Günstiger Ökostrom aus dem Preisvergleich

GÜNSTIGER ÖKOSTROM AUS DEM PREISVERGLEICH

WECHSLE ZU ÖKOSTROM UND SPARE IM SCHNITT 281 €

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Stromverbrauch
Richtwerte 2000 kWh 3500 kWh 4250 kWh

Ökostrom ist mittlerweile günstiger als konventioneller Strom

So geht der Wechsel

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Durchschnitts-Stromverbrauch

1 Person: 2000 kWh
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Strompreise steigen konstant und deshalb musst du immer tiefer in die Tasche greifen? Dann solltest du den Stromanbieter wechseln und einen günstigeren Tarif wählen. Wenn dir außerdem die Umwelt am Herzen liegt, kannst du auch günstigen Ökostrom buchen, der mittlerweile in den meisten Fällen günstiger ist als der konventionell hergestellte Strom aus Kohle oder Atomkraft.

geld-sparen-mit-ökostromDer Grund für den günstigen Strom ist, dass die lokalen Grundversorger, die ihren Strom in erster Linie aus Kohle oder Atomkraft gewinnen, ihre Preise angehoben haben, während die Alternativanbieter sie gesenkt haben, um ihren Kundenkreis zu erhöhen. Ökostrom ist mittlerweile auch sehr günstig, weil das das hohe Startkapital, das zur Produktion einer Anlage zur Ökostromerzeugung nötig war, jetzt abbezahlt ist. Im Fachjargon nennt man das „Preisparität“. Künftig soll Ökostrom noch günstiger werden, weil erneuerbare Energien von der Bundesregierung in den letzten Jahren stark subventioniert wurden. So kannst du im Durchschnitt, mit einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter, 281 € jährlich sparen (gegenüber den Tarifen der lokalen Grundversorger).

ökostrom-günstiger-als-atom-kohle-stromDie Wahl von Ökostrom ist aber nicht nur finanziell sehr interessant. Durch die Wahl von einem Ökostromtarif, sinkt der persönliche CO2-Ausstoß, da bei seiner Produktion kein CO2 entsteht und die Umwelt geschont wird. Zudem erhöht sich der Ökostromanteil im Strom-Mix, wodurch der Strom im gesamten Bundesgebiet „sauberer“ wird und die fossilen Brennstoffe langsam verdrängt, was zu einer schnelleren Energiewende führt. Unten erfährst du alles zum Thema Stromanbieterwechsel, was du dabei beachten musst und was einen qualitativen Ökostromtarif ausmacht.

