So sparst du bis zu 500 € und mehr pro Jahr und hilfst der Umwelt

2

Deine Stromrechnung steigt Monat für Monat, und Energiepreise ebenfalls? Dann sind unsere 3 Schritte zum Geldsparen wichtig für dich! Der durchschnittliche Haushalt kann so pro Jahr rund 500 € an Energiekosten sparen (ausgehend von einem 4-köpfigen Haushalt). Übrigens kannst du mit einem Wechsel zu Ökostrom noch mehr Geld sparen.

 

Schritt 1 – Energieverbrauch verringern

1. Spare 5 Prozent Heizkosten bei nur 1 °C kühlerer Raumtemperatur (65 € pro Jahr)

1-Heizung-herunterdrehen

Wenn man die Heizung um ein Grad herunterdreht, kann man über 5 Prozent Heizkosten sparen ohne einen Unterschied zu bemerken. Eine kühlere Raumtemperatur ist somit nicht nur besser für deinen Geldbeutel, sondern auch für deine Gesundheit und die Umwelt. Unbenutzte Räume sollten natürlich nicht geheizt werden.

 

2. Ist die Warmwassertemperatur unter 60 Grad, sparst du bis zu 30 € pro Jahr

2-Boiler-herunterdrehen

Bei einem Boiler sollte die Wassertemperatur nie 60 Grad übersteigen. Wasser, das über 60 Grad warm ist, muss durch Kaltwasser wieder abgekühlt werden. Das ist ein großer Energieverlust und es wurde umsonst geheizt. Der Boiler sollte auch einmal jährlich gewartet werden, erst recht, wenn er bereits einige Jahre alt ist. Damit stellst du sicher, dass die Temperatur korrekt angezeigt wird.

 

3. Energiesparfunktionen bei Waschmaschinen sparen bis zu 35 € pro Jahr

3-waschmaschine-sparsam

Sammel so viel Wäsche, dass du die Trommel der Waschmaschine voll kriegst. Falls du so viel Wäsche nicht sammeln kannst, benutze Stromsparprogramme, die alle moderne Waschmaschinen haben. Einen Unterschied zwischen einem Waschgang mit 40 und 60 Grad gibt es hinsichtlich der Sauberkeit nicht, allerdings im Stromverbrauch. Dieser ist bei 60 Grad bis zu 20 Prozent höher.

  • Wäschetrockner sind ineffizient und schädigen die Kleidung. Falls möglich, trockne deine Wäsche am Strick. Das ist für die Wäsche schonender und kostet gar keinen Strom. Übrigens: die Haltbarkeit der Kleidung wird hauptsächlich durch die Anzahl der Waschgänge bestimmt.
  • Übrigens: Jeans müssen nicht immer gewaschen werden. Sind sie nicht schmutzig, kannst du sie in deinen Tiefkühlschrank legen. Alle Bakterien sterben ab und unangenehme Gerüche verschwinden.
  • Ein Jeans hält grob 50 Waschgänge. Wenn die Jeans 130 € gekostet hat, zahlst du bei jedem Waschen 2,60 €.

 

5. Kalt duschen

kalt-duschen

Das kalte Duschen ist nichts für Weicheier, doch bringt es zum Einen gesundheitlich etwas, weil euer Kreislauf in Wallung kommt. Da kein Wasser erwärmt werden muss, springt der Boiler auch nicht an und verursacht keine Kosten. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klatsche. Außerdem sparst du nicht nur Geld, sondern auch Zeit, weil du sicher schneller fertig bist.

 

 

Schritt 2: Energieverlust verhindern

1. Wärmeverlust halbieren

5-zugluftdackel

In einem Haus geht rund 50 Prozent der Wärme durch Zugluft verloren. Du findest ganz leicht heraus, wo es zieht. Fahre dazu einfach mit deiner Handfläche an Fenstern und Türen entlang und sobald du kalte Luft spürst, oder einen Zug, bedeutet dass, dass warme Luft entweicht. Wenn du diese Stellen präparierst, kannst du bis zu 300 € pro Jahr sparen.

  • Platziere Zugdackel (siehe Bild) um alle Ein- und Ausgangstüren – wenn nötig auch um die Zimmertüren.
  • Risse an Fenstern, Böden oder Fußleisten sollten mit einem Dicht- oder Füllmaterial ausgebessert werden.
  • Ziehe alle Gardinen am Abend zu. Sie hindern die Hitze daran zu verschwinden.
  • Wenn du Türen mit großem Abstand zum Boden hast, solltest du etwas anbauen um die Lücke zu schließen. Türstopper eignen sich hervorragend dazu.

