Stromanbieter Aachen – die günstigsten Tarife für Aachen

stromanbieter-aachenInsgesamt 91 Stromanbieter liefern ihren Strom in die Stadt Aachen. Der lokale Grundversorger sind die Stadtwerke Aachen. Mit einem Wechsel zum günstigsten Alternativanbieter kannst du im Jahr im Schnitt 356,27 € sparen. Diese Ersparnis ergibt sich mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

geld-sparen-mit-ökostromGrund für das hohe Sparpotenzial ist die Tatsache, dass konventioneller Strom der Stadtwerke Aachen immer teurer wird, weil die Preise für die fossilen Brennstoffe steigen. Außerdem existieren bei jedem Grundversorger viele zahlungsunfähige Kunden. Die daraus entstehende Differenz wird in regelmäßigen Zeitabständen auf die zahlungsfähigen Kunden umgewälzt und im Laufe der Zeit steigen die Preise. Alternative Anbieter hingegen haben keinen großen zahlungsunfähigen Kundenstamm, weshalb niedrigere Preise angeboten werden können. Außerdem sind die Rabatte und Neukundenboni mehr als verlockend. Ein Stromanbieterwechsel lohnt sich deshalb auch in Aachen, am besten jährlich.

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromDu kannst mit einem Wechsel zu Ökostrom in Aachen ebenfalls viel Geld sparen. Ökostrom hat seit 2011 Preisparität und ist in den meisten Fällen günstiger als der Strom des lokalen Grundversorgers. Wenn er nicht günstiger ist, befindet er sich preislich auf der selben Ebene. Auf diese Weise kannst du zeitgleich sparen und die Umwelt schonen, da bei der Ökostromproduktion kein CO2 entsteht. Außerdem steigerst du den Ökostromanteil im Strom-Mix und sorgst damit dafür, dass die Energiewende beschleunigt wird.

