanbieterwechsel treten eigentlich nicht auf, weil die Regeln und Fristen von allen Stromanbietern eingehalten werden. Sollte es aber trotzdem zum unwahrscheinlichen Fall eines Stromausfalls kommen, wird dir der Strom trotzdem nicht abgestellt. Die Zulieferung läuft weiterhin durch deinen lokalen Grundversorger, weil dies gesetzlich so festgelegt ist. Über einen Stromausfall brauchst du dir deshalb keine Gedanken machen.
Strom ist plötzlich teurer - ist das in Ordnung?
Dein Stromanbieter hat das Recht, seinen Strompreis in bestimmten Situationen anzupassen – auch zu erhöhen. Im Vertrag kannst du sehe, wie stark der Preis erhöht werden darf. Ist die Preissteigerung höher, kannst du und solltest du schriftlichen Widerspruch einlegen. Anschließend bekommst du entweder deinen alten Tarif zurück – oder ein Sonderkündigungsrecht. Mit dem Sonderkündigungsrecht kannst du deinen Vertrag direkt kündigen und deinen Stromanbieter wechseln, um von günstigeren Preisen profitieren zu können. Tipp: eine Preisgarantie schützt dich vor steigenden Preisen. Nächstes Mal unbedingt buchen!
Wie häufig sollte ich den Stromanbieter wechseln?
Du solltest deinen Stromanbieter am besten so oft wie möglich wechseln. Jeden Tag kommen neue Stromanbieter auf den Markt, die mit noch niedrigeren Preisen locken. Davon kannst du natürlich finanziell profitieren. Vergleiche die Stromanbieter am besten jedes Mal, wenn deine Kündigungsfrist anfängt und wechsle, wenn du sparen kannst.
Wie finde ich einen passenden Stromanbieter?
Einen guten und passenden Stromanbieter findest du am besten mit dem Vergleichsrechner oben auf dieser Seite. Diesen fütterst du mit deiner Postleitzahl und deinem Jahresverbrauch. Du kannst dich beim Jahresverbrauch auch an den statistischen Richtwerten orientieren, falls du deinen nicht kennst. Anschließend führst du die Suche aus und bekommst die günstigsten Stromanbieter aufgeführt, die dich versorgen können. Achte aber nicht nur auf den Preis, sondern auch auf eine kurze Kündigungsfrist und eine kurze Vertragslaufzeit. Mit guten Konditionen kannst du später leichter und dynamischer wechseln.
Wo befindet sich meine Kundennummer?
Deine Kundennummer bei deinem Stromanbieter findest du im Vertrag oder auf einer der Rechnungen. Falls du diese Dokumente gerade nicht zur Hand hast, kannst du auch deinen Stromanbieter kontaktieren, der dir die Nummer gerne mitteilen wird.
Wie ermittle ich meinen Jahresverbrauch?
Deinen Jahresverbrauch kannst du mit einem Blick auf deine letzte Jahresabrechnung schnell herausfinden. Falls du sie nicht mehr hast, kannst du auch deinen Stromanbieter fragen. Er wird dir deinen Jahresverbrauch gerne nennen. Falls du einen intelligenten Stromzähler hast, zeichnet dieser deinen Jahresverbrauch automatisch auf und speichert ihn ab.
Ökostrom - lohnenswert oder nicht?
Ökostrom ist in jedem Fall lohnenswert, sagen auch die Erfahrungen der Kunden. Zum Einen sparst du Geld, weil er mittlerweile genauso günstig ist wie konventioneller Strom, oftmals sogar billiger. Zum Anderen schonst du die Umwelt, weil bei der Ökostromproduktion keine Treibhausgase wie CO2 freigesetzt werden. Die Wahl eines Ökostromtarifs beschleunigt zudem die Energiewende, weil der Ökostromanteil im Strom-Mix steigt und konventionelle Stromarten verdrängt. Du kannst zusätzliche Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien Projekte in Deutschland bewirken, indem du einen Tarif wählst, der mit einem Label oder Zertifikat ausgezeichnet wurde. Welche Labels und Zertifikate vertrauenswürdig sind, erfährst du weiter unten.

Aussagekräftige Ökostromlabels und Zertifikate

gruener-strom-labelSehr seriös ist das Grüner Strom Label vom Grüner Strom Label e. V. Es garantiert echten Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und eine Investition in erneuerbare Energien, die mindestens einen Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom beträgt. Träger des Vereins sind einige Organisationen, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.


2-ok-power-labelAuch seriös ist das ok-Power Label, dessen Vergabestelle der Verein EnergieVision e. V. ist. Es garantiert ebenfalls 100-prozentigen Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und Investitionen in erneuerbare Energien Projekte mit mindestens einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom. Neben Natur- und Umweltschutzverbänden gehören auch Verbraucherzentralen zu den Trägern des Labels / Vereins. Im Ökostrom Test erzielte das ok-Power Label eine der Bestnoten.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelZu dem seriösen Ökostromzertifikaten gehören auch die Zertifikate des TÜV. Vergabestellen des TÜV sind der TÜV Süd, TÜV Nord und der TÜV Rheinland. Sie garantieren echten Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und ein Mindestinvestitionsvolumen von einem Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom. Der TÜV Rheinland erstellt sogar eine vorherige Marktanalyse, anhand welcher das Investitionsvolumen bestimmt wird. Außerdem müssen die Anlagen strenge ökologische Mindestvoraussetzungen erfüllen, weshalb sie in regelmäßigen Zeitabständen modernisiert werden müssen.


Neben den oben aufgeführten vertrauenswürdigen Ökostromlabels und Zertifikaten, existiert eine Reihe von anderen Ökostromlabels, die womöglich für Ökostrom stehen, jedoch keine Investitionen in erneuerbare Energien Projekte garantieren. Die Stromanbieter versprechen dies zwar oft, doch wird das nicht kontrolliert. Deshalb sollte man solche Tarife besser meiden. Auch Tarife, die RECS-zertifiziert sind, sollte man meiden. RECS-Zertifikate stehen zwar offiziell für Ökostrom, doch können sie frei gehandelt werden. Deutsche Stromanbieter können solche Zertifikate aus Norwegen kaufen, wo ein Überangebot herrscht, und ihren konventionellen Strom umetikettieren und als Ökostrom verkaufen. Das liegt sicherlich nicht im Interesse von umweltbewussten Kunden, die Ökostrom fördern möchte.

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