Die Beweise für den Klimawandel

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1. Teil: Die Beweise für den Klimawandel
2. Teil: Die Ursachen des Klimawandels
3. Teil: Die Auswirkungen des Klimawandels
4. Teil: Klimawandel – die Vitalfunktionen der Erde

Das Klima auf der Erde hat sich während der Geschichte verändert. In den vergangenen 650.000 Jahren hatten wir sieben Mal eine Eiszeit. Die Letzte war vor 7.000 Jahren und endete abrupt. Damit fing gleichzeitig auch die moderne Klimaepoche an, die wir heute haben. Das Ende der Eiszeit war auch der Anfang unserer Zivilisation. Die meisten der Klimaänderungen wurden durch kleine Variationen der Erdumlaufbahn verursacht, da die Menge von Solarenergie geringer oder größer wurde.


„Die wissenschaftlichen Beweise für den Klimawandel sind eindeutig“

– Internationales Gremium zum Klimawandel


Der aktuelle Aufwärmtrend ist von besonderer Bedeutung, weil er aller Wahrscheinlichkeit nach von Menschen verursacht wurde und schon seit 1300 Jahren mit einer beispiellosen Geschwindigkeit voranschreitet.

Satelliten, die die Erde umkreisen und andere technische Innovationen haben Wissenschaftlern die Möglichkeit gegeben sich einen Überblick zu verschaffen und Informationen zum Erdklima herauszufinden. Die Analyse dieser Daten, die über viele Jahre gesammelt wurden, zeigen auf, dass sich das Klima ändert.

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Die Hitze speichernde Eigenschaft von Kohlendioxid und anderen Gasen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts festgestellt. Ihre Fähigkeit den Fluss von Infrarotenergie in der Atmosphäre zu beeinflussen ist die wissenschaftliche Basis, auf der alles aufgebaut ist. Keine Frage. Die Treibhausgase sind für die Erwärmung verantwortlich.

Eiskerne, die aus Grünland, der Antarktis und von tropischen Eisgletschern auf Bergen bezogen wurden, zeigen, dass das Klima durch Treibhausgase beeinflusst wird. Die Proben zeigen auch, dass die vergangenen Klimawandel relativ schnell geschahen. Es handelt sich nicht um Millionen von Jahren oder Jahrtausenden, sondern um Jahrzehnte.

Die Beweise für den Klimawandel sind mehr als eindeutig:


Meeresspiegel steigen

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Gegenüber dem vorherigen Jahrhundert sind die Meeresspiegel um rund 17 Zentimeter angestiegen. Der Anstieg aus dem letzten Jahrzehnt ist dabei doppelt so groß wie im letzten Jahrhundert.


Temperaturen steigen

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Die Wetterstatistik zeigt, dass die Erde sich seit 1880 erwärmt hat. Der größte Anstieg wird ab den 70er Jahren verzeichnet. Seit 1981 gab es die 20 wärmsten Jahre. Von den letzten 12  Jahren waren übrigens 10 die Wärmsten. Auch wenn zwischen 2007 und 2009 ein ungewöhnlich starker Solarproduktionsrückgang zu verzeichnen war, steigen die Temperaturen auch weiterhin.


Ozeane erwärmen sich

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Die Ozeane haben einen Großteil der steigenden Wärme absorbiert. Die ersten 700 Meter sind seit 1969 um 0,17 Grad Celsius wärmer geworden.


Eisdecken schmelzen

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Die Gletscher in Grünland und in der Arktis haben an Masse verloren. Die Daten vom NASA-Satelliten GRACE zeigen, dass Grünland zwischen 2002 und 2006 150 – 250 Kubikkilometer Eis jährlich verloren hat. In der Arktis gingen im gleichen Zeitraum ungefähr 152 Kubikkilometer Eis verloren.


Rückgängiges Meereseis

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Sowohl Umfang als auch Dicke des arktischen Meereseises sind in den vergangenen Jahrzehnten rapide geschrumpft.


Rückzug der Gletscher

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Gletscher ziehen sich auf der ganzen Welt zurück. Beispiele sind: die Alpen, der Himalaya, die Anden, die Rocky Mountains, Alaska und Afrika.


Extremereignisse nehmen zu

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Überall auf der Welt verzeichnen wir immer mehr Extremereignisse wie Tsunamis, Stürme, Wirbelstürme und Hochwasser.


Ozeane werden saurer

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Seit dem Beginn der Industrialisierung ist der Säuregehalt der Meeresoberflächen um 30 Prozent gestiegen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Ozeane das von Menschen verursachten Kohlendioxid absorbieren. Die Menge vom absorbierten Kohlendioxid beträgt etwa zwei Milliarden Tonnen pro Jahr, Tendenz steigend.


Schneedecken schrumpfen

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Satellitenaufnahmen zeigen, dass die Frühlingsschneedecken in der Nordhalbkugel in den vergangenen fünf Jahrzehnten geschrumpft sind. Außerdem fängt der Schnee immer früher an zu schmelzen.


Hier geht es zum zweiten Teil der Reihe: die Ursachen des Klimawandels


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Manfred Strecker ist Politikwissenschaftler und Mitglied bei Greenpeace. Manfred untersucht seit seinem Jugendalter Möglichkeiten, die Umwelt nachhaltig durch Technologie zu verbessern und schreibt darüber auf Energieinitiative.org .
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2 Kommentare

  1. Das sind keine Beweise. Es gibt kein Experiment, das einen menschengemachten klimawandel beweisen kann.
    Blödsinig ist auch die Behauptung…Wissenschaftler sind sich Einig das…..

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