Stromanbieter Bonn – günstiger Strom für Bonn

stromanbieter-bonnInsgesamt 94 verschiedene Stromanbieter beliefern die Stadt Bonn mit ihrem Strom. Lokaler Grundversorger der Stadt Bonn ist SWB Bonn. Wenn du deinen Stromanbieter in Achen wechselst, kannst du durchschnittlich 340,29 € sparen. Diese Ersparnis basiert auf einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

geld-sparen-mit-ökostromKonventioneller Strom, auf den die meisten Grundversorger setzen, wird immer teurer, weil die Rohstoffpreise ansteigen. Ein weiterer Grund für den immer teurer werdenden Strom sind die vielen zahlungsunfähigen Kunden eines Grundversorgers. Die Differenz wird dann auf die zahlungsfähigen Kunden umgewälzt. Du kannst aber mit einem Stromanbieterwechsel in Bonn trotzdem viel Geld sparen, indem du dir einen alternativen Anbieter auswählst. Da diese meist neu auf dem Markt sind, sind die Preise niedrig und es locken auch große Neukundenboni und Rabatte, die die Stromrechnung noch weiter nach unten treiben. Den Stromanbieter in Bonn solltest du aufgrund dessen am besten jährlich wechseln.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromGrund für die sinkenden Preise ist auch der Ökostrom, der den generellen Börsenstrompreis nach unten sinken lässt. Bei Ökostrom handelt es sich um sauberen Strom aus erneuerbaren Quellen, bei dessen Produktion kein umweltschädliches CO2 entsteht. Mit der Wahl von Ökostrom steigt auch sein Anteil im Strom-Mix, weshalb der deutsche Strom insgesamt grüner wird und die Energiewende in greifbare Nähe rückt.