Wichtige Informationen zum Stromanbieterwechsel

Vertragskündigung - wie geht das?
Dein aktueller Stromliefervertrag muss bei einem Stromanbieterwechsel gekündigt werden. Für dich übernimmt das der neue Stromanbieter, nachdem du die Anmeldung ausgefüllt hast. Bestandteil der Anmeldung ist auch eine Erlaubnis darüber, dass dein neuer Stromanbieter den Alten kündigen darf. Sollten aber bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nur noch einige Tage übrig sein, solltest du dich am besten selbst um die Kündigung kümmern, da dein neuer Stromanbieter es eventuell zeitlich nicht mehr schafft und du dann Gefahr läufst, dass dein Vertrag verlängert wird. Auch im Falle einer Sonderkündigung musst du selbst aktiv werden, weil der Gesetzgeber vorsieht, dass du in diesem Fall selbst kündigen musst. Die Kündigungsformulare findest du hier bei Energieinitiative. Du kannst sie dir kostenlos herunterladen und ausdrucken. Verlange am besten eine schriftliche Bestätigung für die Kündigung, damit nichts schief läuft.
Wie lange dauert der Wechsel?
Bei einem Stromanbieterwechsel musst du nicht darauf warten, dass dein alter Anbieter dir den Strom abstellt und der Neue in einschaltet. Der Wechsel verläuft nämlich nahtlos. Es wird dir nach wie vor der selbe Strom aus dem Netz geliefert, nur übernimmt dein neuer Stromanbieter die Abrechnung. Das Einzige, worauf du warten müsstest, ist das Verstreichen der Kündigungsfrist. Diese dauert im Normalfall zwischen vier und acht Wochen.
Wo ist mein Stromzähler und wo ist der Zählerstand?
Deinen Stromzähler findest du entweder bei deinem Sicherungskasten oder beim Hauptverteiler im Keller. Wenn du in einer Wohnung lebst, ist auch die Zählernummer wichtig, die du auch in deiner Rechnung oder in deinem Vertrag findest. Sie gibt an, welcher Wohnung der Zähler zugeteilt wurde. Der Zählerstand selbst befindet sich auf dem Stromzähler vor oder hinter dem Begriff „kWh“.
Sollte ich einen Pakettarif buchen?
Pakettarife sind aufgrund ihres niedrigen Preises äußerst beliebt. Bei einem Pakettarif buchst du eine vorher bestimmte Menge Kilowattstunden, die du über einen vorher bestimmten Zeitraum verbrauchen darfst. Wenn du einen stabilen Stromverbrauch hast, wird sich solch ein Tarif für dich aller Wahrscheinlichkeit nach lohnen. Solltest du aber oft mehr oder weniger verbrauchen, solltest du solch einen Tarif meiden. Bei Mehrverbrauch kommen hohe Kosten pro Kilowattstunde Strom auf dich zu und bei einem geringeren Verbrauch bekommst du die Differenz nicht erstattet. Pakettarife werden übrigens im Voraus gezahlt, weshalb du so einen Tarif nur bei einem seriösen Stromanbieter buchen solltest. Im Konkursfall bekommst du dein Geld nämlich nicht erstattet.
Wird mir der Strom bei Wechselproblemen ausgestellt?
Eigentlich kommt es bei einem Stromanbieterwechsel zu keinen Problemen, da alle Stromanbieter mit den Regeln und Fristen vertraut sind und diese auch einhalten müssen. Es kann in Einzelfällen dazu kommen, dass ein Schalttermin beim neuen Stromanbieter gewählt wird, der nach dem Ende der Kündigungsfrist liegt und dann kommt es zu Verzögerungen. In diesem Fall stehst du aber trotzdem nicht ohne Strom da, weil der lokale Grundversorger dir – und das ist gesetzlich garantiert – zwischenzeitlich seinen Strom liefern wird.
Mein Strompreis ist gestiegen - was kann ich tun?
Ein steigender Strompreis ist keine Seltenheit und auch völlig legitim. Zum Einen müssen steigende Rohstoffpreise gedeckt werden, aber auch die ausstehenden Beträge der zahlungsunfähigen Kunden. Wie schnell der Strompreis steigen darf, ist genau vertraglich festgelegt. Sollte der Stromanbieter den Strompreis aber schneller steigern, kannst du schriftlichen Widerspruch einlegen, woraufhin du deinen alten Tarif mit niedrigeren Preisen bekommst, oder aber ein Sonderkündigungsrecht. Mit dem Sonderkündigungsrecht kannst du direkt den Vertrag beenden und dich auf die Suche nach einem neuen Stromanbieter begeben.
Wie oft soll ich meinen Stromanbieter wechseln?
Du solltest deinen Stromanbieter am besten so oft wie möglich wechseln. Ständig kommen neue Stromanbieter mit noch günstigeren Preisen und noch faireren Konditionen auf den Markt, von denen du profitieren kannst. Auch wenn dein Stromanbieter die Preise erhöht, solltest du einen Wechsel in Betracht ziehen.
Wie finde ich den besten Stromanbieter?
Den besten Stromanbieter findest du mit dem Stromvergleichsrechner ganz oben auf der Seite. Dort musst du neben deiner Postleitzahl auch deinen Jahresverbrauch eingeben (wenn du den nicht kennst, kannst du auch die Richtwerte nehmen). Anschließend bekommst du alle Stromanbieter aufgeführt, die dich an deinem Wohnort versorgen können. Der günstigste Stromanbieter wird in der Regel an erster Stelle erscheinen. Du kannst die Suche auch nach verschiedenen Faktoren filtern, um wirklich den Stromanbieter zu bekommen, der dir am besten passt.
Wo finde ich meine Kundennummer?
Deine Kundennummer findest du in deinem Vertrag oder in deiner Rechnung. Wenn du diese Dokumente nicht zur Hand hast, kannst du auch bei deinem Stromanbieter nachfragen.
Wie finde ich meinen jährlichen Stromverbrauch heraus?
Deinen Jahresstromverbrauch findest du heraus, indem du einen Blick in deine Jahresabrechnung wirfst. Falls du diese noch nicht erhalten hast, musst du dich an der Vorherigen orientieren oder deinen Stromanbieter kontaktieren, der dir sicherlich weiterhelfen wird.
Was ist mit Ökostrom? Lohnt er sich?
Ökostrom ist außerordentlich umweltfreundlich, da bei seiner Produktion kein CO2 freigesetzt wird. Außerdem ist der Preis in den letzten Jahren so stark gesunken, dass sich Ökostrom preislich mit konventionellem Strom messen kann. Bei der Wahl von Ökostrom wird auch sein Anteil im Strom-Mix gesteigert, wodurch die Energiewende unterstützt wird. Zusätzliche Investitionen in die Energiewende können mit Ökostromtarifen bewirkt werden, die mit einem Label ausgezeichnet sind. Welche Labels vertrauenswürdig sind, erfährst du weiter unten.

