Gasverbrauch – Warum Biogas die beste Lösung ist

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Ein nicht unwesentlicher Teil der Haushaltsaufwendungen besteht aus den Heizkosten. Der Gasverbrauch ist ein entscheidendes Kriterium. Mit wenigen Tipps, die zudem sehr leicht umgesetzt werden können, lässt sich der Verbrauch reduzieren. Weiterhin sinkt auch die jährliche Belastung.
Wer mit Gas heizt, der kann mit der Bio-Variante auf die Umwelt Rücksicht nehmen. In vielerlei Hinsicht ist das Biogas dem klassischen Erdgas vorzuziehen.

7 Tipps und Tricks zur Senkung des Gasverbrauchs

Über den Gasverbrauch lassen sich die Heizkosten senken. Ein Vorhaben, welches jeder Haushalt angehen sollte. Die Umsetzung ist denkbar einfach.

  1. Heiztemperatur – Mit Ausnahme des Badezimmers braucht die Wohlfühltemperatur nirgendwo 20° Celsius zu übersteigen. In der Küche, im Flur und im Schlafzimmer ist sogar eine niedrigere Temperatur vorzuziehen. Jedes Grad Reduktion senkt die Heizkosten.
  2. Stoßlüften – Anstatt die Fenster dauerhaft geöffnet zu lassen, ist zehnminütiges Stoßlüften vorzuziehen. So heizt sich der Raum schneller wieder auf.
  3. Freistehende Heizkörper – Bei der Möblierung der Wohnung ist darauf zu achten, dass die Heizkörper nicht vom Sofa oder sonstigen Möbeln verdeckt werden. Dies vermindert die Abgabe von Wärme in den Raum.
  4. Heizkörper entstauben – Staub nimmt die Wärme auf und verhindert so dessen Abgabe in den Wohnraum. Daher ist es ratsam die Heizkörper regelmäßig abzustauben.
  5. Entlüften – Um das Gas optimal zu nutzen, sollten die Heizkörper zweimal jährlich entlüftet werden. So wird keine Energie verschwendet.
  6. Dämmung – Die Dämmung an der Außenfassade und zum Dachboden hat große Auswirkungen wie lange sich die Wärme hält. Heizkörper können bei kompetenter Dämmung auf einer niedrigen Temperatur betrieben werden.
  7. Rollläden schließen – Über Nacht wird die Wohnung warm gehalten, indem die Rollläden verschlossen werden. Diese zusätzliche Dämmung sichert die Fenster und die Gartentür ab.

Wer mit Gas kocht, der profitiert zudem von der wegfallenden Vorheizzeit. Für Verbraucher ist, um Geld zu sparen, ein günstiger Gas-Versorger wichtig. Eine Übersicht der vorhandenen Tarife und eine Sortierung nach Preis kann über www.gas-anmelden.de abgerufen werden.

Vorteile von Biogas gegenüber Erdgas

Die Verwendung von Gas ist aus Sicht der Umwelt umstritten. Beim Biogas werden jedoch sehr viele Vorteile vereint, welche der Natur schmeicheln und dem Verbraucher ein grünes Gewissen verschaffen.

biogas-produktion

Anlagen zur Erzeugung von Biogas

  • Verfügbarkeit – Das Biogas ist dauerhaft vorhanden. Es wird aus Abfällen organischen Ursprungs und Gülle hergestellt. Die organischen Abfälle können durch Sturm- und Witterungsschäden entstehen. Aber auch abgelaufene Lebensmittel aus Supermarktketten werden nicht selten verarbeitet. Ihnen wird gewissermaßen ein erneuter Verwendungszweck zugewiesen.
  • Wetterunabhängig – Biogas kann unabhängig vom Wetter produziert werden. Es eignet sich daher als perfekte Ergänzung zur Sonnen- oder Windkraft, die vom Sturm oder dem Lichteinfall abhängig sind.
  • Speicherung – Kommt es bei den übrigen regenerativen Energien zu längeren Ausfallzeiten, so kann das Biogas eine große Lücke schließen. Denn es gehört zu den wenigen Energiequellen, welche natürlich hergestellt werden und dennoch gespeichert werden können.
  • Keine Förderung – Ein Kostentreiber beim Erdgas ist die Förderung. Diese entfällt beim Biogas völlig. Lange Transportwege sind nicht die Regel. Denn Gülle und organische Abfälle fallen regional praktisch überall an.
  • CO2-Neutralität – Diese Form des Gases wird CO2 neutral hergestellt. Die freigesetzte Belastung stammt aus der Atmosphäre selbst. Lediglich die Transportwege und die in der Landwirtschaft verwendete Düngung können sich hier negativ auswirken.

Weiterhin wird das Biogas inzwischen aufbereitet und als Erdgas verwendet. Verglichen mit anderen Energielieferanten ist diese Form mit wenigen Emissionen belastet. Während Erdgas aus der Verdichtung fossilen Materials entsteht, kann Biogas eigenständig hergestellt werden. Der Vorrat ist somit nicht begrenzt.
Erdgas ist zudem nur an bestimmten Orten verfügbar und muss weite Transportwege zurücklegen. Wenn die in der Herstellung von Biogas genutzt Wärme ebenfalls genutzt wird, ist der Energieträger dazu geeignet den CO2-Anteil in der Atmosphäre zu reduzieren. Allerdings rechnen sich Biogas-Anlagen erst ab einer bestimmten Größe.


Ein Gastbeitrag von Andreas Lange

Andreas-Lange

Andreas Lange

Andreas Lange ist im Bereich der erneuerbaren Energien & Strom tätig. Er ist Herausgeber der Seite strom-anmelden.eu, auf der es um allgemeine Energiethemen geht. Darüber hinaus gibt es generelle & praktische Tipps zum Stromanbieterwechsel.

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Manfred Strecker
Manfred Strecker ist Politikwissenschaftler und Mitglied bei Greenpeace. Manfred untersucht seit seinem Jugendalter Möglichkeiten, die Umwelt nachhaltig durch Technologie zu verbessern und schreibt darüber auf Energieinitiative.org .
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