Wissenswertes zum Stromanbieterwechsel

Wie kündige ich meinen Stromliefervertrag?
Wenn du den Stromanbieter wechselst, musst du deinen Vertrag nicht unbedingt selbst kündigen, weil das dein neuer Stromanbieter für dich übernimmt. Mit der Anmeldung zusammen erteilst du ihm auch die Vollmacht darüber, deinen aktuellen Vertrag zu kündigen. So brauchst du dich nur zurück zu lehnen und abzuwarten. Trotzdem kann es sein, dass du den Vertrag selbst kündigen musst. Das ist der Fall, wenn bis zum Verstreichen der Kündigungsfrist nur noch einige Tage übrig bleiben und dein neuer Stromanbieter es womöglich zeitlich nicht mehr schafft. Der zweite Fall ist die Sonderkündigung. Der Gesetzgeber sieht vor, dass du diese selbst vornehmen musst. Beide Kündigungsformulare findest du hier auf Energieinitiative.org zum Herunterladen und Ausdrucken.
Wie viel Zeit nimmt der Wechsel in Anspruch?
Der Stromanbieterwechsel in Bonn verläuft, wie im gesamten Bundesgebiet, nahtlos. Das bedeutet, dass es keine Wartezeit gibt und dir der Strom auch nicht ausgestellt wird. Der neue Stromanbieter übernimmt lediglich die Abrechnung, weil dir sowieso der gleiche Strom aus der gleichen Leitung geliefert wird.
Wo finde ich meinen Stromzähler und den Zählerstand?
Bei einem Stromanbieterwechsel musst du dem neuen Stromanbieter deinen aktuellen Zählerstand mitteilen. Der befindet sich auf dem Stromzähler selbst, vor oder hinter dem Begriff „kWh“. Der Stromzähler befindet sich entweder bei deinem Sicherungskasten oder aber beim Hauptverteiler im Keller. Wenn du in einer Wohnung lebst, ist auch die Zählernummer wichtig, die zu deiner Wohnung gehört. Die Zählernummer kannst du herausfinden, indem du einen Blick in deine Rechnung oder in deinen Vertrag wirfst. Falls nicht, wird dir dein Vermieter oder Hausverwalter weiterhelfen können.
Pakettarife sind günstig - lohnen sie sich wirklich?
Pakettarife werden äußerst gerne gebucht, weil sie so günstig sind und man gegenüber normalen Tarifen viel Geld sparen kann. Dabei wird eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden im Voraus gezahlt, die man anschließend über einen bestimmten Zeitraum verbrauchen darf. Dein Stromverbrauch sollte aufgrund dessen sehr stabil sein. Der Haken ist nämlich, dass du bei Mehrverbrauch wesentlich höhere Gebühren pro Kilowattstunde zahlen musst und bei einem geringeren Verbrauch die Differenz nicht zurück erstattet bekommst. Solche Tarife solltest du unbedingt bei seriösen Stromanbietern buchen, da im Falle einer Pleite dein Geld verloren ist. Das ist in Vergangenheit schon öfters passiert.
Kann mir der Strom abgestellt werden beim Wechsel?
Bei einem Wechsel ist dir die Stromversorgung gesetzlich zugesichert. Das bedeutet, dass du deinen Strom immer geliefert bekommst, auch wenn es zu Problemen beim Wechsel kommt. Probleme beim Wechsel sind aber eher unwahrscheinlich. Um Probleme auszuschließen, solltest du dir alles schriftlich bestätigen lassen, so dass du das „Beweismaterial hast“, falls was schief gehen sollte. Übrigens schaltet dir dein lokaler Grundversorger den Strom zwischen, wenn was schief gehen sollte. Das größte Übel sind seine etwas höheren Preise, die du vorübergehend bezahlen musst.
Mein Strom ist teurer geworden: was kann ich tun?
Dein Stromanbieter darf den Strompreis anpassen, wenn er höhere Kosten decken muss. Wie stark er den Strompreis anziehen darf, ist vertraglich festgelegt. Erhöht er über die Obergrenze hinaus, musst du dir das aber natürlich nicht gefallen lassen. In diesem Fall solltest du sofort schriftlichen Widerspruch einlegen, damit du deinen alten und billigeren Tarif zurückbekommst. Wenn das nicht klappt, bekommst du automatisch ein Sonderkündigungsrecht, mit dem du sofort aus dem Vertrag herauskommst und den Stromanbieter wechseln kannst. Bei deinem nächsten Stromanbieter solltest du unbedingt eine Preisgarantie buchen, die dich vor Preissteigerungen absichert.
Wie häufig ist ein Stromanbieterwechsel ratsam?
Deinen Stromanbieter kannst du gar nicht oft genug wechseln, wenn du so viel Geld wie möglich sparen möchtest. Am besten wechselst du in jährlich. Die Suche nach einem neuen Stromanbieter dauert keine fünf Minuten und spart dir über 300 € im Monat in Bonn, wie du oben sehen kannst.
Wie kann ich einen guten Stromanbieter finden?
Das Auffinden eines guten Stromanbieters ist heutzutage dank der vielen Stromvergleichsrechner im Internet kein Problem mehr. Einen Preisvergleichsrechner gibt es auch hier oben auf der Seite. Dort gibst du neben deiner Postleitzahl einfach deinen Jahresverbrauch ein und führst die Suche aus. Wenn du deinen Jahresverbrauch nicht kennen solltest, kannst du auch die entsprechenden Richtwerte benutzen, die ziemlich genau sind. Achte neben dem Preis auch auf eine kurze Vetragslaufzeit (optimal: max. ein Jahr) und auf eine kurze Kündigungsfrist (max. 4 Wochen). Du kannst diese Faktoren in den Suchoptionen später eingeben.
Wo befindet sich meine Kundennummer?
Die Kundennummer bei deinem aktuellen Stromversorger befindet sich entweder in deinem Vertrag oder auf einer deiner Stromrechnungen. Wenn du diese Dokumente nicht hast, kannst du deinen Stromanbieter kontaktieren. Er ist verpflichtet, dir die Nummer mitzuteilen.
Wie viel Strom verbrauche ich jährlich?
Deinen jährlichen Stromverbrauch findest du am besten heraus, indem du einen Blick auf die letzte Jahresabrechnung wirfst. Solltest du diese gerade nicht zur Hand haben, kannst du auch bei deinem Stromanbieter nachfragen.
Sollte ich Ökostrom buchen?
Ökostrom ist seit 2011 preislich auf einer Stufe mit konventionellem Strom. In den meisten deutschen Städten ist er sogar günstiger als der günstigste Tarif des lokalen Grundversorgers. Damit schonst du nicht nur die Umwelt, sondern kannst auch sparen und Investitionen in erneuerbare Energien fließen lassen. Weitere Investitionen kannst du bewirken, indem du einen zertifizierten Ökostromtarif, bzw. einen Ökostromtarif mit Label auswählst. Weitere Informationen dazu findest du unter diesem Text.