Diesen Ökostromlabels und Zertifikaten kannst du vertrauen

gruener-strom-labelMit dem Grüner Strom Label ausgezeichnete Tarife kommen zu 100 % aus erneuerbaren Quellen. Mindestens ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom fließt in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Es wurden bisher einige hundert Projekte finanziert oder mitfinanziert. Die Vergabestelle des Labels ist der gleichnamige Verein Grüner Strom Label e. V., der von einigen Umwelt- und Naturschutzverbänden getragen wird, die gemeinnützig sind.


2-ok-power-labelAuch das OK-Power Label garantiert Ökostrom aus erneuerbaren Quellen und es wird ebenfalls mindestens ein Cent in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland investiert. Auf diese Weise wurden Projekte in Deutschland, aber auch im Ausland, bereits finanziert oder unterstützt. Vergabestelle des Labels ist der Verein EnergieVision e. V., der neben Verbraucherzentralen auch von verschiedenen gemeinnützigen Organisationen getragen wird.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelDer TÜV vergibt seit einigen Jahren Ökostromzertifikate, die garantieren, dass der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Es wird auch hier mindestens ein Cent pro Kilowattstunde in erneuerbare Energien investiert. Manchmal wird das Investitionsvolumen auch anhand einer vorher durchgeführten Marktanalyse bestimmt. Die Anlagen zur Ökostromerzeugung müssen die neusten ökologischen Mindestvoraussetzungen erfüllen, weshalb sie in regelmäßigen Zeitabständen modernisiert werden müssen. Vergabestellen des TÜV Labels ist der TÜV Süd, der TÜV Nord und der TÜV Rheinland. Träger gibt es keine, weil es sich um ein Unternehmen handelt.


Neben den oben aufgeführten offiziellen Labels, denen du vertrauen kannst, gibt es auch eine Reihe weiterer Ökostromlabels, die aber keine große Aussagekraft haben. Womöglich stehen sie für echten Ökostrom, doch gibt es keine Garantie darüber, dass es auch zu Investitionen in erneuerbare Energien kommt. Das bleibt dem Stromanbieter selbst überlassen. Es gibt aber auch Tarife, die offizielle Ökostromzertifikate tragen, wie etwa RECS-Zertifikate. Diese werden an jeden angemeldeten Ökostromproduzenten verteilt. Das klappt beispielsweise in Norwegen sehr gut, weil die Norweger nahezu ihren kompletten Energiebedarf mit Ökostrom decken. Aus diesem Grund existiert dort ein Überangebot an Zertifikaten, die gerne an deutsche Stromanbieter verkauft werden. Das ermöglicht jedoch einen Missbrauch, bei dem der deutsche Stromanbieter seinen Atom- oder Kohlestrom umetikettiert und als Ökostrom verkauft. Gesetzlich ist das zwar erlaubt, jedoch sicherlich nicht im Sinne von umweltbewussten Kunden.

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