Wichtige Informationen zum Thema Stromanbieterwechsel

Wie wird der aktuelle Stromliefervertrag gekündigt?
Bei einem Stromanbieterwechsel muss der aktuelle Stromliefervertrag natürlich gekündigt werden. Das übernimmt der neue Stromanbieter für dich. Wenn du dich bei ihm anmeldest, erteilst du ihm mit dem Vertragsabschluss auch die Erlaubnis, deinen alten Stromanbieter zu kündigen. In Ausnahmefällen musst du dich aber selbst um die Kündigung kümmern. Das ist der Fall, wenn nur noch wenige Tage bis zum Ablauf der Kündigungsfrist übrig sind. Dabei hat der neue Stromanbieter nicht genügend Zeit, die Kündigung vorzunehmen. Wenn du Gebrauch von deinem Sonderkündigunsgrecht machen möchtest, musst du auch selbst kündigen, weil der Gesetzgeber das so vorsieht. Entsprechende Kündigungsformulare findest du kostenlos auf Energieinitiative zum Herunterladen.
Wie lange muss ich auf den Wechsel warten?
Die Wartezeit bis zum Wechsel bestimmst eigentlich du selbst, indem du deinem neuen Stromanbieter den Schalttermin bei der Anmeldung nennst. Der Schalttermin sollte mit dem Ende der Vertragslaufzeit mit deinem alten Stromanbieter übereinstimmen.
Wo ist mein Stromzähler und wo befindet sich der Zählerstand?
Dein Stromzähler befindet sich bei deinem Sicherungskasten, falls du in einem Eigenheim wohnst. Wohnst du in einer Wohnung oder in einem Mehrfamilienhaus, befindet sich der Zähler meistens im Keller und ist zusätzlich mit einer Zählernummer versehen, die deiner Wohnung zugeordnet ist. Die Zählernummer ist übrigens auch in deinem Stromvertrag enthalten. Falls du dir unsicher darüber bist, solltest du deinen Vermieter oder deinen Hausmeister danach fragen. Der Zählerstand selbst steht auf dem Stromzähler vor oder nach der Bezeichnung „kWh“.
Pakettarife - kann ich damit sparen?
Pakettarife sind preislich überaus attraktiv. Sie kosten meistens weitaus weniger als normale Stromtarife. Es gibt jedoch einen kleinen Haken: bei Pakettarifen buchst du eine gewisse Menge an Kilowattstunden, die du verbrauchen darfst. Verbrauchst du allerdings weniger, bekommst du die übrig gebliebenen Kilowattstunden nicht gut geschrieben. Verbrauchst du mehr als im Paket enthalten ist, zahlst du teurere Preise pro Kilowattstunde. Deshalb sollte dein Stromverbrauch, wenn du mit einem Pakettarif wirklich sparen möchtest, stabil sein. Prüfe dazu am besten den Stromverbrauch der letzten 12 Monate, um herauszufinden, ob sich ein Pakettarif lohnt. Du solltest Pakettarife außerdem nur bei seriösen Stromanbietern buchen. In Vergangenheit ist es oft vorgekommen, dass das im Voraus gezahlte Geld im Konkursfall nicht zurückerstattet wurde.
Was passiert, wenn beim Wechsel ein Problem auftritt?
Generell läuft bei einem Stromanbieterwechsel alles rund. In einigen Fällen kommt es aber trotzdem zu Problemen, wenn beispielsweise die Kündigung des alten Stromanbieters nicht klappt oder der Schalttermin beim neuen Stromanbieter falsch angegeben wurde. Du brauchst dir aber keine Sorgen darüber zu machen, dass dir der Strom abgestellt wird. Alle lokalen Grundversorger im gesamten Bundesgebiet sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Strom zwischen zu schalten. Schlimmstenfalls musst du vorübergehend die höheren Preise des Grundversorgers zahlen, bis der neue Anbieter dir den günstigeren Strom schaltet.
Die Strompreise bei meinem Anbieter steigen - ist das normal?
Jeder Stromanbieter kann seine Preise in bestimmten Situationen anheben. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Oft steigen die Preise wegen weltweit steigenden Rohstoffpreisen. Die Stromanbieter können die Preise aber nur bis zu einer gewissen Grenze erhöhen. Wenn du das Gefühl hast, dass die Preise ungerechtfertigt sind, kannst du bei deinem Stromanbieter schriftlich Widerspruch einlegen. Du bekommst anschließend entweder die alten Preise zurück oder ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Mit der Sonderkündigung kommst du sofort aus dem Vertrag heraus und kannst den Stromanbieter wechseln. Vor steigenden Preisen kannst du dich mit einer Preisgarantie schützen, welche von den meisten Stromanbietern mittlerweile angeboten wird. Die Preisgarantie gilt dabei aber nicht für steigende staatliche Abgaben, wie Steuern.
Wie oft sollte ich den Stromanbieter wechseln?
Täglich kommen neue Stromanbieter mit noch günstigeren Preisen und noch faireren Konditionen auf den Markt, weshalb sich ein regelmäßiger Stromanbieterwechsel lohnt. Schau am besten am Ende der Vertragslaufzeit über den kostenlosen Strompreisvergleichsrechner oben, ob es günstigere Stromanbieter gibt, zu denen du wechseln kannst. Dazu gibst du einfach deine Postleitzahl und deinen jährlichen Verbrauch ein und führst die Suche aus. Billigen Ökostrom kannst du finden, indem du die Suchoptionen um die Faktoren „Ökostrom“ und „nachhaltig“ erweiterst. Du kannst auch deinen aktuellen Tarif eingeben und siehst auf diese Weise sofort, wie viel Geld du mit einem Wechsel sparen kannst.
Wie kann ich einen guten Stromanbieter finden?
Einen guten und billigen Stromanbieter kannst du am einfachsten finden, indem du den kostenlosen und unverbindlichen Stromanbietervergleich auf Energieinitiative ausführst. Dazu musst du oben in der Maske deine Postleitzahl und deinen Jahresverbrauch eingeben. Daraufhin bekommst du die günstigsten Tarife zuerst angezeigt und kannst so direkt wechseln und von den günstigeren Preisen profitieren. Deinen Jahresverbrauch findest du auf deiner letzten Jahresabrechnung oder direkt, indem du deinen Stromanbieter kontaktierst.
Wo finde ich meine Kundennummer?
Deine Kundennummer ist auf jeder Stromrechnung und in deinem Stromliefervertrag vermerkt. Solltest du diese Dokumente nicht haben, kannst du sie auch bei deinem Stromanbieter nachfragen.
Wie finde ich einen Jahresverbrauch heraus?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deinen Jahresverbrauch herauszufinden. Üblicherweise befindet sich dein Jahresverbrauch auf deiner Jahresabrechnung. Wenn du sie noch nicht hast, kannst du auch den Anfangsstand deines Zählers prüfen und die Zahl von deinem aktuellen Zählerstand abziehen. Zu guter Letzt kannst du den Jahresverbrauch auch erfahren, indem du deinen Stromanbieter kontaktierst.
Was muss ich bei Ökostrom beachten?
Günstiger Ökostrom hilft dir beim Sparen und schont gleichzeitig die Umwelt. Darüber hinaus wird auch der Ausbau erneuerbarer Energien durch gesetzliche Abgaben gefördert, was die Energiewende beschleunigt. Du kannst darüber hinaus auch zertifizierte Ökostromtarife buchen, bei denen es zu weiteren Investitionen in erneuerbare Energien kommt und die Energiewende zusätzlich beschleunigt wird. Dabei solltest du darauf achten, dass du einen Tarif wählst, der ein seriöses Zertifikat oder Label besitzt. Welche Labels und Ökostromzertifikate gut sind, erfährst du weiter unten.