Vertrauenswürdige deutsche Ökostromlabels und Zertifikate

gruener-strom-labelDas Grüner Strom Label zeichnet alle Ökostromtarife aus, die aus zu 100 % erneuerbaren Quellen stammen. Dabei wird ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in erneuerbare Energien Projekte investiert (über die EEG-Umlage hinaus). Somit wurden bereits mehrere hundert Projekte in Deutschland und im Ausland (su-)finanziert. Auch in Bonn wurden auf diese Weise neue Ökostromanlagen finanziert. Träger des gleichnamigen Vereins Grüner Strom Label e. V. sind verschiedene gemeinnützige Umwelt- und Naturschutzverbände.


2-ok-power-labelAuch das ok-Power Label steht für echten Ökostrom, der zu 100 % aus erneuerbaren Quellen stammt. Es wird mindestens ein Cent pro Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert (über die EEG-Umlage hinaus). Auf diese Weise erblickten mehr als 700 neuer Ökostromanlagen das Licht der Welt, in Bonn, in Deutschland aber auch im Ausland. Bei den Trägern handelt es sich ebenfalls um gemeinnützige Umwelt- und Naturschutzverbände, aber auch Verbraucherzentralen, von denen das Label auch empfohlen wird.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV zertifiziert seit geraumer Zeit ebenfalls Ökostrom, der vollkommen aus erneuerbaren Quellen stammt. Zu Investitionen in erneuerbare Energien Projekte kommt es dabei auch. Mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom fließt in den Ausbau. Einige Vergabestellen des TÜV erstellen vorherige Marktanalysen, um das Investitionsvolumen genauer bestimmen zu können. Vergabestellen des TÜV sind der TÜV Süd, der TÜV Nord und der TÜV Rheinland. Träger ist der TÜV selbst als Gewinn orientiertes Unternehmen.


Es existieren, neben den oben aufgeführten Labels und Zertifikaten, jede Menge Anderer. Diese stammen in den meisten Fällen aber aus den Marketingabteilungen der jeweiligen Stromanbieter und stehen für Ökostrom. Auch wenn die meisten Labels wahr sind, kann trotzdem nicht garantiert werden, dass es zu zusätzlichen Investitionen in erneuerbare Energien Projekte kommt, da die Stromanbieter sich nicht kontrollieren lassen. Deshalb sollte man solche Ökostromtarife besser meiden. Neben den Marketing-Labels gibt es aber auch offizielle Ökostrom-Zertifikate ohne hohen Aussagewert. Es handelt sich dabei primär um die RECS-Zertifikate, die für die Produktion von Ökostrom vergeben werden. Ganz oft wandern die RECS-Zertifikate nach Norwegen, da nahezu der komplette heimische Energiebedarf mit Ökostrom gedeckt wird (große Wasservorkommen, viele Wasserkraftwerke). Diese Zertifikate werden gerne von deutschen Stromanbietern gekauft, um ihren konventionell hergestellten Strom umetikettieren und als Ökostrom verkaufen zu können. Dies ist gesetzlich zwar erlaubt, moralisch aber verwerflich und kaum im Sinne eines umweltbewussten Kunden, der die Energiewende beschleunigen möchte. Wenn dir die Umwelt am Herzen liegt, solltest du RECS-zertifizierte Tarife am besten meiden.

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