 

2. Unbenutzte, aber eingeschaltete Geräte kosten bis zu 100 € mehr im Jahr

licht-und-geräte-ausschalten

Schalte alle Geräte aus, wenn du sie nicht benutzt. Das Gleiche gilt für das Licht, vor allem, wenn man einen Raum verlässt. Ein Kühlschrank sollte auch nicht länger als nötig offen sein und ein Tiefkühlschrank sollte regelmäßig entfrostet werden um die Effizienz zu gewährleisten.

Computer werden oft benutzt aber nur selten ausgeschaltet. Ein Bildschirmschoner hilft nicht beim Energiesparen. Ganz im Gegenteil. Manche Bildschirmschoner verbrauchen sogar noch mehr Strom und nutzen deinen Monitor ab. Stattdessen solltest du einen Standby-Timer einrichten. Der Computer geht dann nach einer bestimmten Zeit in den Ruhemodus und der Monitor wird ausgeschaltet. Somit kannst du jährlich, abhängig von den Komponenten, bis zu 100 € sparen.

 

3. Eine gute Dachisolierung lässt keine Energie verschwinden

6-dach-isolieren

Bis zu einem Drittel der Wärme in einem Haus entweicht über das Dach. Ist es noch nicht ordentlich isoliert, wird es jetzt höchste Zeit dafür. Es ist die effektivste Methode dein Haus warm zu halten und Geld zu sparen. Eine gute Dachisolierung kostet einmalig grob 30 € pro Quadratmeter.

 

 

Schritt 3: Erneuerbare Energien und Geräte nutzen

1. Vom Staat geschenkt: Spare doppelt mit Subventionen

7-subventionen

Deutschland leistet Meisterarbeit in der Umrüstung auf erneuerbare Energien. Mit bestimmten Subventionsprogrammen kann man bis zu 30 Prozent der Investition zurückerstattet bekommen (Solarpanels beispielsweise).

 

2. Energieeffiziente Geräte sind lohnenswert

8-energieeffiziente-geräte-lampen

Die Auswahl an energieeffizienten Geräten auf dem Markt ist gigantisch. Deshalb sollte man beim Kauf von Neugeräten auf die Energieeffizienzklasse achten. Mit der Wahl von energieeffizienten Elektrogeräten lässt sich der Stromverbrauch um die Hälfte senken. Bei LED-Leuchten natürlich nochmal einiges mehr.

Solar LED-Strahler im Test

3. Einen günstigen Stromanbieter wählen – am Besten natürlich Ökostrom!

9-alternative-stromanbieter-erneuerbare-energie

Viele Anbieter setzen nun auf erneuerbare Ressourcen anstatt die Umwelt zu belasten. Mit ein wenig Recherche lässt sich ein Anbieter in der Nähe finden, der grüne Energie liefert und günstiger ist.  Je nach Stadt lassen sich so bis zu 200 € im Jahr sparen.

Infografik – Standby

Diese tolle interaktive Infografik illustriert, wie viel Strom du sparen kannst, wenn du deine Geräte komplett aus- und nicht in den Standby-Modus schaltest.

Infografik Quelle: http://www.toptarif.de/strom/standbyaus

The following two tabs change content below.
Manfred Strecker
Manfred Strecker ist Politikwissenschaftler und Mitglied bei Greenpeace. Manfred untersucht seit seinem Jugendalter Möglichkeiten, die Umwelt nachhaltig durch Technologie zu verbessern und schreibt darüber auf Energieinitiative.org .
5.00 avg. rating (93% score) - 1 vote
Share.

2 Kommentare

  1. Avatar
    Alexander Schröder am

    Super Tipps! Ich werde mal versuchen die Temperatur des Boilers niedriger zu halten und die Heizung nicht dermaßen aufzudrehen, dass ich mich wie in den Tropen fühle. Mal sehen, was es hinsichtlich der Stromrechnung bringt. Besten Dank.

    Alex

    • Manfred Strecker

      Danke dir, Alex!

      Du hast den perfekten Zeitpunkt auserwählt, um diesen Artikel zu lesen. Wende die Tipps vor allem jetzt im Winter an und du wirst einen Unterschied bemerken!

      Pass aber auf, dass die nicht zu kalt um die Ohren wird 😉

      Nichts zu danken. Gerne wieder!

      LG

      Manfred

Leave A Reply

Show Buttons
Hide Buttons