Die Auswirkungen des Klimawandels

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1. Teil: Die Beweise für den Klimawandel
2. Teil: Die Ursachen des Klimawandels
3. Teil: Die Auswirkungen des Klimawandels
4. Teil: Klimawandel – die Vitalfunktionen der Erde

Die aktuellen und künftigen Auswirkungen des Klimawandels

Der weltweite Klimawandel hat bereits sichtbare Umwelteffekte bewirkt. Gletscher sind kleiner, das Eis auf Flüssen und Seen verschwindet früher, gewisse Pflanzen und Tiere sind umgezogen und Bäume blühen viel früher.

Effekte des Klimawandels, die in Vergangenheit von Wissenschaftlern vorausgesagt wurden, treten heute auf: Meereseisschwund, beschleunigte Erhöhung des Wasserstands der Ozeane und längere intensivere Hitzewellen.

Als Ganzes betrachtet, zeigt die Reihe an veröffentlichten Beweisen, dass die Auswirkungen des Klimawandels immer signifikanter werden und die Kosten für Schäden steigen.Zwischenstaatlicher Ausschuss über Klimaveränderung

Wissenschaftler sind sich sehr sicher, dass die Erdtemperatur, aufgrund menschlicher Aktivitäten, noch jahrzehntelang steigen wird. Der IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss über Klimaveränderung), der über 1300 wissenschaftliche Mitglieder auf der ganzen Welt zählt, sagt für das nächste Jahrhundert einen Temperaturanstieg zwischen 12 und 16 Grad Celsius voraus.

Laut IPCC wird das Ausmaß der Auswirkungen des Klimawandels auf bestimmte Regionen im Laufe der Zeit variieren, was gesellschaftliche und ökologische Systeme dazu führen wird sich anpassen zu müssen.

Der IPCC sagt außerdem voraus, dass ein Anstieg zwischen einem und drei Grad Celsius sich für einzelne Regionen vorteilhaft auswirken wird, während andere Regionen Schäden davontragen werden. Die jährlichen Nettokosten der Schäden werden mit dem Temperaturanstieg ebenfalls steigen.

„Als Ganzes gesehen“, so der IPCC, „zeigt die Reihe an veröffentlichten Beweisen, dass die Auswirkungen des Klimawandels immer signifikanter werden und die Kosten der Schäden steigen.“

Unten aufgeführt sind einige Effekte, die heute schon auf dem amerikanischen Kontinent sichtbar sind und die sich, laut dem Bericht des U.S. Global Change Research Program, im Laufe der Zeit intensivieren werden:


Nordosten. Hitzewellen, kräftige Niederschläge und steigende Meeresspiegel sind die Herausforderungen, mit denen man im Nordosten konfrontiert wird. Die Infrastruktur, Landwirtschaft, Fischerei nd das Ökosystem werden immer stärker kompromittiert. Viele Staaten und Städte fangen an den Klimawandel bei ihrer Planung zu berücksichtigen.

Nordosten


Nordwesten. Der Klimawandel wird die Zeiten des Wasserabflusses beeinflussen und es insgesamt knapper machen. Die Meeresspiegel werden steigen, Erosionen werden auftreten, Überschwemmungen werden immer häufiger, die Infrastruktur ist in Gefahr und die Ozeane werden immer saurer. Es wird mehr Waldbrände und Insektenplagen geben. Außerdem werden Krankheiten Bäume befallen, weshalb sie großflächig absterben werden.

Nordwesten


Südosten. Der Anstieg der Meeresspiegel wird für die Wirtschaft und Umwelt der Region langanhaltende Bedrohungen darstellen. Extreme Hitze wird die Gesundheit, Energieproduktion, Landwirtschaft und zahlreiche andere Aspekte beeinflussen. Eine verringerte Verfügbarkeit von Wasser wird ökonomische und ökologische Folgen haben.

Südosten

 

 

 


Mittlerer Westen. Extreme Hitze, heftige Niederschläge und Fluten werden Infrastruktur, Gesundheit, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Transport, Luft- und Wasserqualität und vieles mehr negativ beeinflussen. Die klimatischen Veränderungen werden auch eine große Gefahr für die Großen Seen darstellen.

Mittlerer-Westen


Südwesten. Größere Hitze, Trockenheit, Insektenplagen und mehr Waldbrände sind die Folgen des Klimawandels hier. Zusätzliche Sorgen bereiten die Auswirkungen auf die Wasservorräte, die immer knapper werden. Landwirtschaftliche Erträge werden schrumpfen und Gesundheitsprobleme, aufgrund der Hitze, ansteigen. In Küstengebieten wird es vermehrt zu Erosionen und Überflutungen kommen.

Südwesten


Ein Grad Unterschied

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Im 20sten Jahrhundert hat sich die Durchschnittstemperatur auf der Erde um einen Grad erhöht. Ist es wirklich so ein großes Problem?

Ein Grad hört sich erst einmal nicht viel an, aber es ist ein ungewöhnliches Ereignis in der jüngsten Erdgeschichte. Die Klimabilanz, die sich aus Baumringen, Gletscherkernen und Korallenriffen ablesen lässt, zeigt, dass die Temperatur eine lange Zeit lang stabil war. Kleine Änderungen der Temperatur hatten in Vergangenheit große Auswirkungen auf die Umwelt.

Ein Beispiel ist die letzte Eiszeit, bei welcher der gesamte Nordosten der Vereinigten Staaten von einer 1000 Meter dicken Eisschicht bedeckt war. Damals war die Durchschnittstemperatur nur drei bis fünf Grad Celsius geringer als heute.

Was sagst du zu den Auswirkungen des Klimawandels? Findest du die Situation besorgniserregend?

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Manfred Strecker ist Politikwissenschaftler und Mitglied bei Greenpeace. Manfred untersucht seit seinem Jugendalter Möglichkeiten, die Umwelt nachhaltig durch Technologie zu verbessern und schreibt darüber auf Energieinitiative.org .
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1 Kommentar

  1. Man merkt ja jetzt schon, dass das Wetter und das Klima verrückt spielen. Kaum vorzustellen, wie es mal in 100 Jahren aussehen wird. Ich glaube, dann wird die Welt sicher anders aussehen, als die Welt, die wir heute kennen.

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