Lässt sich Klimaschutz und Sparen verbinden?

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Auch wenn sich die Meinungen über den Klimaschutz spalten, eine Erderwärmung ist dennoch nicht von der Hand zu weisen. Auch die Qualität der Luft wird zunehmend schlechter, vor allem in Großstädten. Die CO2-Werte in Deutschland fallen eher ernüchternd aus.

Doch heutzutage ist auch das Sparen so notwendig wie noch nie. Ist es also überhaupt möglich auf grüne Energie zurückzugreifen und dennoch Sparen zu können?

Die Energiewende

Immer mehr Personen achten beim Bezug ihrer Energie auf Ökostrom. Fast alle Anbieter bieten auch Ökostrom an, welcher zum Beispiel durch Windräder gewonnen wird. Doch diese neuartigen nicht fossilen Energiequellen müssen erst ausgebaut werden. Die Umsetzung der Energiewende benötigt allerdings noch etwas Zeit. Schließlich benötigen die Anbieter ein enormes Kapital, welches zum Teil natürlich auch von den Verbrauchern eingenommen werden muss.

Damit die Energiewende gefördert werden kann, steigen die Preise von Ökostrom auch 2017 auf 6,88 Cent je Kilowattstunde. Dies entspricht einer Preiserhöhung von gut acht Prozent. Für einen Durchschnittshaushalt beträgt die Erhöhung bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden ganze 22 Euro. Damit setzt sich die stetige Steigung seit dem Jahre 2000 weiterhin fort. Wer trotz des erhöhten Preises auf Ökostrom setzt, fördert so auch gleichzeitig den weiteren Ausbau.

Um Ökostrom auch für die Industrie etwas attraktiver zu gestalten, existiert für Großabnehmer ein sehr gutes Rabattsystem welches auch dafür sorgen, dass keine Wettbewerbsnachteile entstehen.

energiewende

Eine Alternative

Neue Technologie sorgt hingegen dafür, dass auch mit fossilen Treibstoffen die Umweltgeschützt werden kann. Besonders trifft dies auf die Brennstoffzelle zu, welche sowohl für die Heizung, als auch für das Erzeugen von Strom verwendet werden kann. Diese funktioniert durch eine chemische Reaktion, welche durch das Zusammentreffen von Wasserstoff und Sauerstoff geschieht. Benötigt wird hierfür allerdings der fossile Brennstoff Erdgas.

Dennoch werden die Preise für Heizung und Strom gewaltig gedrückt. Das Heizen mit einer Brennstoffzelle schützt außerdem die Umwelt, der CO2 Ausstoß um rund 50 Prozent reduziert werden kann. Die laufenden Energiekosten sinken um zirka 40 Prozent.
Durch die Rückvergütung kann sogar noch einmal etwas mehr gespart werden. Stellt die Brennstoffzelle mehr Energie als momentan im Haushalt notwendig wäre her, kann der Strom zurück in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Die Anlage ist außerdem äußerst platzsparend und der Montageaufwand hält sich in Grenzen. Umbauten müssen hierfür nicht durchgeführt werden. Die Anschaffung einer Brennstoffzellen-Heizung ist mit 20.000 Euro etwas kostspielig. Die Anschaffung einer Brennstoffzelle wird durch mehrere Förderprogramme unterstützt. So können die Kosten bis um die Hälfte verringert werden.

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Manfred Strecker
Manfred Strecker ist Politikwissenschaftler und Mitglied bei Greenpeace. Manfred untersucht seit seinem Jugendalter Möglichkeiten, die Umwelt nachhaltig durch Technologie zu verbessern und schreibt darüber auf Energieinitiative.org .
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