Hauskauf: Heizen und Stromverbrauch sind zu beachten!

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Wer ein Haus kaufen möchte, der betrachtet die Anzeigen und insbesondere den geforderten Preis sehr genau. Denn um diese Summe wird sich der Kontostand auf einen Schlag verringern. Häufig müssen sogar Kredite aufgenommen werden, um den Betrag vollständig überweisen zu können. Diese werden über Jahre abbezahlt.

Aber nicht nur der Kaufpreis sollte im Fokus stehen. Denn die Jahre darauf werden Stromkosten und Heizkosten beglichen. Wer beim Kauf auf Energieeffizienz achtet, der hat monatlich mehr Geld auf dem Konto. Dadurch kann auch die Abzahlung der Immobilie beschleunigt werden. Weitere Tipps und Tricks zum Hauskauf gibt es auf www.hauskauf-checkliste.org zu besichtigen.

So wird das Haushaltsbudget bei der Energie und Heizung entlastet!

Auch wenn die tatsächlichen Kosten für den Kauf, zuzüglich Grundbucheintrag, Notar und Steuer sehr viel Geld kosten, sind auch die künftigen Ausgaben vorab zu bedenken. Bei der Besichtigung sollten folgende Aspekte auf dem Zettel stehen.

  • Dämmung: Eine gute Isolierung des Hauses spart Energie. Besonders in den kalten Wintermonaten wird hier bares Geld gesichert. Die Dämmung betrifft einerseits die Wände, aber auch das Dach. Weiterhin kann auch im Sommer so die Kühle im Haus über einen längeren Zeitraum bewahrt werden.
  • Lage der Immobilie: Wurde ein schönes Haus am Ortsrand ausgewählt? Steht dieses in Windrichtung, so kann es an kalten Tagen einen erhöhten Heizbedarf geben. Bereits die Bepflanzung im Garten kann hier schützen.
  • Ausrichtung des Hauses: In vielen Regionen gibt es sogenannte Wetterseiten. Die größte Fläche der Hauswand sollte bestenfalls nicht in starke Windrichtungen ausgerichtet sein. Starker Sonnenschein kann die Temperaturen im Hausinneren hingegen ansteigen lassen.
  • Rollläden: Viel Sonne kann durch eine breite Fensterfront ins Innere scheinen. Es wird ein toller Ausblick gewährt und das Domizil kann sehr hell gestaltet werden. Im Winter können außen angebrachte Rollläden für eine zusätzliche Dämmung sorgen. Im Sommer schützen sie effektiv vor Sonne und Hitze und machen die Anschaffung einer Klimaanlage unnötig.
  • Heizungsanlage: Öl ist teurer als Gas. Eine Elektroheizung ist nur profitabel, wenn sie kurzzeitig benutzt wird oder der Ökostrom über eine PV-Anlage selbst erzeugt wird. Ein Holzofen kann die Energiekosten im Winter entlasten und für Gemütlichkeit im Wohnzimmer sorgen.
  • Einrichtung: Ob diese Übernommen oder angeschafft wird, ist zweitrangig. Bei der Beleuchtung sind LEDs derzeit sehr energiesparend ausgerichtet. Bei Elektrogeräten sollte auf die Energieklasse geachtet werden.
  • Raumhöhe: Insbesondere alte Gebäude, zum Beispiel in der Landwirtschaft, wurden sehr großzügig errichtet. Die Räume haben teilweise eine Höhe von 3 Metern und mehr. Was auf den ersten Blick ein Gefühl von Geräumigkeit bringt, kostet monatlich und jährlich bei den Heizkosten ein kleines Vermögen.

Sparen fängt nicht erst nach dem Kauf der Immobilie an. Bereits bei der Auswahl können energetische Kriterien begutachtet werden.  Dadurch können Kosten gespart werden, gerade wenn es im Winter drinnen warm und im Sommer schön kühl sein soll.

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Toni Pavicic
Toni leitet das Portal Energieinitiative.org, setzt sich persönlich für regenerative Energien, den Umweltschutz und die Umwelt ein. Mit dem Portal Energieinitiative.org verfolgt er das Ziel, die Besucher zu informieren und das Umweltbewusstsein derselben zu stärken, um einen Dominoeffekt zu erzeugen.
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