Seriöse deutsche Ökostromlabels und Zertifikate

gruener-strom-labelMit der Buchung eines Ökostromtarifs, der mit dem Grüner Strom Label ausgezeichnet ist, bekommst du 100%-igen Ökostrom geliefert. Außerdem fließt ein Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom zusätzlich in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und in Entwicklungsländern. Das Label wird vom Verein Grüner Strom Label e. V. vergeben, hinter welchem viele gemeinnützige Institutionen stehen, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.


2-ok-power-label100%-igen Ökostrom bekommst du auch bei einem mit dem ok-Power Label ausgezeichneten Ökostromtarif. Auch hier fließt ein Cent pro Kilowattstunde in den Ausbau neuer Ökostromprojekte hierzulande oder im Ausland. Die Vergabestelle des Labels ist EnergieVision e. V., der ebenfalls von zahlreichen Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie Verbraucherzentralen getragen und empfohlen wird.


3-tuev-sued-ee01-ee02-siegelTÜV zertifizierte Ökostromtarife bestehen ebenfalls zu 100 % aus Ökostrom. Beim TÜV Nord und TÜV Süd fließt jeweils ein Cent pro Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien. Beim TÜV Rheinland wird vorher eine Marktanalyse erstellt, anhand welcher das Investitionsvolumen bestimmt wird. Gleichzeitig sind dies auch alle Vergabestellen des TÜV.


Die oben aufgeführten Labels und Ökostromzertifikate sind nicht die Einzigen. Es gibt auch Weitere, die meist zu Werbezwecken von den Stromanbietern selbst entworfen werden. Das bedeutet aber nicht, dass es zu zusätzlichen Investitionen in neue Ökostromprojekte kommt. Es ist auch fraglich, ob im Endeffekt tatsächlich reiner Ökostrom geliefert wird, weil die Stromanbieter keinerlei Kontrollen unterzogen werden. Neben diesen Zertifikaten bestehen auch fragliche offizielle Zertifikate, wie die RECS-Zertifikate. Diese bezeugen zwar die Ökostromproduktion, doch können sie europaweit gehandelt werden. Wenn deutsche Stromanbieter sie kaufen, können sie Greenwashing betreiben und konventionellen Strom als Ökostrom verkaufen, was sicherlich nicht im Sinne umweltbewusster Kunden liegt.

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